08.01.2010 20:50
Munich Re erwartet keine großen Schäden durch starke Schneefälle
Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re fürchtet trotz der erwarteten starken Schneefälle keine größeren Versicherungsschäden. Zwar sei mit Schneebruch und starkem Eisansatz zu rechnen. Rekordausmaße wie in Bayern vor vier Jahren oder Ende 2005 im Münsterland seien aber nicht zu erwarten, teilte das Unternehmen am Freitag in München mit. Der Schneefall hat in Teilen Europas bereits eingesetzt. Für das Wochenende wird eine Verschärfung des winterlichen Wetters in Mitteleuropa erwartet.
Die Kombination aus moderater Sturmwetterlage und teils kräftigen Schneefällen könne zu erheblichen Schneeverwehungen führen, hieß es. Dies betreffe vor allem die Mitte und den Norden Deutschlands sowie Polen. Hier müsse mit erheblichen Beeinträchtigungen in allen Verkehrszweigen gerechnet werden. Schneebruch und Eisansatz in größerem Ausmaß seien hierzulande allerdings nicht zu erwarten. In Südwesteuropa einschließlich der westlichen Mittelmeerregion liege das Hauptaugenmerk auf den auftretenden Frostschäden und lokalem Schneebruch. Bei Rückversicherern wie Munich Re sichern Erstversicherer wie Allianz und Axa Teile ihrer übernommenen Risiken ab.
Wetter-Experten und Behörden warnen bereits vor Schneestürmen und Versorgungsengpässen. Andere Fachleute hielten das für Panikmache. Das Tief "Daisy" erreichte unterdessen die Republik. Es sollte landesweit chaotische Zustände auf den Straßen, Flugausfälle und Zugverspätungen sowie starke Schneeverwehungen bringen - Winterdienste, Feuerwehren und Polizei rüsteten sich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor Unwettern mit Stürmen in den Mittelgebirgen und im Norden. An manchen Orten könne sich der Schnee bis zu 50 Zentimeter auftürmen./stw/ut/gth//he
ISIN DE0008430026
AXC0157 2010-01-08/20:50
© 2010 dpa-AFX
Munich Re erwartet keine großen Schäden durch starke Schneefälle
Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re fürchtet trotz der erwarteten starken Schneefälle keine größeren Versicherungsschäden. Zwar sei mit Schneebruch und starkem Eisansatz zu rechnen. Rekordausmaße wie in Bayern vor vier Jahren oder Ende 2005 im Münsterland seien aber nicht zu erwarten, teilte das Unternehmen am Freitag in München mit. Der Schneefall hat in Teilen Europas bereits eingesetzt. Für das Wochenende wird eine Verschärfung des winterlichen Wetters in Mitteleuropa erwartet.
Die Kombination aus moderater Sturmwetterlage und teils kräftigen Schneefällen könne zu erheblichen Schneeverwehungen führen, hieß es. Dies betreffe vor allem die Mitte und den Norden Deutschlands sowie Polen. Hier müsse mit erheblichen Beeinträchtigungen in allen Verkehrszweigen gerechnet werden. Schneebruch und Eisansatz in größerem Ausmaß seien hierzulande allerdings nicht zu erwarten. In Südwesteuropa einschließlich der westlichen Mittelmeerregion liege das Hauptaugenmerk auf den auftretenden Frostschäden und lokalem Schneebruch. Bei Rückversicherern wie Munich Re sichern Erstversicherer wie Allianz und Axa Teile ihrer übernommenen Risiken ab.
Wetter-Experten und Behörden warnen bereits vor Schneestürmen und Versorgungsengpässen. Andere Fachleute hielten das für Panikmache. Das Tief "Daisy" erreichte unterdessen die Republik. Es sollte landesweit chaotische Zustände auf den Straßen, Flugausfälle und Zugverspätungen sowie starke Schneeverwehungen bringen - Winterdienste, Feuerwehren und Polizei rüsteten sich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor Unwettern mit Stürmen in den Mittelgebirgen und im Norden. An manchen Orten könne sich der Schnee bis zu 50 Zentimeter auftürmen./stw/ut/gth//he
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