Der amerikanische Handy- und Halbleiter-Hersteller Motorola hat im abgelaufenen Vierteljahr nach sechs Verlust-Quartalen in Folge wieder einen Gewinn erzielt. Der Umsatz blieb aber wegen der enttäuschenden Mobilfunk-Nachfrage unter den Erwartungen.
Niedrigere Umstrukturierungskosten und ein gutes Ergebnis der Mobilfunksparte hätten zu dem etwas höher als erwartet ausgefallenen Gewinn geführt, teilte Motorola am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Das Unternehmen wies für das dritte Quartal 2002 einen Netto-Gewinn von 111 Mio. $ oder 5 Cent je Aktie aus, verglichen mit einem Verlust von 1,4 Mrd. $ oder 64 Cent je Aktie im Vorjahreszeitraum.
Im Juli hatte Motorola einen Quartalsgewinn von rund 2 Cent je Aktie prognostiziert. Der Konzernumsatz fiel allerdings im dritten Quartal um 13,5 Prozent auf 6,4 Mrd. $ und lag damit niedriger als vom Unternehmen zuvor erwartet. Der Kurs der Motorola-Aktie fiel im nachbörslichen Handel auf 9,95 $ von 10,10 $ beim Börsenschluss.
Handys weniger gefragt
Wie die Konkurrenten Nokia und Ericsson , die ihre Quartalsergebnisse in den kommenden Tagen veröffentlichen, leidet Motorola unter der rückläufigen Nachfrage nach Handys. In der Mobilfunksparte fiel der Umsatz im dritten Quartal um zwei Prozent. Mit Hilfe von neuen Produkten und einer verbesserten Kostenstruktur konnte aber in dieser Sparte ein Gewinn von 241 Mio. $ erwirtschaftet werden. Im Vorjahr war hier noch ein Verlust von 233 Mio. $ verbucht worden.
Auch die Halbleitersparte kehrte in die Gewinnzone zurück. Hier sei ein Gewinn von 13 Mio. $ erwirtschaftet worden, nach einem Verlust von 418 Mio. $ im Vorjahr, teilte Motorola mit. In der Chipsparte stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 1,2 Mrd. $.
Motorola-Chef Christopher Galvin rechnet nach eigenen Angaben mit einer Konjunkturerholung. Die Erholung werde aber nicht geradlinig sein, sagte er. Es könne beim Wirtschaftswachstum von Quartal zu Quartal zu einem kurzfristigen Auf und Ab kommen.
Niedrigere Umstrukturierungskosten und ein gutes Ergebnis der Mobilfunksparte hätten zu dem etwas höher als erwartet ausgefallenen Gewinn geführt, teilte Motorola am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Das Unternehmen wies für das dritte Quartal 2002 einen Netto-Gewinn von 111 Mio. $ oder 5 Cent je Aktie aus, verglichen mit einem Verlust von 1,4 Mrd. $ oder 64 Cent je Aktie im Vorjahreszeitraum.
Im Juli hatte Motorola einen Quartalsgewinn von rund 2 Cent je Aktie prognostiziert. Der Konzernumsatz fiel allerdings im dritten Quartal um 13,5 Prozent auf 6,4 Mrd. $ und lag damit niedriger als vom Unternehmen zuvor erwartet. Der Kurs der Motorola-Aktie fiel im nachbörslichen Handel auf 9,95 $ von 10,10 $ beim Börsenschluss.
Handys weniger gefragt
Wie die Konkurrenten Nokia und Ericsson , die ihre Quartalsergebnisse in den kommenden Tagen veröffentlichen, leidet Motorola unter der rückläufigen Nachfrage nach Handys. In der Mobilfunksparte fiel der Umsatz im dritten Quartal um zwei Prozent. Mit Hilfe von neuen Produkten und einer verbesserten Kostenstruktur konnte aber in dieser Sparte ein Gewinn von 241 Mio. $ erwirtschaftet werden. Im Vorjahr war hier noch ein Verlust von 233 Mio. $ verbucht worden.
Auch die Halbleitersparte kehrte in die Gewinnzone zurück. Hier sei ein Gewinn von 13 Mio. $ erwirtschaftet worden, nach einem Verlust von 418 Mio. $ im Vorjahr, teilte Motorola mit. In der Chipsparte stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 1,2 Mrd. $.
Motorola-Chef Christopher Galvin rechnet nach eigenen Angaben mit einer Konjunkturerholung. Die Erholung werde aber nicht geradlinig sein, sagte er. Es könne beim Wirtschaftswachstum von Quartal zu Quartal zu einem kurzfristigen Auf und Ab kommen.