Mein durchschnittlicher Einkaufswert liegt bei 5,90€ , ich habe auch bei 1,74€ nachgekauft. Das war allerdings auch zu einer Zeit wo kaum noch jemand einen Pfifferling auf AMD gewettet hätte. Da habe ich dann stur nach Lehrbuch gehandelt, Antizyklisch nachkaufen. Und glaubt mir da ist es mir extrem schwergefallen die Emotionen zu unterdrücken und wirklich nur rational zu handeln! Antizyklisches Nachkaufen nutzt Angstphasen, um günstig zu investieren, senkt den Durchschnittspreis und erhöht langfristig die Rendite – vorausgesetzt, Zeit, Disziplin und Streuung sind gegeben.
Wichtig: Voraussetzungen
Langfristiger Anlagehorizont (z. B. 10–20 Jahre)
Solide Streuung (breite Indizes statt Einzelwetten)
Liquiditätsreserve, damit Nachkäufe möglich sind
Fundamentale Annahme, dass der Markt sich erholt (kein struktureller Niedergang)
Alleine schon beim Anlagehorizont scheitern die meisten, was aber wieder Menschlich ist. Gerade für Technikfreaks hier, ich bin selber Techniker mit über 25 Jahren Berufserfahrung in der Halbleiterindustrie, sich nicht im Technischen Klein Klein zu verlieren. Es spielt nur eine Nebenrolle.