Entwicklung der Brennstoffzellen-Technologie: Enge Kooperation mit Toyota
Dafür gehört BMW zu den Autoherstellern, die die Wasserstoff-Technologie längst nicht abgeschrieben haben – und kooperieren dabei eng mit Toyota. Bereits 2022 soll es eine Kleinserie an Brennstoffzellen-Fahrzeugen geben, die auf dem BMW X5 basieren. Die Studie BMW i Hydrogen NEXT liefert seit letztem Jahr einen ersten Einblick in den Entwicklungsstand.
„Wir produzieren Brennstoffzellen mit Toyota und werden die Pilotproduktion der zweiten Generation dieser Modelle Anfang des nächsten Jahrzehnts [also jetzt] in Angriff nehmen“, betont Fröhlich. Die Baureihen X6 und X7 sollen den Anfang machen, die auf dem X5 basierte Kleinserie kommt allerdings nicht zur Sprache. Noch seien die Kosten zur Herstellung von Brennstoffzellen viel höher als bei batteriebetriebenen Antriebssystemen. Das Preisniveau werde sich aber Fröhlich zufolge mit der dritten Generation der Brennstoffzellen-Technologie bis zum Jahr 2025 anpassen.
BMW will Brennstoffzellen mit Toyota entwickeln.
Infrastruktur für Wasserstoff-Antrieb: Für Fröhlich durchaus realistisch
Sowohl Batterie- als auch Wasserstoffantrieb sind für den Entwicklungsmanager reizvoll, haben jedoch unterschiedliche Einsatzbereiche: „Ich denke, dass die zukünftige Entwicklung von Batteriezellen diese ab 2025 zur angemessensten Lösung für Pkw macht“, so Fröhlich. Brennstoffzellen seien hingegen eine rentable Option für leichte und schwere Nutzfahrzeuge. Mit einer einzigen Ladestation könne man eine Flotte von 100 wasserstoffbetriebenen Leicht-Lkw über Nacht auftanken. Ungefähr 200 Auftankstationen entlang von Fernstraßen könnten europaweit Tausende von schweren Lkw bedienen. In Bezug auf die Infrastruktur wäre das also nach Ansicht des Entwicklungsvorstands möglich.
BMW wird sich also vorerst nicht gänzlich der E-Mobility verschreiben. Selbst der reine elektrische BMW i4, der Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen soll, wird ab Ende 2020 nach wie vor mit Diesel- und Benzinantrieben angeboten werden.
Dafür gehört BMW zu den Autoherstellern, die die Wasserstoff-Technologie längst nicht abgeschrieben haben – und kooperieren dabei eng mit Toyota. Bereits 2022 soll es eine Kleinserie an Brennstoffzellen-Fahrzeugen geben, die auf dem BMW X5 basieren. Die Studie BMW i Hydrogen NEXT liefert seit letztem Jahr einen ersten Einblick in den Entwicklungsstand.
„Wir produzieren Brennstoffzellen mit Toyota und werden die Pilotproduktion der zweiten Generation dieser Modelle Anfang des nächsten Jahrzehnts [also jetzt] in Angriff nehmen“, betont Fröhlich. Die Baureihen X6 und X7 sollen den Anfang machen, die auf dem X5 basierte Kleinserie kommt allerdings nicht zur Sprache. Noch seien die Kosten zur Herstellung von Brennstoffzellen viel höher als bei batteriebetriebenen Antriebssystemen. Das Preisniveau werde sich aber Fröhlich zufolge mit der dritten Generation der Brennstoffzellen-Technologie bis zum Jahr 2025 anpassen.
BMW will Brennstoffzellen mit Toyota entwickeln.
Infrastruktur für Wasserstoff-Antrieb: Für Fröhlich durchaus realistisch
Sowohl Batterie- als auch Wasserstoffantrieb sind für den Entwicklungsmanager reizvoll, haben jedoch unterschiedliche Einsatzbereiche: „Ich denke, dass die zukünftige Entwicklung von Batteriezellen diese ab 2025 zur angemessensten Lösung für Pkw macht“, so Fröhlich. Brennstoffzellen seien hingegen eine rentable Option für leichte und schwere Nutzfahrzeuge. Mit einer einzigen Ladestation könne man eine Flotte von 100 wasserstoffbetriebenen Leicht-Lkw über Nacht auftanken. Ungefähr 200 Auftankstationen entlang von Fernstraßen könnten europaweit Tausende von schweren Lkw bedienen. In Bezug auf die Infrastruktur wäre das also nach Ansicht des Entwicklungsvorstands möglich.
BMW wird sich also vorerst nicht gänzlich der E-Mobility verschreiben. Selbst der reine elektrische BMW i4, der Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen soll, wird ab Ende 2020 nach wie vor mit Diesel- und Benzinantrieben angeboten werden.
