Nasdaq: Bärenfalle mit dicker Beute
Seitwärts lautet die Parole
Kaum zu glauben, was sich derzeit in der Nasdaq abspielt. Nachdem am Dienstag ein Verkaufssignal generiert wurde, vollzog der Index am Donnerstag einen beeindruckenden Rebreak zurück in die Handelsspanne zwischen 2.000 und 2.320 Punkten. Auch die starke Unterstützung durch das Volumen weist nun darauf hin, dass man sich von dem negativen Szenario abwenden sollte. Die neue Devise lautet jetzt wieder „seitwärts“.
Als der Bruch der Schiebezone (lila) am Dienstag unter schwachen Umsätzen statt fand, deuteten wir bereits an, dass das Signal wohl wenig Gültigkeit besitzen wird . Die gestrige Börsensitzung machte dann alles klar. Die Bären tappten in eine verführerische Falle – schon fast ein klassisches Szenario. Da die Nasdaq nun den Rebreak geschafft hat, sollte man davon ausgehen, dass sich der Technologie-Index auch weiterhin seitwärts bewegen wird. Das offerierte Abwärtspotenzial ist somit wieder verloren.
Auch wenn die Markttechnik dem noch nicht ganz zustimmen möchte. Nach wie vor signalisiert der Aroon einen Abwärtsmarkt. Dies bekräftigt der Trendfolger MACD mit einem Verkaufssignal. Auf „kaufen“ steht der schnell schwingende ProjectionOscillator. Die hohen Umsätze von gestern machen zuversichtlich, dass der Rebreak von nachhaltiger Natur ist.
Die Marke von 2.080 Zählern erfüllte gestern ihre Funktion als Widerstand. Heute dürfte dieser Bereich erneut eine Hürde markieren. Nachfolgend wartet beim kurzfristigen Abwärtstrend (gelb, momentan bei 2.130) ein Widerstandsbereich. Dann türmen sich erst bei 2.200 und 2.250 weitere Resistance-Zonen auf. Als Unterstützung dient die Marke von 2.000 Zählern, gefolgt von der 1.930.
Unterschätzt wurde das Aufwärtspotenzial der Nasdaq und so spielte die kleine Kurslücke zwischen 2.079 und 2.060 Zählern gestern doch noch eine Rolle. Sie wurde in den letzten Handelsminuten geschlossen und damit verfällt ihre Bedeutung. Wesentlich spannender scheint allerdings das geschlagene Gap zwischen 1.975 und 2.031 Zählern. Diese relativ breite Kurslücke untermauert das Bestreben der Nasdaq, gegen einen weiteren Kursverfall anzukämpfen. Sehr positiv wäre es demnach, wenn die Lücke in den nächsten Sitzungen nicht geschlossen wird.
Von einem weiteren positiven Anzeichen könnte die Nasdaq profitieren. In den vergangenen drei Handelstagen hat sich ein Morning Star (roter Halbkreis) gebildet. Diese Formation aus der japanischen Kerzenchartanalyse markiert einen Wendepunkt im Markt. Das heißt, dass die Bullen Oberwassser gewinnen und so höhere Kurse eingeleitet werden. Er bildet sich wenn, eine Kerze mit einem langen schwarzen Körper von einer tiefer liegenden Kerze mit kleinem Kerzenkörper gefolgt wird und zum Schluss eine stärkere weiße Kerze auftritt, deren Eröffnung sich oberhalb der kleinen Kerze befindet. Wie zu erkennen ist, handelt es sich aktuell nicht um einen eindeutigen Morning Star, aber trotzdem ist die Konstellation in den Candlesticks als erfreulich zu sehen.
Fazit: Der Bruch der 2.000 hat sich als eine klassische Bärenfalle herausgestellt. Die Wiederkehr der Seitwärtstendenz ist deshalb das wahrscheinlichste Szenario.
Autor: Stefan Ochsenkühn, 14:16 13.07.01
Seitwärts lautet die Parole
Kaum zu glauben, was sich derzeit in der Nasdaq abspielt. Nachdem am Dienstag ein Verkaufssignal generiert wurde, vollzog der Index am Donnerstag einen beeindruckenden Rebreak zurück in die Handelsspanne zwischen 2.000 und 2.320 Punkten. Auch die starke Unterstützung durch das Volumen weist nun darauf hin, dass man sich von dem negativen Szenario abwenden sollte. Die neue Devise lautet jetzt wieder „seitwärts“.
Als der Bruch der Schiebezone (lila) am Dienstag unter schwachen Umsätzen statt fand, deuteten wir bereits an, dass das Signal wohl wenig Gültigkeit besitzen wird . Die gestrige Börsensitzung machte dann alles klar. Die Bären tappten in eine verführerische Falle – schon fast ein klassisches Szenario. Da die Nasdaq nun den Rebreak geschafft hat, sollte man davon ausgehen, dass sich der Technologie-Index auch weiterhin seitwärts bewegen wird. Das offerierte Abwärtspotenzial ist somit wieder verloren.
Auch wenn die Markttechnik dem noch nicht ganz zustimmen möchte. Nach wie vor signalisiert der Aroon einen Abwärtsmarkt. Dies bekräftigt der Trendfolger MACD mit einem Verkaufssignal. Auf „kaufen“ steht der schnell schwingende ProjectionOscillator. Die hohen Umsätze von gestern machen zuversichtlich, dass der Rebreak von nachhaltiger Natur ist.
Die Marke von 2.080 Zählern erfüllte gestern ihre Funktion als Widerstand. Heute dürfte dieser Bereich erneut eine Hürde markieren. Nachfolgend wartet beim kurzfristigen Abwärtstrend (gelb, momentan bei 2.130) ein Widerstandsbereich. Dann türmen sich erst bei 2.200 und 2.250 weitere Resistance-Zonen auf. Als Unterstützung dient die Marke von 2.000 Zählern, gefolgt von der 1.930.
Unterschätzt wurde das Aufwärtspotenzial der Nasdaq und so spielte die kleine Kurslücke zwischen 2.079 und 2.060 Zählern gestern doch noch eine Rolle. Sie wurde in den letzten Handelsminuten geschlossen und damit verfällt ihre Bedeutung. Wesentlich spannender scheint allerdings das geschlagene Gap zwischen 1.975 und 2.031 Zählern. Diese relativ breite Kurslücke untermauert das Bestreben der Nasdaq, gegen einen weiteren Kursverfall anzukämpfen. Sehr positiv wäre es demnach, wenn die Lücke in den nächsten Sitzungen nicht geschlossen wird.
Von einem weiteren positiven Anzeichen könnte die Nasdaq profitieren. In den vergangenen drei Handelstagen hat sich ein Morning Star (roter Halbkreis) gebildet. Diese Formation aus der japanischen Kerzenchartanalyse markiert einen Wendepunkt im Markt. Das heißt, dass die Bullen Oberwassser gewinnen und so höhere Kurse eingeleitet werden. Er bildet sich wenn, eine Kerze mit einem langen schwarzen Körper von einer tiefer liegenden Kerze mit kleinem Kerzenkörper gefolgt wird und zum Schluss eine stärkere weiße Kerze auftritt, deren Eröffnung sich oberhalb der kleinen Kerze befindet. Wie zu erkennen ist, handelt es sich aktuell nicht um einen eindeutigen Morning Star, aber trotzdem ist die Konstellation in den Candlesticks als erfreulich zu sehen.
Fazit: Der Bruch der 2.000 hat sich als eine klassische Bärenfalle herausgestellt. Die Wiederkehr der Seitwärtstendenz ist deshalb das wahrscheinlichste Szenario.
Autor: Stefan Ochsenkühn, 14:16 13.07.01