Die Bank teilt mit, dass AMD einen potenziellen dritten Kunden im Gigawatt-Maßstab angedeutet habe, der über die bestehenden Vereinbarungen mit OpenAI und Meta Platforms Inc hinausgehe. Als wahrscheinlichster Kandidat gilt laut UBS Microsoft.
Laut UBS wies AMD Bedenken zurück, dass Optionsschein-Strukturen und 10-prozentige Kapitalbeteiligungen wie bei Meta und OpenAI zur Voraussetzung für Deals im Gigawatt-Bereich werden könnten. AMD habe diese Vereinbarungen als Einzelfälle für Entwickler großer Sprachmodelle bezeichnet, die wesentliche Teile des Ökosystems kontrollieren.
Wie UBS weiter mitteilte, betrachtet AMD die Beteiligungsstruktur als langfristig wertsteigernd und als eine Möglichkeit, Marktanteilsgewinne im breiteren Beschleunigermarkt zu beschleunigen. Der Chiphersteller äußerte sich optimistisch zu seinem CPU-Geschäft und sieht Aufwärtspotenzial für die in seinem langfristigen Finanzmodell prognostizierte durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 18 %, sowohl bei den Stückzahlen als auch bei den durchschnittlichen Verkaufspreisen. Laut InvestingPro haben 24 Analysten ihre Gewinnschätzungen für den kommenden Zeitraum nach oben korrigiert, während die Fair-Value-Analyse der Plattform darauf hindeutet, dass die Aktie auf dem aktuellen Niveau unterbewertet bleibt. Anleger können auf InvestingPro detaillierte Pro Research-Berichte und über 18 zusätzliche ProTips für AMD abrufen.
Nach Einschätzung von UBS ist AMD eher eine Investmentstory für die zweite Jahreshälfte 2026, wenn die Auslieferungen des MI450 im Rahmen des OpenAI-Deals beginnen, gefolgt von den Lieferungen an Meta Platforms.