NEL liefert noch 30 Hydrogen-Stationen bis 2020.
Und Nikola sieht den Ausbau von 700 H2-stationen in USA /Canada bis 2028 vor.
NEL hat eine Herstellungskapazität von bis zu 300 im Jahr, da sollte die Auslieferungvon 30 Stationen bis 2020 kein Problem sein.
Hierfür wird Nikola sicherlich bestehende Truckstop-Ketten wie z.B. Love´s Travel & Country Stores und Pilot Flying J. für den Ausbau der H2-Stationen/Infrastruktur nutzen.
Erst kürzlich hat Coca-Cola Grossaktionär Warren Buffet 2,8 Mrd. USD in Pilot Flying J. investiert, (38.6%). Pilot Flying J. besitzt 750 Truckstops. Da kann ich mir gut vorstellen, dass die nächste Big Truck-Order von Coca-Cola kommt !
Und der Grossaktionär von NEL, ist Ted Sullivan mit F9 Investments LLC. Ein Verfechter von Hydrogen, mit Einfluss und Macht. Ted hat 2013 z.B. Obama bei sich zu Hause in Miami antanzen lassen, um über clean energy zu diskutieren.
Ich gehe davon aus, dass es genügend stille Geldgeber/Grossinvestoren gibt, die im Hintergrund agieren und die Exclusiv-Partnerschaft zwischen NEL und Nikola stützen. Der Cashflow an Dollars kommt hier sicherlich aus der Portokasse.
Hydrogen Technologie AS, die heutige NEL ASA, war eine kleine, konkurse Ingenieurs-Bude (ähnlich wie mal Microsoft) von fünf Leuten, die Statoil ASA für 1,-NOK verkauft hat.
Die damalige Hydrogen Technolgie AS wurde re-finanziert und ging 2014 unter dem Name NEL ASA an die Börse.
NEL ASA ist eine junge, expandierende Firma, die konstant step by step in den H2-Weltmarkt vordringt.
Viele Aufträge sind 2016/2017 aus Iceland, Japan, Süd-Korea, USA etc. reingekommen und die Auftragsbücher sind gefüllt. Aber erst wenn Fakten wie Auslieferung/Shipping vorliegen wird sich der Kurs nach oben bewegen.
Norwegen ist ein Land, das sich als grosses Ziel der Co2-Reduzierung verschrien hat. Bleibt bisher aber ausser ein paar UnoX-Stationen in Sachen H2 auf der Strecke. Asko und Tine (Lebensmittel-distributoren) waren die ersten Kunden mit Vorbestellungen bei Nikola.
Aber Norwegen, NEL, Statoil brauchen wohl noch ne`Weile um die H2-Infrastruktur in die Hand zu nehmen und im Land umzusetzen. (Alles Ölköppe)
In letzter Zeit gab es viel USA-Spektakel über H2-Projekte, aber keine für Norwegen. Das kommt vermutlich in Norwegen nicht gut an und die Oslo Börse gibt diese Stimmung weiter.
Also abwarten und Budweiser trinken... :-)
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www.ttnews.com/articles/...d-2786-billion-stake-pilot-flying-j
www.bizjournals.com/southflorida/blog/...sullivans-miami.html