Nach Rückgang von 20% sich 50% Kursanstieg sichern


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Libuda:

Nach Rückgang von 20% sich 50% Kursanstieg sichern

2
08.03.08 12:22
denn mein DAX-Ziel von 10.172 für Ende 2008 steht nachwievor.
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Libuda:

Differenz zwischen der Hysterie und Fundamentals

 
08.03.08 12:34
ist wohl momentan auf dem höchsten Niveau, das ich ich seit meiner nun doch schon über vierzigjährigen Anteilnahme an der Börse gesehen habe.

Ein Beispiel: Die US-Hypothekenkredite, die nicht ordentlich bedient werden, machen zur Zeit 5,8% aus - nach 5,2% zuvor. Die Lage ist damit eigentlich unproblematisch.

Das Problem für die Banken ist lediglich, dass sie ihre Abschreibungen nicht das diesen Fakten vornehmen, sondern aufgrund einer angeblichen Marktbewertung, die eigentlich keine Marktbewertung ist: Der richtige Maßstab sollen angeblich die Kurse von Indizes wie dem i-traxx und ähnlich sein, die aber mit den tatsächlichen Ausfallquoten nichts zu tun habe. Die Indices spiegeln lediglich Wetten auf Ausfallrisiken wieder. Diese orientieren sich aber nicht an den tatsächlichen Ausfallquoten, sondern an der Hysterie und Risikoaversion der Finanzmarktakteure. Oder einfacher formuliert: Wenn nur 5,8% der Kredite notleidend sind, ist es unwahrscheinlich, dass über 40% ausfallen, wie die Abschreibungen signalisieren.

Fakt ist, dass momentan gigantische Stille Reserven gelegt werden. Das ist auch der Grund, weil asiatische Großanleger bei Banken zugreifen, obwohl sich bei den Invesmtmentbanken, wie von mir immer wieder vorhergesagt, die zukünfitgen Gewinnmöglichkeiten reduzieren werden.
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Börsenfreak89:

Libuda du hast versagt!

3
08.03.08 12:36
Der wird abschmieren! Rette sich wer kann!


:D:D
Wer in Unterdrückung lebt hat das Recht sich zu befreien...
Oh mein Deutschland, was ist nur aus dir geworden :´(
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Libuda:

Die Befreiung von den Invesmentbängstern

 
08.03.08 12:45
ist zudem ein mittel- und langfristiger wichtiger und nicht zu unterschätzender Aspekt. Wie wohl kaum jemand sonst, habe ich auf seit Jahren auf deutschen Aktienboards nur den Begriff "Investmentbängster" verwendet, weil mir klar war, mit welchen Schmeissfliegen hier die Menschheit geplagt war und wohl auch noch ist. Dass ich da mit meiner oft heftig kritisierten Wortwahl genau richtig lag, hat sich ja nun gezeigt - und weitgehend ohne Ausnahme. Ich habe seit Jahren mehr Regulierung und vor allem mehr Eigenkapitalunterlegung von Risiken und Transparenz gefordert.

Das wird meines Erachtens kommen - wäre das früher gekommen, hätte man manches vermeiden können. Aber ich halte sogar, wie es nun passiert ist, für die bessere Lösung, weil man damit der Schmeissfliegen, die Unsicherheit produzieren und Wohlstand absaugen, besser Herr werden kann.

Um es kurz zu machen: Die Bedingungen für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung haben sich entscheidend gebessert.
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FDSA:

Glaubst Du dass?

 
08.03.08 13:07
Hoffentlich trifft es ein....

Bis Weihnachten 2008, es bleiben noch 9 Monate

2 Wochen...
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Libuda:

Natürlich glaube ich das, wobei die Entmachtung

2
08.03.08 15:39
der Investmentbängster, der Faktor, den ich zuletzt angesprochen habe, eher mittelfristig wirkt. Das gilt auch für einen weiteren langfristigen positiven Faktor: das Aus für den Oberkrieger Bush und seine Ku-Klux-Clan-Neocons.

Dass die bisher vorgenommenen Abschreibungen aber absurd hoch sind, wird man aber schon früher merken, denn 6% notleidende Hypotheken, sind nun einmal nicht 40% Ausfall, wie es die bestimmte Indices, die nichts mit dem Ausfallrisiko zu tun haben, die aber trotzdem für die Höhe der Abschreibungen herangezogen werden, widerspiegeln.

Oder nehmen wir die gestrige Aufregung über 60.000 weniger US-Beschäftigte. Das ist eine völlig normale Zahl, wenn sich das Wachstum abschwächt und signalisiert noch nicht einmal negatives Wachstum, wie uns die Anbeter des Weltuntergangs in ihrer Hysterie vorzelebrieren - denn an deren ökomomischer Verblödung gibt es spätestens seit gestern kaum noch Zweifel. Wenn wir ein Wachstum von Null haben, muss logischerweise die Zahl der Beschäftigten um die Steigerung der Produktivität zurückgehen. Das war aber bei weitem nicht der Fall, sodass wir nachwievor geringfügiges Wachstum haben.
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Libuda:

Ebenfalls wichtig für die Schaffung von

 
08.03.08 15:52
mehr Sicherheit ist auch, dass die Anleger gemerkt haben, dass Hedgefonds einer der schlechtesten Anlageformen überhaupt sind - hier geht es im wesentlichen um ein Abkochen der Anleger über Gebührenschneiderei, denen keine Performance entgegensteht. Wenn auch diese Eiterbeulen verschwinden, werden die in die Renditen eingepreisten Risikoaufschläge sinken und die Aktienkurse steigen.

Auch das poste ich schon sehr lange. Ich habe seit Jahren darauf verwiesen, dass Hedge-Dachfonds miserable Renditen aufweisen und das als Hinweis interpretiert, dass die Hedge-Fonds im Schnitt miserabel abschneiden. Wenn man in die Spielbank geht und im Roulette auf die 17 setzt und man gewinnt, kommt niemand auf die Idee den Auf-die-17-Setzer herauszustellen und zu behaupten, dass alle beim Roulettespielen ganz toll verdienen. Genauso läuft es aber bei Hedgefonds - da werden wenige Gewinner groß herausgestellt, die Verlierer nicht erwähnt und die totalen Abkacker, die Pleite machen, werden bei der Ermittlung der Hedgefonds-Rendite-Statistiken gar nicht mehr mitgezahlt. So könnte es z.B. passieren, dass die in den letzten Monaten sogar ein paar wenige magere Prozente Rendite ausweisen, weil die Totalpleiten mit minus 100% Performance nicht mitgezählt werden.
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FDSA:

Wobei die

 
08.03.08 15:56
EW´s sprechen eine andere Sprache.

So um die 5500 DAX Punkte.

Ok, es ist ein Spielchen...
Antworten
Libuda:

Als Investor halte ich wenig von Spielchen

 
08.03.08 16:37
sondern mehr von Fundamentals. Und da macht mit eine der wichtigsten Größen besonders optimistisch: der reale Kapitalmarktzins.

Dieser reale Kapitalmarktzins ist seit Jahren auf einem sehr niedrigen Niveau. Über die strukturellen Ursachen dieses niedriges realen Kapitalmarktzinsniveaus habe auf diversen Boards schon seit Jahren geschrieben: Das sind auf der Nachfrageseite die seit Jahren sinkende Verschuldung der Staaten weltweit und die hohen Cash Flows der Unternehmen weltweit (die wohl einmalig für die letzten 100 Jahre und wohl auch noch vor die Zeit davor inzwischen als Anbieter statt als Nachfrager von Kapital auftreten) und auf der Angebotsseite die enorm hohen Sparraten auf der Welt (im Schnitt wohl die höchsten seit Adam und Eva). An diese Strukturen wird sich auch auf absehbare Zeit nichts Wesentliches ändern. Das Problem ist allerdings, dass sich die Welt erst daran gewöhnen muss.

Richtig ist z.B., dass niedrige reale Kapitalmarktzinsen höhere Assetpreise rechtfertigen. Der Anstieg der Häuserpreise in den USA und sonst auf der Welt war also in bestimmten Umfang durchaus okay - nur hat er sich dann verselbständigt und ist über die gerechtfertigte Höherbewertung hinausgeschossen.

Das war auf anderen Märkten ähnlich. Weil sichere Anleihen zu niedrige Zinsen brachten, entstand Risikoappetit - und auch dieser Risikoappetit verselbständigte und überschoß.

Vermutlich muss man auf dem Weg zur Erkenntnis, wieviel Höherbewertung aufgrund der niedrigeren realen Kapitalmarktzinsen gerechtfertigt sind, den Weg durch die eigenen Irrtuümer gehen, das zeigen die Bewertung von Immombilien und der Risikoappetit bei manchen anderen Anlagen. Genau dieser Prozess läuft jetzt ab, das ist gut so und die Basis für eine weitere prosperierende Entwicklung.

Eine Assetklasse ist aber trotz der Anstiege nachwievor völlig unterbewertet: Aktien - die haben auch keinerlei Exzesse mitgemacht, also eigentlich auch nichts zu korrigieren. Daher sind die jetztigen Einbußen so moderat und das Potenzial noch sehr hoch, denn ohne Hysterie, also bei durchschnittlicher Risikoaversion, würden beim momentanen realen Kapitalmarktzinsniveau vielen Aktienindices doppelt so hoch stehen wie heute. Da ich natürlich auch weiß, dass der Abbau von Risikoaversion ein langwieriger Prozess ist, gehe ich ja für das Ende von 2008 auch nur von einem DAX-Stand von 10.172 aus.
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daxcrash2000:

M. Mross zum Thema

 
08.03.08 18:06
Sehr geehrte Damen und Herren,

was ist mit DAX 10000 ? – fragen einige Leser besorgt. Eine Zielmarke, die
ich vor einigen Monaten formulierte. Vor nicht all zu langer Zeit sah die
Börsenwelt allerdings auch noch ein bisschen anders aus. Jetzt, wo die
finanziellen Massenvernichtungswaffen aus den USA ihre Wirkung entfalten,
wird die Sache schwierig, aber nicht hoffnungslos.

Fest steht, dass die Notenbanken, allen voran die FED, kein Interesse an
sinkenden Kursen haben. Fraglich aber, ob weitere Zinssenkungen noch helfen
können. Wahrscheinlich nicht. Insofern wird es im Laufe der nächsten Tagen
/ Wochen zu weiteren Einschlägen kommen.

Ich sehe also insbesondere für die kommende Woche nochmals sinkende Kurse
voraus, die den DAX deutlich unter die Marke von 6400 führen wird.

Themen der Woche aus dem Land des organisierten Kreditbetrugs:

Fanny Mae und Freddy Mac pleite? (Barrons Titelstory)
FBI ermittelt gegen Countrywide wegen Betrugs (Wallstreet Journal)
Margin Calls / Massensterben bei Hedgefonds

Allein der Hedge Fonds der Carlyle Group hat auf Pump für 22 Milliarden
Dollar „AAA“- Papiere von Fanny Mae gekauft. Trotz „Top“-Ratings
sind diese Anleihen im freien Fall.


Ab dem 18. März wird es allerdings spannend. Dann soll nämlich wieder Geld
abgeworfen werden: Eine FED - Zinssenkung von  0.75 Prozentpunkte steht
bevor. Diese wird natürlich verpuffen, denn Geld ist derzeit nicht das
Problem sondern Kredit.

Das Problem ist vielmehr der drohende Zusammenbruch des Bankensystems. Voll
gesaugt mit Kreditschrott  stehen angeblich fast alle US-Banken faktisch am
Abgrund. Wir dürfen also gespannt sein, was sich der Chefmagier der FED

einfallen lässt.

Der Zaubertrick wird in etwa so aussehen: Die FED steht direkt oder indirekt
für den Giftmüll gerade, indem sie anbietet, diesen zu bestimmten Kursen
anzukaufen. Das Geniale daran: Sie wird wahrscheinlich noch nicht mal einen
Dollar dafür zahlen müssen. Denn, sobald ein Käufer für den
Kreditschrott da ist, müssen die Banken ihn nicht mehr ausbuchen bzw.
abschreiben.

Damit dürften die Bankaktien explodieren. Und das wiederum dürfte eine
riesige Sqeeze an den Aktienmärkten herbeiführen. Wie es dann weiter geht,
werden wir sehen. Die ganze Aktion hat natürlich eine enorme inflationäre
Wirkung. Folge: Dollar nach unten, Gold Richtung 2000 $!

Fazit: Sollte es der FED tatsächlich gelingen, den Sumpf zu inflationieren,
dann dürften tendenziell auch die Aktienmärkte nach oben schießen. Es ist
allerdings auch nicht ausgeschlossen, dass den USA eine Eiszeit bevorsteht -
ähnlich wie Japan nach der Bubble von 1989.

Michael Mross

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310367a:

dax 10.000??? bei einer rezession der ami

4
08.03.08 18:12
gggg....sagt mal, meint ihr das hier ernst.
erstes ziel bis juli-august ist bei mir 5500. denke, dass ich da besser liege als 10.000 bis weihnachten.
denkt dran.....sell in mai... and go away....kommt noch
ich werde komunist mit parteizugehörigkeit.den parteimitgliedern ist es immer gut gegangen, was man von restlichen volk nicht sagen kann
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Shenandoah:

fannie mae und freddi mac pleite...

 
08.03.08 18:32
man, so ein quatsch! das ist medienhysterie vom feinsten! bevor die pleite gehen, pumpt die fed persoenlich geld in die beiden rein. die sind uebrigens halbstaatlich wenn man soll will. NIEMALS werden die pleite gehen bzw. wird man sie pleite gehen lassen.

es ist wirklich zeit zu kaufen....die amis werden den dow nicht unter den langfristigen aufwaertstrend fallen lassen...dann ist USA tot, das wird nicht kommen...
Antworten
310367a:

@Shenandoah

2
08.03.08 18:39
hast du dir schon mal überlegt, woher die kohle kommt, die sie reinstecken und was passiert, wenn man immer mehr geld nachdruckt???
und wegen einer wirtschaftskrise sind die amis noch lange nicht tod.
kriegführen können sie immer noch.
und ausserdem.....die amis spielen in 10-15 jahren wirtschaftlich so und so keine rolle mehr, dass übernehmen jetzt schon andere kontinente.
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310367a:

aaaaber...die rezession hat schon

2
08.03.08 18:44
länger begonnen, als uns vorgespielt wird....das heisst, sie ist auch wieder schneller vorbei als wir denken.
ich denke mal, dass bei den amis schon vor 2-3 jahre ein wirklicher rückgang der wirtschaft stattgefunden hat.
nur mit dem geldpumpen der fed und nachdrucken konnten sie es verschieben...nicht aufhalten. auch der schwache $ hat da sehr geholfen.

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FDSA:

Kompliment !

 
08.03.08 18:44
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Shenandoah:

die rezession hat schon begonnen...

 
08.03.08 18:48
...ganz genau. das sind die fakten. und diese sollten eingepreist sein, bzw. die einpreisung in den letzten zuegen sein. mit "dann sind die amis tot" meinte ich, das wenn die boerse unter den langfristaufwaertstrend fallen sollte, das dann die letzte hoffung der amis verschwindet. hinsichtlich konsum etc., das wissen alle, das weiss die fed und die regierung und die banken.

übrigens: ich lebe in USA (zum ueberwiegenden teil zumindest)...die malls sind immer noch rammelvoll jeden tag und am wochenende...solange das so ist, ist der boden nah...
Antworten
FDSA:

Jetzt

 
08.03.08 18:59
schauen wir mal was naechste

Woche kommt.
Antworten
310367a:

@ Shenandoah

 
08.03.08 20:43
eingepreist...???? wo??? in den indizes ;-))) wohl kaum.
schau dir mal den anstieg an die letzten 5 jahre dax-dow.
von einpreisung einer rezession kann da in meinen augen keine rede sein.....man muss hier eher von aufladen vieler anleger sprechen...aber von einpreisung nicht
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Libuda:

Meinst Du wirklich, dass Du mit Fahnen

 
08.03.08 21:44
Deine gestern gekauften Puts retten wirst?

Und jetzt stell Dir mal vor, Du bist nicht allein, sondern es geht vielen so wie Dir.

Hier kann ich Zockern nur den Rat geben: "If you panic, go panic first."
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310367a:

ggg...libuda

 
08.03.08 22:20
bin flat.....
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310367a:

ausserdem

 
08.03.08 22:25
mit puts hätte ich bedenken....  aaaaber mit calls könnte ich nicht mehr pennen
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310367a:

@ libuda...noch was...

 
08.03.08 22:28
was hat eigentlich eine aufwärtstrendlinie mit dem konsum der leute zu tun.....da komm ich nicht so mit.  bekommen die da eine lohnerhöhung , wenn der dow steigt, oder billigere zinsen bei krediten ?
köntest du mir diesen zusammenhang erklären
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310367a:

und wegen der malls

 
08.03.08 22:38
ich war erst mal bei einem audi händler...die verkaufen super;-))
nur....ich weiss nicht, ob das der grossteil der bevölkerung war.
das meiste waren jedenfalls russen;-))

gut nacht
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Libuda:

Interessant ist, dass man von einer Kreditklemme

 
09.03.08 10:41
weltweit nichts spüren kann. Fakt ist jedenfalls, dass sowohl in USA als auch Europa die Kreditvergaben an Unternehmen in der letzten Zeit gestiegen sind. Mag sein, dass sich einige vorsorglich Liquidität beschafft haben - aber trotzdem, von einer Kreditklemme ist weit und breit nichts zu spüren.

Besonders positiv ist dabei, dass diese Kredite von besonders bonitätsstarken Unternehmen aufgenommen werden, nicht von den Heuschrecken unter den Heusschrecken. Diese bonitätsstarken Unternehmen stehen nämlich für nachhaltige Investitionen und haben einen langfristigen Zeitraum, in dem sie Renditen messen. Mit der Formulierung "Heuschrecken unter den Heuschrecken" wollte ich verdeutlichen, dass nicht jede Heuschrecke eine Heuschrecke ist - die mit extrem kurzfristigen Messzeiträumen für Renditen aber schon. Das Gute an der momentane Krise ist, dass diesem schlimmen Ungeziefer, das mit nachhaltigen Investitionen nicht das geringste am Hut hat und für das Wachstum von Volkswirtschaften kontraproduktiv ist, momentan der Garaus gemacht wird. Und die Regierungen sollten alles tun und mit mehr Regulierung nachhelfen - und sich nicht durch Dummsprüche zum Thema Marktwirtschaft in dieser Hinsicht verunsichern zu lassen. Zu einer Marktwirtschaft gehören verlässliche Rahmenbedingungen, z.B auch ein Ungezieferschutz vor Heuschrecken, die wachstumsfeindliche Unsicherheit produzieren. Unsicherheit ist nämlich der größte Feind für nachhaltige das Wachstum fördernde Investitionen.

Wie Ihr seht, könnte das Ergebnis der momentanen Krise eine weltweit nachhaltige Verbessertung der marktwirtschaftlichen Rahmenbedingung sein: Wir bewegen uns mehr zum optimalen Regulierungsgrad hin. Zuviel Regulierung ist schlecht, keine aber auch. So optimal Greenspan meines Erachtens während seiner langen Amtszeit gearbeitet hat, bleibt doch ein schwarzer Punkt in seiner Amtszeit: Es hat sich zu sehr als Schutzpatron der Investmentbängster und Heuschrecken gesehen und um deren Einkommensquellen zu schützen, notwendige Regulierungen beseitigt bzw. gegen sie gearbeitet.
Antworten
310367a:

libuda

 
09.03.08 13:52
bonitätsstark......ja libuda, nur die zahlen die geringsten zinsen, weil jede bank sie haben will und folglich suchen die sich die billigsten raus.
nur......wenn nur mehr bonitätsstarke unternehmen kredite bekommen...und glaub mir, dass sind die wenigsten....dann haben wir ein sehr grosses problem.
denn....kredite brauchen viele unternehmer...nicht nur bonitätsstarke.....

die stärke kommt dann...oder auch nicht, diese gefahr wird immer bestehen in der freien marktwirtschaft..
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Libuda:

K(l)eine Sorgen

 
09.03.08 18:20
Unter der Überschrift "Konjunktursorgen prallen an Cisco ab" konnte man am Donnerstag in der FTD lesen:  "Der US-Technologiekonzern Cisco hat tortz der Abkühlung der US-Wirtschaft seine Umsatzprognose bestätigt. Er sei in den vergangenen Wochen noch zuversichtlicher geworden, dass das Unternehmen seine Umsätze langfristig um 12 bis 17 Prozent steigern werde, sagte der Konzernchef John Chambers am Dienstag nach Börsenschluss. Der Hersteller von Netzwerkenfür für die Telekombranche werde im US-Markt auf einige Hürden treffen. Aber diese Hindernisse seien kurzlebig und klein, sagte Chambers.  
Antworten
xpfuture:

Libuda, du schreibst in #2

 
09.03.08 22:32
"Die US-Hypothekenkredite, die nicht ordentlich bedient werden, machen zur Zeit 5,8% aus - nach 5,2% zuvor"

Um das mal klar zu stellen. Dies sind keine Notleidende Kredite, sondern schon Ausfälle, die durch Häuserverkäufe vollstreckt sind, hier die Originalnews:
"Zu den Negativschlagzeilen am Hypothekenmarkt haben sich die schlechten US-Daten über Zwangsverkäufe gesellt. Im vierten Quartal sind diese in den USA auf 5,8% aller Darlehensnehmer gestiegen."

Und diese Nachtricht ist zwar schon etwas älter, aber nach 5,8% sieht das nicht aus:
"...in den USA noch fast zehn Billionen Dollar Hypothekenkredite ausstehen, davon rund ein Drittel mit schlechter oder zumindest nicht primärer Bonität."

Weiters kommt erschwerend dazu, dass die Banken seit Anfang der Neunziger wo das Verhälntis zwischen EK und Krediten bei ca. 1/22 lag auf mittlerweile über 1/80 gesteigert haben und daher die Kreditausfälle (Prozentuell) wesentlich mehr Einfluss nehmen.

xpfuture

P.S. Oft macht es Sinn die Nachrichten richtig zu lesen.
Antworten
nuessa:

letzter Absatz sehr interessant, xpfuture.

 
09.03.08 22:34
Von dir möchte ich mehr Postings sehen :))
:>
Antworten
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#29

xpfuture:

@libuda werd dir die Quelle raussuchen, damit

 
09.03.08 22:47
du in Ruhe (oder Unruhe) zu Bett geh´n kannst.

xpfuture
Antworten
xpfuture:

So viel dazu

2
09.03.08 22:51
"man könnte auch sagen erstunken und erlogen"

Halte deine Vorurteile etwas zurück - ich bin hier im Board an einer ernst zu nehmenden Diskussion interessiert und kann Beleidigungen oder Beschuldigungen nicht ausstehen. Also ware etwas Respeckt gegenüber anderen Boardteilnehmern.

www.finanzen.net/nachricht/...nztitel_unter_Druck_689010@print

Im 2. Absatz wirst du fündig.

xpfuture
Antworten
nuessa:

dem kann ich nur zustimmen,

 
09.03.08 22:53
das ist ja unterste Schublade, wie Libuda argumentiert. Mit solchen Usern sollte man erst gar nicht in Dialog treten.
:>
Antworten
Libuda:

Nicht nur falsch, sondern kriminell

2
09.03.08 22:58
werden Aussagen von xpfuture dieser Art:

"Weiters kommt erschwerend dazu, dass die Banken seit Anfang der Neunziger wo das Verhälntis zwischen EK und Krediten bei ca. 1/22 lag auf mittlerweile über 1/80 gesteigert haben und daher die Kreditausfälle (Prozentuell) wesentlich mehr Einfluss nehmen."

Und hier ist es eigentlich an der Zeit, dass ariva derartige gezielte Lügen entfernt. Nach den geltendem Presserecht ist meines Erachtens ein Betreibers eines Boards dazu verplichtet. Und ich mache ariva hiermit aufmerksam, dass xpfuture hier kriminell lügt -so tun, als hätte man nichts gewusst, kann man wohl nicht mehr. Nach einer Reihe von nationalen Gesetzen und internationalen Abkommen hat keine der großen Banken eine Eigenkapitalquote unter 5% - die großen Investmentbanken liegen alle in der Nähe von 10%, was auch aufgrund der größeren Risiken auch erforderlich ist.

Daher fordere ich ariva auf, die kriminellen Lügengeschichten, die Leser zu verhängnisvollen Anlageentscheidungen führen können entsprechend dem geltenden Presserecht sofort zu löschen. Nur weil irgendjemand am Freitag Puts gekauft hat, kann er nicht das Blaue vom Himmel herunterlügen.

Antworten
nuessa:

Libuda, Du solltest drigend

 
09.03.08 23:00
mal einen Arzt aufsuchen. Meine Anlageempfehlung für Dich...!
:>
Antworten
Libuda:

Ärzte aufsuchen sollten alle

2
09.03.08 23:23

die derartige schlimme Lügengeschichten auftisch und verteidigen:

"Weiters kommt erschwerend dazu, dass die Banken seit Anfang der Neunziger wo das Verhälntis zwischen EK und Krediten bei ca. 1/22 lag auf mittlerweile über 1/80 gesteigert haben und daher die Kreditausfälle (Prozentuell) wesentlich mehr Einfluss nehmen."

 

Und das alles nur, weil man sich mit Putss vollgesogen hat. Das zeigt uns aber auch, welch enormes Auftriebspotenzial die Märkte momentan haben. Wir werden meines Erachtens in den nächsten Tagen und Wochen eine spektakulärsten Aufwärtsbewegungen der Börsengeschichte erleben.

Antworten
Kritiker:

Libuda, warum tust Du Dir das an ?

 
10.03.08 00:33
Bei Deinen Kenntnissen hast Du das doch nicht nötig.

Außerdem willst Du doch, daß Deine threads gelesen werden.
Und ganz ohne Gegenstimme wird es fad.

Schade wäre es doch, wenn Inhalts-Schreiber - wie Du - auch zu pöbeln beginnen, dann könnte man dieses Forum schließen. - Kritiker
Antworten
xpfuture:

Mann, libuda, soll ich dir da auch noch den link

 
10.03.08 06:38
raus suchen.

Das die Leute so unglaubwürdig sind.

xpfuture

P.S. Hab dir doch beim ersten schon das Gegenteil bewiesen
Antworten
Libuda:

Die folgende Nachricht aus der FAZ zeigt

 
10.03.08 10:29
nach welchen idiotischen Daten momentan übertriebene Abschreibungen vorgenommen werden, die gigantische Stille Reserven produzieren:

"Weitere Milliardenabschreibungen in den kommenden Wochen?

Die Absicherung von Anleihen wird so deutlich teurer. Das sorgt für zusätzliche Belastungen in der Finanzbranche. „Der stark steigende Itraxx spricht für weitere Milliardenabschreibungen in den nächsten Wochen und Monaten", sagt Andreas Hürkamp, Aktienstratege der Commerzbank. "Das lastet derzeit erheblich auf den Aktienmärkten, da zwischenzeitlich die Hoffnung aufkam, dass aus der Finanzbranche die schlimmsten Nachrichten bereits auf dem Tisch liegen."

Man orientiert sich nämlich nicht an den tatsächlichen Ausfallquoten, z.B. dass nur 6% der US-Hypotheken überhaupt notleidenden sind und daher noch weniger ausfallen, den Forderungen fallen ja nicht zu 100% aus, sondern an einer Zockerwette, dem itraxx, an dem zudem Investmentbängster diverser Handelsabteilungen herummanipulieren.

Antworten
daxcrash2000:

Es bahnt sich was an...

 
10.03.08 11:10
www.goldinvest.de/public/...1&c=10,20040&i=&y=12698&s=&offset=
Antworten
Libuda:

Du verwechselst Lügen mit Gegenargumenten

 
10.03.08 16:16
Kritiker. Denn was der xpfuture postet, ist frei erstunken und erlogen - ausschließlich, weil er ein paar Puts gekauft hat. Und das finde ich gegenüber Lesern, die sich in wirtschaftlichen Dingen genauso schlecht auskennen wie xpfuture erbärmlich.

Denn was soll man zu derart krimineller Lügerei sagen: "Weiters kommt erschwerend dazu, dass die Banken seit Anfang der Neunziger wo das Verhälntis zwischen EK und Krediten bei ca. 1/22 lag auf mittlerweile über 1/80 gesteigert haben und daher die Kreditausfälle (Prozentuell) wesentlich mehr Einfluss nehmen."

Jeder einigermaßen ökonomische Geschulte, weiß, dass das nicht stimmt und aufgrund nationaler Vorschriften und Abkommen nicht möglich ist, z.B. die EK-Qoute der großen Investmentbanken näher an 10% als an 5% liegt. Und xp-future tischt uns die Lügengeschichte von 1/80 = 1,25% auf.

Ob er das selbst glaubt oder nicht rechnen ,weiß ich nicht. Das erinnert man aber doch auch stark an die Geschichte von dem bekannten deutschen Fußballnationalspieler aus früheren Zeiten, dem der Präsident die Erhöhung des Gehaltes um ein Drittel anbot, worauf der entgegnete, dass es aber ein Viertel mindestens sein müsste.

Antworten
xpfuture:

Schau Libuda, ich bin im Stande Fehler

 
10.03.08 18:46
zu zu geben - du nicht.

Hab mich da vertan. Sollte nicht heißen "zwischen EK und Krediten" sondern "zwischen EK und Bilanzsumme" - mein Fehler.
Hier der Link:
www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/...ken_1.584812.html


Und das ist der Unterschied zwischen uns beiden. Du hast bist jetzt deinen Fehler sogar mehrmals wiederholt obwohl ich dich schon darüber aufgeklärt habe, das die von dir angegebenen 5,8% schon längst Kreditausfälle sind - und nicht nur notleidende Kredite - da haben wir weit mehr.

xpfuture
Antworten
Libuda:

Mein Ratschlag: Poste auf dem Kindergarten-Board

 
10.03.08 22:13
oder auf dem Küchen-Board, denn Du hast keinerlei Ahnung, denn Dein Korrektur ist genaus so schwachsinnig, wie das, was Du vorher gepostet hast.

Hier der Schwachsinn: "Hab mich da vertan. Sollte nicht heißen "zwischen EK und Krediten" sondern "zwischen EK und Bilanzsumme" - mein Fehler."

Da gibt es nämlich kaum einen Unterschied: Banken haben kein Eigenkapital von einem 1/80 von der Bilanzsumme. - also lass gefälligst solche Schwachsinnbehauptungen, die Leser, die genau so wenig Ahnung wie Du haben verunsichern. Solche Lügen sind kriminell und eigentlich wäre es die die Aufgaber von ariva solche kriminellen Lügen zu entfernen.

Nationale Gesetze (das Kreditwesengesetz) oder internationale Abkommen schreiben sehr viel höhere Sätze vor und alle Banken, die vom Bafin geduldet werden, haben zumindest ein Kernkapital von 4% und Erganzungskapital von weiteren 4%. Lass also gefälligst Deine kriminellen Lügengeschichten.
Antworten
Libuda:

Der Lügner xpfuture ist aber in "bester"

 
10.03.08 22:28
Gesellschaft, auch der eine oder andere Investmentbängster versucht durch Lügen seinen Kopf (und vor allem sein Gehalt und dicke Abfindungen gibt es ja auch noch) zu retten.

So zum Beispiel die Investmentbängster von Merrill Lynch. Die haben sich mit bestimmten Produkten verzockt. Und jetzt sind sie ins andere Extrem verfallen - sie haben gigantische Summen abgeschrieben und sich in Höhe der Abschreibungen auf dem Terminmarkt abgesichert, durch den Kauf des itraxx, was aber in der Höhe der Abschreibungen nicht nötig gewesen wäre. Fallen jetzt die Abschreibungen niedriger aus, als es der itraxx signalisiert, hat sich Merrill Lynche ein zweites mal verzockt.

Was ist der Ausweg der voraussichtlichen Verzocker (das ist nicht nur Merrill Lnych, sondern wie es den Anschein hat auch Morgan Stanley, vermutlich auch Goldman Sachs und die Deutsche Bank)? Deren Chefs versuchen auf Teufel komm raus, die Situation schlechter zu reden als sie ist, weil sie genau auf diese schlechte Situation über den itraxx gewettet haben (deshalb ist der übrigens auch so gestiegen). Diese vier sitzen in der Falle, denn nun schält sich heraus, dass die Ausfälle um ein Vielfaches kleiner sind, als es Wert von 40% oder 50% im itraxx signalisieren. Eine Verbindung von real existierenden Kreditausfällen und dem itraxx gibt es im übrigen nicht, der itraxx ist lediglich ein Wettergebnis.
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