Neue Abgeltungssteuer ist das Ende für die Börse


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mecano:

siehe

2
11.07.07 14:26
epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/...pulation/C/C5/C53/cdc10512


geht leider nur bis 2001, hat sich aber nicht viel geändert, eher nach Abschaffung der Eigenheimzulage noch verringert

Deutschland ist Schlusslicht bei den Eigenheimbesitzern,
selbst die Reichen, die über 140% und mehr des Durchschnitteinkommens verfügen
haben in Deutschland nur 51%  dagegen in Irland 91% ein Eigenheim


Deutschland ist das Paradies der Lobbyisten

Seit Schröder wird der Mittelstand ständig verarscht
das gesparte Geld ist ja schon versteuert und dann wird nochmal, wenn die Rente beginnt, 26% abgezogen

das nennt Steinbrück private Altersvorsorge   ----  Wer jetzt noch SPD wählt, muss saureich sein oder saublöd



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Angst frisst Gier
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börsenfurz1:

Sorry aber das macht mich stinkig

 
11.07.07 14:31

Wie bitte schön soll dann eine Altersvorsorge funktionieren!

Am besten alles dem Staat vermachen und Hartzen oder wie!


Langfristanleger (Altersvorsorger) die nachgewiesen in die Anlageform (Aktienanlage)anlegen, die die beste Rendite bringt,werden doch vom Staat betrogen!

Wo zudem jeder weis das der Genrationenvertrag faktisch nicht mehr funktioniert!

Der kleine Mann wird betrogen und die Großen werden noch zusätulich belohnt in dem Sie weniger Steuern abführen müssen!

Kann mir einer erklären wie ich legal mein Depot ins Ausland verlegen kann ohne das ich mich mit dieser Staatsmafia weiter rumärgern muss?

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mecano:

das möcht ich auch gerne wissen

 
11.07.07 14:36

@ StockEXchanger    komm mal raus mit deinem Wissen

nix wie weg aus dem Kack-Germany



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Angst frisst Gier
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Radelfan:

SPD und CDU/CSU waren gleichberechtigt beteiligt

 
11.07.07 14:58
"Wer jetzt noch SPD wählt, muss saureich sein oder saublöd"

Ich fürchte, diese Schuldzuweisung ist etwas zu kurz! Die Eckdaten der Unternehmensteuereform und darin eingebettet (und damit begründet ist ja auch die Abgeltungsteuer) wurde unter Führung und Leitung der Herren Steinbrück (SPD) und Roland Koch (CDU) entwickelt und durchgesetzt. Es ist also ein echtes Gemeinschaftswerk der Großen Koalition und wurde schon zu Zeiten der rot-grünen Regierung von den beiden Politikern im Rahmen der immer wieder anstehenden Kompromiss-Verhandlungen im Bundesrat konzipiert. Die Schuld ist daher den beiden großen Parteien gleichermaßen zuzuordnen! Und wenn du dir ansiehst, wie im Bundestag abgestimmt wurde, wirst du feststellen, dass die Zustimmung bei der CDU/CSU noch größer war. Das liegt allerdings auch daran, dass einigen SPD-Abgeordneten die ganze Linie des Gesetzes nicht passte!
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börsenfurz1:

Das ist mir bekannt

 
11.07.07 15:07


aber der dumme Michel muss alles schlucken und wo bleibt der wenn ich mal fragen muss!

Der deutsche Staat ist der Abzockstatt  Nr. 1!
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minesfan:

andere Länder sind aber auch nicht gerade Vorbild!

 
11.07.07 18:25
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An den Tagen, wo es gut läuft freue ich mich, an den Tagen wo es schlecht läuft, denke ich an die Tage, wo es gut lief!
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Kritiker:

Unbelehrbar wählen die

 
11.07.07 18:54
Deutschen nach wie vor überwiegend Links!
Obwohl längst bewiesen ist, daß keine Staatsform den Bürger mehr auspresst als die Sozialistische!
Demokratie kennt keine Gerechtigkeit - nur Lobby!

Übrigens: unter der Nazi-Diktatur betrug die UmsatzSteuer nur 4% - und Arbeiter bezahlten KEINE Steuer! - nur so zum Vergleich.
Und unter König Ludwig I. zahlten die Bayern nicht mal UmsatzSteuer!
Und - weil sein Neffe Ludwig II. Prunkschlösser baute - anstatt Kriege zu führen - haben die Neu-Demokraten ihn abgesetzt!
Aus der Historie lernen! - ?? - meint Kritiker
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minesfan:

aber ob rechts soviel besser ist

 
11.07.07 19:21
welche Partei ist steuertechnisch gesehen denn die beste? Ich kann mich da nur schwer entscheiden, und ne Extrempartei bringt´s auch nicht, dafür sind andere politische Gesichtspunkte wieder Mist.

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An den Tagen, wo es gut läuft freue ich mich, an den Tagen wo es schlecht läuft, denke ich an die Tage, wo es gut lief!
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minesfan:

Früher galt mal die Regel

 
11.07.07 19:23
SPD: Arbeitgeberpartei

CDU: Arbeitnehmerpartei

Der Rest ist für die, die sich nicht entscheiden können.

Anscheinend hat sich das grundlegend geändert. Welche Schlüsse zieht man daraus? Wählt man nicht wählt man die, die man nicht wählen will!

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An den Tagen, wo es gut läuft freue ich mich, an den Tagen wo es schlecht läuft, denke ich an die Tage, wo es gut lief!
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minesfan:

äh, SPD und CDU natürlich umgekehrt...

 
11.07.07 19:24
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An den Tagen, wo es gut läuft freue ich mich, an den Tagen wo es schlecht läuft, denke ich an die Tage, wo es gut lief!
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#36

Mme.Eugenie:

was war denn das für ein Ausrutscher?

 
12.07.07 21:22

minesfan, bist du ausgerastet?

Und dann gleich eine Stunde Sperre? Bitte Text per BM, danke!

Ich werde künftig meine Tips und Tricks in den Meister Kurtz Thread reinschreiben, da passt das besser hin und

der "WortimMundherumdreher" @Fintelwusel ist dort ausgeschlossen.

 

 

http://www.ariva.de/board/...;a=_talk&nr=296414&rnd=1500#form

 

 

 

 

__________________________________________________ "Malo mori quam foederari - Lieber sterben als sich entehren"

 

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minesfan:

ja, ich war böööööse...

 
12.07.07 22:06
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An den Tagen, wo es gut läuft freue ich mich, an den Tagen wo es schlecht läuft, denke ich an die Tage, wo es gut lief!
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templer:

minesfan take it easy,

 
12.07.07 22:08
ich trinke einen Schluck auf Dich
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DerBergRuft:

Hallo erstmal

 
12.07.07 22:11
lies nun schon eine ganze Weile mit und möchte mich der ein oder anderen Diskussion auch anschliessen....

Bei der letzten Wahl hörte ich aus der Nachbarkabine "Sag mal bitte einer Stopp"

Das war auch nicht schlecht

Gruß
DBR
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Der_Local:

Steuer 25%, ich freu mich drauf

 
13.07.07 00:49
Meine Derivate muss ich jetzt auch schon besteuern, und das auch noch mit dem persönlichen Steuersatz... Von daher kommt ne Maximalbesteuerung in Form der Abgeltungssteuer von 25% gerade recht. Mir wären 20%, oder noch weniger, natürlich auch lieber, aber so ist auch gut. Das  vereinfacht die Steuererklärung und senkt die Besteuerung der Gewinne...  
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joejoe:

Depot im Ausland - aber wie?

 
19.07.07 08:44
Hat dazu jemand irgendwelche Informationen?

Für mich ist das relevant, da ich sowieso im Ausland arbeiten möchte... ich bin ziemlich verwirrt, wo und wie man im Ausland sein Geld am besten unterbringen sollte, und woher man seine Rente später mal bezieht. Auch ein Kollege von mir hat in der Schweiz angefangen und wollte ein Depot in Deutschland eröffnen (da Depots hier günstiger sind)... nur wo wird das dann versteuert???
Und noch interessanter: was ist, wenn ich ein Depot im Ausland eröffne und in Deutschland wohne?

Meines Erachtens müsste das Eröffnen eines ausländischen Depots kein Problem sein, die Überweisung des Geldes auch nicht (bzw. ab ~20.000 Euro wird das gemeldet, so dass der Fiskus garantiert davon weiss).

Wenn man dann steuerehrlich sein möchte, werden die Gewinne aus Kapitalvermögen bzw. die Spekulationsgewinne wie folgt besteuert. Entweder:

1. Progressionsvorbehalt:
Die Gewinne werden im Ausland nach ausländischem Recht versteuert. D.h. in USA ist man bei einer Haltefrist von einem Jahr (?) steuerfrei. Jedoch muss man die Gewinne X in der dt. Steuererklärung angeben - dt. Einkünfte Y werden dann mit einem höheren Steuersatz besteuert, nämlich so, als ob man ein Gesamteinkommen von X+Y hätte.
So ähnlich funktioniert das zumindest, wenn man (geschlossene) Immobilienfonds in den USA kauft. Bis zu 4000$ Ertrag sind in den USA steuerfrei; man muss aber trotzdem das dt. Einkommen der Progression unterwerfen.

2. "Doppelbesteuerung":
Die Erträge werden im Ausland besteuert (bzw. aufgrund günstigerer Steuerregeln eben nicht besteuert) und dann nochmals in Deutschland besteuert.


Also, hat da irgendjemand Wissen oder Erfahrungen?

Grüsse,
joejoe
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joejoe:

Depot im Ausland - kein Nutzen?!

 
19.07.07 10:20
Zumindest laut dieser Publikation:
www.bundesfinanzministerium.de/lang_de/DE/...blicationFile.pdf
müssen Erträge, die im Ausland erzielt wurden, auch versteuert werden.

Interessant dazu vielleicht noch dieses ausführlichere PDF:
www.axerpartnerschaft.de/spezielles/...4%20Abgeltungsteuer.pdf

Kurzum: Der Wohnsitz muss im Ausland sein - sonst gibt es kein entrinnen vor der Abgeltungssteuer mehr!

joejoe
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RPM1974:

Kurzfassung deutsches Steuerrecht

 
19.07.07 11:27
Inlandssteuerschuld
1.Voll Steuerpflichtig ist, wer in Deutschland gemeldet ist.
Seinen ständigen Aufenthalt länger als 6 Monaten in der BRD hat
(außer zur Kur etc.)
2.Nicht steuerpflichtig in BRD sind Botschaftsmitglieder.

3.Teilweise steuerpflichtig sind Einkünfte, die in Deutschland erwirtschaftet werden und bei denen der Einkunftserzielende nicht in Deutschland wohnhaft ist oder anderweitig voll Steuerpflichtig ist.

Steuer im Ausland für Einkünfte die nicht in BRD erzielt wurden, können angerechnet werden.

Sonderregeln lasse ich außer Acht.
Um also in Deutschland nicht steuerpflichtig zu werden Wohnsitz und Aufenthalt ins Ausland. Das Depot in BRD wird dann unter 3. versteuert.Also auch das Depot raus aus Deutschland.
Aber bin nur BWLer nicht Steuerexperte.
Gruss
RPM
Antworten
gogol:

Ungarn

 
19.07.07 11:37
habe mich ausführlich in Ungarn erkundigt, da meine Frau Ungarin ist
Fazit-- großer Aufwand kleiner Nutzen
Kurzfassung
--innerhalb der Eu keine Chance auf Grund bestender Abkommen
--Aufenthalt im ausland muß mindesten 6 Monate betragen, sonst greift deutsches Steuerrecht
--bei bestehenden Depots noch schwieriger da finanzamt von Verschleierung ausgeht, Bank muß die Depotlöschung melden mit dem Vermerk was mit dem Inhalt geschehen ist
--wird dann sicherlich eine Tiefenprüfung nachziehen
-- im Moment nur einzigster Ausweg AUSWANDERN oder alles VERKAUFEN
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DerBergRuft:

Dieser Ausschnitt aus dem Formblitz-Newsletter

 
19.07.07 13:00
passt ganz gut in diesen Thread:

2)  Kapitalmigration - das sieht alles das Finanzamt

Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist der Steuerbürger
wieder einmal etwas durchsichtiger geworden. Das Urteil erlaubt den
Behörden weitgehenden Zugriff auf die Stammdaten eines Kontoinhabers,
um etwa festzustellen, ob Subventionsmissbrauch beim Arbeitslosengeld
II stattfindet oder  das Finanzamt Zweifel an den Angaben zum
Einkommen hat.

Doch wer glaubt, dies sei der Dammbruch, irrt. Schon seit einiger
Zeit sorgt ein ganzes Netz von Maßnahmen, dass die innere und äußere
"Emigration" des Kapitals dem Fiskus nicht verborgen bleibt:

1. Seit dem 1. Juli 2005 gibt es einen Informationspool in der EU, in
den aus 22 Staaten Informationen über Kapitalanlagen und Zinserträge
ihrer Bürger einfließen. Die Finanzämter erhalten damit
grenzüberschreitende Kontrollmitteilungen von den Banken der
jeweiligen Länder. Seit 2007 gehören auch Rumänien und Bulgarien
dazu. Nicht dabei sind die EU-Mitglieder Österreich, Belgien und
Luxemburg und selbstverständlich auch nicht die Schweiz. Sie haben
eine eigenen Quellensteuer von derzeit 15 % auf alle Kapitalerträge
eingerichtet.

2. Seit diesem Monat vergibt das Bundeszentralamt für Steuern für
jeden Bürger eine lebenslange "Steuer-Identnummer", anhand derer das
Einkommen eines Steuerbürgers nicht nur über Bundesländergrenzen
hinweg beobachtet werden kann. Die zentrale Nummer erleichtert auch
den Datenabgleich zu anderen Behörden, etwa den Sozialbehörden. Damit
wird steht der Bürger von der Wiege bis zur Bahre unter kompletter
Beobachtung des Staates.

3. Auch Bargeld mal eben auf ein Schweizer Nummernkonto zu

transferieren, wird schwieriger. Seit 15 Juni gelten neue Obergrenzen
für den Bargeld-Transfers innerhalb der EU-Staaten. Statt 15.000 Euro
müssen in Zukunft schon 10.000 Euro deklariert werden. Und seit viele
EU-Staaten einem Rechtshilfeabkommen in Strafsachen beigetreten sind,
können deutsche Ermittler unter bestimmten Umständen auch Banken in
Österreich oder Belgien um Offenlegung sensibler Bankdaten bitten.
Ein weiterer Schritt zur EU-weiten Lockerung des Bankgeheimnisses.

4. Freistellungsaufträge dienen schon seit einiger Zeit dem
Informationsaustausch zwischen Banken und dem Bundeszentralamt für
Steuern. Die Bankern teilen seit 2002 mit, wie sich die
Sparerfreibeträge auf Dividenden und Zinsen aufteilen. Das Finanzamt
fragt beim Bundesamt ab und kann so feststellen, ob die
Sparerfreibeträge von derzeit 801 Euro für Singles bzw. 1602 Euro für
Verheiratete überschritten wurden.

Es lohnt sich also kaum, Erträge vor dem Finanzamt geheim zu halten.

mfG
DBR
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