MobilCom/Vogel: Rettungskonzept steht ... (zwei)
Voraussetzung für die Bereitschaft des Bundes und des Landes Schleswig-Holstein, sich über Bürgschaften an der Rettung des Unternehmens zu beteiligen, sei die Sicherheit gewesen, dass sich MobilCom-Gründer Schmid und seine Frau Sybille Schmid-Syndram für den Zeitpunkt der Sanierung keinen Einfluss auf das Unternehmen nehmen, hieß es weiter. Dazu gehöre die Bestellung eines Treuhänders für die Aktienpakete von Schmid und der Millenium GmbH. Außerdem sei das Schuldanerkenntnis Schmid bezüglich aus dem Unternehmen entnommener 71 Mio EUR weitere Voraussetzung für das Gelingen der Rettungsaktion.
Schmid und Schmid-Syndram hätten sich bislang geweigert, den von den Verhandlungspartnern vorgeschlagenen Treuhänder zu akzeptieren und das Schuldanerkenntnis zu unterschreiben. Damit blockiere Schmid die Rettung des Unternehmens und seiner Arbeitsplätze. Eine anhaltende Weigerung Schmids, dem Kompromiss zuzustimmen, würde zur Zerstörung von 5.000 Arbeitsplätzen und der weitgehenden Vernichtung des Vermögens der Aktionäre führen, hieß es weiter. +++ Kirsten Bienk
vwd/8.11.2002/kib/nas
8. November 2002, 17:42
Voraussetzung für die Bereitschaft des Bundes und des Landes Schleswig-Holstein, sich über Bürgschaften an der Rettung des Unternehmens zu beteiligen, sei die Sicherheit gewesen, dass sich MobilCom-Gründer Schmid und seine Frau Sybille Schmid-Syndram für den Zeitpunkt der Sanierung keinen Einfluss auf das Unternehmen nehmen, hieß es weiter. Dazu gehöre die Bestellung eines Treuhänders für die Aktienpakete von Schmid und der Millenium GmbH. Außerdem sei das Schuldanerkenntnis Schmid bezüglich aus dem Unternehmen entnommener 71 Mio EUR weitere Voraussetzung für das Gelingen der Rettungsaktion.
Schmid und Schmid-Syndram hätten sich bislang geweigert, den von den Verhandlungspartnern vorgeschlagenen Treuhänder zu akzeptieren und das Schuldanerkenntnis zu unterschreiben. Damit blockiere Schmid die Rettung des Unternehmens und seiner Arbeitsplätze. Eine anhaltende Weigerung Schmids, dem Kompromiss zuzustimmen, würde zur Zerstörung von 5.000 Arbeitsplätzen und der weitgehenden Vernichtung des Vermögens der Aktionäre führen, hieß es weiter. +++ Kirsten Bienk
vwd/8.11.2002/kib/nas
8. November 2002, 17:42