Start mit 290.000 Unzen Gold Jahresproduktion möglich
Die Pre-Feasiblity ist für Minenprojekte wie das Erreichen der Volljährigkeit. Aus der anfänglichen Explorationsphantasie wird zum ersten Mal harte, für alle nachprüfbare wirtschaftliche Realität. Zwar enthalten Pre-Feasibility-Ergebnisse noch immer einen großzügigen Puffer von bis zu 30 Prozent Kostenabweichung nach oben oder unten, aber man weiß anschließend wohin die Reise geht. Moto hat diesen ersten Realitätstest glänzend bestanden. Die heute veröffentliche Pre-Feasibility dürfte letzte Zweifler verstummen lassen. Eine Reihe anerkannter Ingenieurfirmen, darunter Snowden aus Südafrika, bestätigen die Weltklasse des Projekts.
Die Ergebnisse im Einzelnen: Basierend auf einem Goldpreis von USD 500 sind laut der Pre-Feasibility-Studie von den rund fünf Millionen Unzen "Indicated Resources" 2,81 Millionen Unzen bei einem Durchschnittsgehalt von 3,41 g/t als Reserve wirtschaftlich gewinnbar. Damit kann Moto im Tagebau-Betrieb acht Jahre lang 290.000 Unzen produzieren. Der durchschnittliche operative Cash Flow beliefe sich damit auf US-Dollar 89,5 pro Jahr. Die durchschnittlichen Cash-Kosten für den Betrieb werden mit US-Dollar 274 pro Unze Gold angegeben. Der Kapitalbedarf für Infrastruktur einschließlich des Baus eines wassergetriebenen Elektrizitätswerks (US 53 Millionen) und des Fuhrparks (US-Dollar 33 Millionen) wird auf US-Dollar 296 Millionen geschätzt. Die Refinanzierung des Projekts wäre innerhalb von drei Jahren gegeben. Insbesondere bei den Infrastrukturkosten für das Elektrizitätswerk handelt es sich um einen einmal anfallenden Posten. Der zusätzliche Kapitalaufwand bei einem künftigen Ausbau der Produktion würde proportional abnehmen.
Man muss die die Ergebnisse der Pre-Feasibility als Momentaufnahme betrachten, denn bei der Studie wurden nur die "Indicated Ressources" (5,076 Millionen Unzen) zugrunde gelegt, die weiteren 10,7 Millionen Unzen in der Kategorie "Inferred Ressources" blieben außen vor. Bevor auch sie Gegenstand einer Durchführbarkeitsstudie werden können, müssen noch weitere Bestätigungsbohrungen durchgeführt werden. Nimmt man aber den am vergangenen Freitag veröffentlichten Snowden-Report hinzu, zeigt sich wie bedeutend das zusätzliche Potenzial für Moto wirklich ist. Bislang ist es gelungen, mehr als 100 Prozent der "Inferred Ressources" durch Bestätigungsbohrungen in die höhere Kategorie "Indicated Ressources" umzuwandeln. Die so genannte "Conversion Rate" liegt sogar bei 114 Prozent, d.h. bei den Bestätigungsbohrungen (Infill-Drillings) wurde mehr gefunden als ursprünglich vermutet. In der Regel ist es bei Projekten gerade umgekehrt.
Wo steht Moto nach der Pre-Feasibility? Moto hat heute eine Marktkapitalisierung von rund 390 Millionen CAD (bei einem Kurs von 6,50 CAD). Dem stehen 16.1 Millionen Unzen an Ressourcen aus allen Kategorien gegenüber, von denen Moto 9,95 Millionen Unzen zuzurechnen sind. Das kanadische Investmenthaus RBC Capital hat in einer im Juli 2006 veröffentlichten Studie darauf hingewiesen, dass Moto gerade einmal eine Bewertung von aktuell 27 US-Dollar (zum Zeitpunkt der Studie sogar nur 19 US-Dollar) pro Ressourcen-Unze aufweist, wogegen die Vergleichsgruppe mit durchschnittlich 73 US-Dollar pro Ressourcen-Unze bewertet sei. Selbst der direkte Wettbewerber Banro im Kongo habe mit USD 38 pro Ressourcen-Unze eine deutlich höhere Bewertung. Es ist also noch genügend Luft nach oben vorhanden. Selbst bei CAD 7,00 würde Moto mit 32 US-Dollar pro Ressource-Unze bewertet, also noch immer mit einem Abschlag zum Wettbewerber Banro und sogar mehr als 50 Prozent unter dem Niveau der Vergleichsgruppe. Diese 50 Prozent Bewertungsabschlag muss man wohl als Tribut für die Unsicherheit im Kongo interpretieren. Je nach Ausgang der Wahlen dürfte dieser Abschlag zu- oder abnehmen. Moto könnte von einer Neubewertung des Kongo-Risikos enorm profitieren.
Wir gehen davon aus, dass im Verlaufe der jetzt anschließenden Durchführbarkeitsstudie große Teile der "Inferred Ressources" (10,7 Millionen Unzen) in wirtschaftliche Reserven umgewandelt werden können. Die in der Pre-Feasibility vorläufig zugrunde gelegte Jahresproduktion von 290.000 Unzen könnte sich so am Ende der Durchführbarkeitsstudie 2007 noch deutlich erhöhen. Economies of Scale würden das Projekt noch attraktiver machen. Am Rande sei noch bemerkt: Moto hat gerade einmal fünf Prozent der Explorationslizenz untersucht. Auch weitere Entdeckungen sind jederzeit möglich.
Moto ist inzwischen bei den institutionellen Investoren angekommen. Die Profis werden ihre unterschiedlichen Bewertungsmodelle an Moto anlegen und generell jeden Fortschritt honorieren, der eine Verringerung von Ungewissheit bedeutet. Die Pre-Feasibility ist ein solcher ein Meilenstein. Analysten müssen bei ihren Bewertungsversuchen notgedrungen so tun, als würde Moto das Projekt irgendwann einmal selbst in Produktion bringen. Dabei ist dieser Fall eigentlich eher unwahrscheinlich. Insgeheim liebäugeln deshalb gerade auch die institutionellen Investoren mit einem Exit durch Übernahme. Aktuelle Beispiele zeigen, dass die Industrie selbst inzwischen ganz andere Multiples bezahlt als viele konservative Analysten es für möglich gehalten haben. Die vier Millionen Unzen Gold (noch nicht einmal Ressourcen-Status) von Virginia Gold gingen an Goldcorp für 100 US-Dollar pro Unze. Und noch aktueller: Yamana zahlt, ebenfalls in Aktien, umgerechnet 577 Millionen CAD für Viceroy Exploration, die es gerade einmal auf 2,2 Millionen Unzen Ressourcen in allen Kategorien bringen (davon 1,4 Millionen Unzen Measured & Indicated). Das sind rund 250 USD pro Unze. Preisfrage: Was wird dann Moto eines Tages wert sein? Wir halten die Wahrscheinlichkeit für hoch, dass Moto schon vor Abschluss der Durchführbarkeitsstudie in 2007 von einem Großen geschluckt wird. Mal sehen, was der dann zahlt.
Die Pre-Feasiblity ist für Minenprojekte wie das Erreichen der Volljährigkeit. Aus der anfänglichen Explorationsphantasie wird zum ersten Mal harte, für alle nachprüfbare wirtschaftliche Realität. Zwar enthalten Pre-Feasibility-Ergebnisse noch immer einen großzügigen Puffer von bis zu 30 Prozent Kostenabweichung nach oben oder unten, aber man weiß anschließend wohin die Reise geht. Moto hat diesen ersten Realitätstest glänzend bestanden. Die heute veröffentliche Pre-Feasibility dürfte letzte Zweifler verstummen lassen. Eine Reihe anerkannter Ingenieurfirmen, darunter Snowden aus Südafrika, bestätigen die Weltklasse des Projekts.
Die Ergebnisse im Einzelnen: Basierend auf einem Goldpreis von USD 500 sind laut der Pre-Feasibility-Studie von den rund fünf Millionen Unzen "Indicated Resources" 2,81 Millionen Unzen bei einem Durchschnittsgehalt von 3,41 g/t als Reserve wirtschaftlich gewinnbar. Damit kann Moto im Tagebau-Betrieb acht Jahre lang 290.000 Unzen produzieren. Der durchschnittliche operative Cash Flow beliefe sich damit auf US-Dollar 89,5 pro Jahr. Die durchschnittlichen Cash-Kosten für den Betrieb werden mit US-Dollar 274 pro Unze Gold angegeben. Der Kapitalbedarf für Infrastruktur einschließlich des Baus eines wassergetriebenen Elektrizitätswerks (US 53 Millionen) und des Fuhrparks (US-Dollar 33 Millionen) wird auf US-Dollar 296 Millionen geschätzt. Die Refinanzierung des Projekts wäre innerhalb von drei Jahren gegeben. Insbesondere bei den Infrastrukturkosten für das Elektrizitätswerk handelt es sich um einen einmal anfallenden Posten. Der zusätzliche Kapitalaufwand bei einem künftigen Ausbau der Produktion würde proportional abnehmen.
Man muss die die Ergebnisse der Pre-Feasibility als Momentaufnahme betrachten, denn bei der Studie wurden nur die "Indicated Ressources" (5,076 Millionen Unzen) zugrunde gelegt, die weiteren 10,7 Millionen Unzen in der Kategorie "Inferred Ressources" blieben außen vor. Bevor auch sie Gegenstand einer Durchführbarkeitsstudie werden können, müssen noch weitere Bestätigungsbohrungen durchgeführt werden. Nimmt man aber den am vergangenen Freitag veröffentlichten Snowden-Report hinzu, zeigt sich wie bedeutend das zusätzliche Potenzial für Moto wirklich ist. Bislang ist es gelungen, mehr als 100 Prozent der "Inferred Ressources" durch Bestätigungsbohrungen in die höhere Kategorie "Indicated Ressources" umzuwandeln. Die so genannte "Conversion Rate" liegt sogar bei 114 Prozent, d.h. bei den Bestätigungsbohrungen (Infill-Drillings) wurde mehr gefunden als ursprünglich vermutet. In der Regel ist es bei Projekten gerade umgekehrt.
Wo steht Moto nach der Pre-Feasibility? Moto hat heute eine Marktkapitalisierung von rund 390 Millionen CAD (bei einem Kurs von 6,50 CAD). Dem stehen 16.1 Millionen Unzen an Ressourcen aus allen Kategorien gegenüber, von denen Moto 9,95 Millionen Unzen zuzurechnen sind. Das kanadische Investmenthaus RBC Capital hat in einer im Juli 2006 veröffentlichten Studie darauf hingewiesen, dass Moto gerade einmal eine Bewertung von aktuell 27 US-Dollar (zum Zeitpunkt der Studie sogar nur 19 US-Dollar) pro Ressourcen-Unze aufweist, wogegen die Vergleichsgruppe mit durchschnittlich 73 US-Dollar pro Ressourcen-Unze bewertet sei. Selbst der direkte Wettbewerber Banro im Kongo habe mit USD 38 pro Ressourcen-Unze eine deutlich höhere Bewertung. Es ist also noch genügend Luft nach oben vorhanden. Selbst bei CAD 7,00 würde Moto mit 32 US-Dollar pro Ressource-Unze bewertet, also noch immer mit einem Abschlag zum Wettbewerber Banro und sogar mehr als 50 Prozent unter dem Niveau der Vergleichsgruppe. Diese 50 Prozent Bewertungsabschlag muss man wohl als Tribut für die Unsicherheit im Kongo interpretieren. Je nach Ausgang der Wahlen dürfte dieser Abschlag zu- oder abnehmen. Moto könnte von einer Neubewertung des Kongo-Risikos enorm profitieren.
Wir gehen davon aus, dass im Verlaufe der jetzt anschließenden Durchführbarkeitsstudie große Teile der "Inferred Ressources" (10,7 Millionen Unzen) in wirtschaftliche Reserven umgewandelt werden können. Die in der Pre-Feasibility vorläufig zugrunde gelegte Jahresproduktion von 290.000 Unzen könnte sich so am Ende der Durchführbarkeitsstudie 2007 noch deutlich erhöhen. Economies of Scale würden das Projekt noch attraktiver machen. Am Rande sei noch bemerkt: Moto hat gerade einmal fünf Prozent der Explorationslizenz untersucht. Auch weitere Entdeckungen sind jederzeit möglich.
Moto ist inzwischen bei den institutionellen Investoren angekommen. Die Profis werden ihre unterschiedlichen Bewertungsmodelle an Moto anlegen und generell jeden Fortschritt honorieren, der eine Verringerung von Ungewissheit bedeutet. Die Pre-Feasibility ist ein solcher ein Meilenstein. Analysten müssen bei ihren Bewertungsversuchen notgedrungen so tun, als würde Moto das Projekt irgendwann einmal selbst in Produktion bringen. Dabei ist dieser Fall eigentlich eher unwahrscheinlich. Insgeheim liebäugeln deshalb gerade auch die institutionellen Investoren mit einem Exit durch Übernahme. Aktuelle Beispiele zeigen, dass die Industrie selbst inzwischen ganz andere Multiples bezahlt als viele konservative Analysten es für möglich gehalten haben. Die vier Millionen Unzen Gold (noch nicht einmal Ressourcen-Status) von Virginia Gold gingen an Goldcorp für 100 US-Dollar pro Unze. Und noch aktueller: Yamana zahlt, ebenfalls in Aktien, umgerechnet 577 Millionen CAD für Viceroy Exploration, die es gerade einmal auf 2,2 Millionen Unzen Ressourcen in allen Kategorien bringen (davon 1,4 Millionen Unzen Measured & Indicated). Das sind rund 250 USD pro Unze. Preisfrage: Was wird dann Moto eines Tages wert sein? Wir halten die Wahrscheinlichkeit für hoch, dass Moto schon vor Abschluss der Durchführbarkeitsstudie in 2007 von einem Großen geschluckt wird. Mal sehen, was der dann zahlt.