Nach der Baisse ist vor der Hausse!


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Spanier:

Nach der Baisse ist vor der Hausse!

 
11.01.03 01:26

Nach der Baisse ist vor der Hausse!

„Die Party soll man verlassen, wenn es am schönsten ist!“ - hätten wir uns dieses Sprichwort zu Herzen genommen, wäre uns einiger Ärger erspart geblieben. Denn „The first rule of investing is not to lose money. The second rule is not to forget the fist rule.“ - doch wir haben es vergessen! Nach dem Motto: „Wenn´s um Geld geht, gibt es nur ein Schlagwort: Mehr!!!“ hofften wir auf eine ewig dauernde Hausse, nach dem Motto „Only the sky is the limit!“ Doch seit März 2000 verließ uns das Glück. „Ein Mann kann zwischen mehreren Methoden wählen, sein Vermögen loszuwerden: Am schnellsten geht es am Roulette-Tisch, am angenehmsten mit schönen Frauen und am dümmsten an der Börse.“ Denn „Wer den Absprung nicht schafft, muß durchs Tal fahren“ - nur wann ist das „Tal der Tränen“ durchschritten? Seit nunmehr fast drei Jahren sind „vielleicht, hoffentlich, möglich, es könnte, nichtsdestoweniger, obwohl, zwar, ich glaube, wahrscheinlich, das scheint mir... die nützlichsten Wörter an der Börse. Wie oft haben wir gesagt „Ich kann nicht mehr aussteigen; mein Verlust ist schon zu groß!“ und gleich nochmal zu den günstigen Preisen in die gleiche Aktie investiert. Dagegen verstießen wir gegen zwei der wichtigsten Grundregeln der Börse „Never catch a falling knife“ und „Dopple niemals eine Verlustposition“ Schmerzhaft mussten wir lernen, dass „ein Kurs auch auf Null fallen kann“. Nun wissen wir „Kein Unternehmen kann so schwach sein, daß es durch ein gutes Management nicht wiederbelebt werden könnte. Kein Unternehmen kann so stark sein, daß es durch ein schwaches Management nicht zerstört werden könnte.“ Aber „Aus Schaden wird man klug!“


„Jedes böse Erwachen setzt einen tiefen Schlaf voraus“ und wir haben lange geschlafen. Auch die Analysten mussten lernen: „Man kann entweder einige Investoren dauernd täuschen oder alle von ihnen für kurze Zeit hinters Licht führen, aber niemals alle immerfort verdummen“. Aber wenigstens saßen wir alle im gleichen Boot, denn „Wer die gleichen Aktien kauft wie alle anderen, hat auch die gleiche Performance“.
„Kaufe, wenn es mehr Aktien als Idioten an der Börse gibt und verkaufe, wenn es mehr Idioten als Aktien an der Börse hat“, denn „Wenn die Nacht am schwärzesten , ist der Morgen am nächsten!“

Wer auf die alten Weisheiten und Börsengurus hört, liegt immer richtig. Insofern danken wir Warren Buffett, André Kostolany, Jesse Livermore, Graf Wallenberg, John Templeton oder Abraham Lincoln für alles was wir von ihnen lernen konnten. Hätten Sie uns doch nur genauer gesagt, wann welche Regel gilt...

Gruß Spanier

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Pieter:

Richtig Spanier, schön die Gurus zitiert. Nur habe

 
11.01.03 08:46
n viele von denen, die ihre Verluste durch Nachkauf in 2002 "verdoppelt" haben auch geglaubt, das die "Nacht am nun am schwärzesten sei" und sie wurde doch noch dunkler. Die alte Börsenweisheit mag ja stimmen, nur leider ist sie nicht anwendbar, da leider, wie du selber bemerktest, niemand sagte, sagt oder sagen kann, wann die Nacht denn nun wirklich am schwärzesten ist.
Und somit kann eben jeder nur für sich glauben, das sie das nun sei und entsprechend handeln.
Pieter
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calexa:

Guter Beitrag

 
11.01.03 14:46
Aber wie Du richtig sagst: man muß auch auf die "Gurus hören....
Und das ist sehr schwer, denn jeder Mensch neigt dazu, sich für den intelligentesten zu halten, der Ratschläge nicht braucht.

So long,
Calexa
www.investorweb.de
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