”@newsonIch sehe das Thema langfristig.
Und die Temperaturen momentan zeigrn ja ,dass hier unbedingt was getan werden muss um den Klimawandel zu stoppen!
Dies wird auch anderen aufallen und der Schrei nach Alternativen Energien anstatt Fosil wird lauter.
Schönes We bei 40 Grad;-)))
Geldmaschine123, 26.06.26 10:51
Ich glaube aber nicht, dass Wasserstoff die Lösung ist. Für einige ist das natürlich die ideale Erzählung, weil sie sich mit nel leider richtig verzockt haben. Wie oft wurde hier gewarnt und immer wieder geschrieben, dass man nicht den gleichen Fehler machen sollte wie damals bei Steinhoff, als manche Haus und Hof riskiert und alles in eine völlig überhypte Aktie gesteckt haben. Bei nel ist es ähnlich gelaufen, nur weil Wasserstoff ein paar Monate lang massiv gehypt wurde.
Die paar Tage Wärme oder „Hitze“ machen mir persönlich keine großen Kopfschmerzen. In genau einer Woche haben wir laut Prognose wieder Temperaturen von 19–20°C, also eher viel zu kalt für die Jahreszeit. Ganz ehrlich, dieses Jahr hatten wir bisher kaum richtigen Sommer.
Und selbst wenn man den Klimawandel ernst nimmt, heißt das noch lange nicht, dass ausgerechnet Wasserstoff die große Lösung sein muss. Neben dem überteuerten und nicht ungefährlichen Wasserstoff, für den in vielen Bereichen die komplette Infrastruktur fehlt, gibt es genug andere Lösungen, die wirtschaftlich viel sinnvoller sind.
Dazu gehören zum Beispiel direkte Elektrifizierung, bessere Stromnetze, Batteriespeicher, Wärmepumpen, Effizienzsteigerung, Ausbau von Solar- und Windenergie, intelligente Laststeuerung und in bestimmten Bereichen auch synthetische Kraftstoffe. In vielen Anwendungen ist es einfach effizienter, Strom direkt zu nutzen, statt erst mit hohen Verlusten Wasserstoff zu produzieren, zu speichern, zu transportieren und später wieder umzuwandeln.
Wasserstoff kann sicher in bestimmten Nischen sinnvoll sein, zum Beispiel in Teilen der Industrie, bei bestimmten chemischen Prozessen oder vielleicht irgendwann mal in vielen Jahren bei Stahl. Aber daraus abzuleiten, dass jedes kleine Wasserstoffunternehmen automatisch eine große Zukunft hat, ist meiner Meinung nach genau der Denkfehler, der viele Kleinanleger in diese Aktien getrieben hat.
Der Klimawandel ist real, aber daraus folgt nicht automatisch, dass nel ein Gewinner sein muss. Zwischen „wir brauchen Lösungen“ und „diese konkrete Aktie wird erfolgreich“ liegt ein riesiger Unterschied. Bei nel sehe ich weiterhin vor allem Verluste, schwache Auftragseingänge, große Konkurrenz, insbesondere aus China, fehlende Profitabilität und eine Aktie, die vom Hype lebt, aber operativ seit Jahren enttäuscht. Nur meine Meinung.