Die schönen Zeiten an der Börse sind längst vorbei. Das waren die, in denen ein Anleger beinahe jedes beliebige Papier kaufen und damit rechnen konnte, dass es sogar innerhalb relativ kurzer Zeit eine schöne Rendite bieten würde. Mittlerweile sind sicher alle froh, die nicht auf einem Depot mit massiven Kursverlusten sitzen.
Aber selbst, wenn sie so glücklich sein sollten - oder noch besser, wenn sie dieses Resultat einer gezielten Strategie verdanken sollten, so stehen sie vor der Frage, wie sie mit der aktuellen Situation an den Märkten umgehen. Nach den dramatischen Kursverlusten bis in den frühen Oktober hinein zeichnet sich nun so etwas wie eine Stabilisierung ab. Aber an die Rückkehr der „goldenen Zeiten“ rechnet niemand richtig ernsthaft.
„Orientierungslosigkeit“ in der Seitwärtsbewegung
Viele gehen sogar von einer längeren Phase aus, in der die Märkte zwar starke Kursbewegungen verzeichnen, aber im Trend weder fallen noch steigen. Eine Seitwärtsbewegung also. Fragt sich nur, wie man sich in der als Anleger am Geschicktesten verhält.
Da gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Erstens kann er die Finger einfach weglassen, sein Geld in Zinspapiere investieren und abwarten, bis sich wieder ein verlässlicher Trend nach oben ausgebildet hat. Der Nachteil dieser Strategie: kurz- und mittelfristige Kursbewegungen und damit verbundene Chancen werden versäumt. Außerdem wird der Anleger erst relativ spät wieder in den Markt eintreten. Bis er sicher ist, dass sich ein neuer Trend etabliert hat, kann die Börse schon weit gelaufen sein. Und genau dieses Potenzial wird er verpassen.
Die andere grundsätzliche Variante ist die Suche nach „Werten“. Etwa so wie das Management des Templeton Growth Funds um Murdo Murchison. Sie suchen gezielt nach Aktien, die am Markt unter ihrem Substanzwert gehandelt werden. Das sind Unternehmen, die über stabile Gewinne und einen grundsoliden Cashflow verfügen. Sie gehen davon aus, dass diese Papiere bei einem Anlagehorizont von mindestens fünf Jahren deutlich an Wert gewinnen werden.
Limitorders führen zu einem Automatismus
Wer etwas kurzfristiger orientiert ist, kann versuchen die beiden Methoden zu kombinieren. Er sucht sich einen soliden Wert aus, den er sich bei Kursschwäche sowieso gerne ins Depot legen möchte. Um nicht ständig „auf der Lauer liegen zu müssen“ kann er sich einfach an einem „Kurstaucher“ der jüngeren Vergangenheit orientieren und legt auf diesem Niveau eine limitierte Kauforder in den Markt. Diese Order wird automatisch ausgeführt werden, wenn das Papier soweit fällt.
Dann dreht er den Spieß einfach um, indem er sein Verkaufsziel definiert. Beispielsweise zehn oder fünfzehn Prozent über dem Einstandskurs. Dort platziert er dann eine limitierte Verkaufsorder. Die realisiert automatisch den Gewinn, wenn das Kursziel erreicht ist. Mit dieser Strategie kann der Anleger auch von kürzeren Kursschwankungen profitieren, ohne den Markt sekündlich zu verfolgen.
Allerdings sollte er die „groben Entwicklungen“ schon mitbekommen, um nicht einmal gewaltig ins Messer zu laufen, wenn sich im gewählten Unternehmen urplötzlich Unregelmäßigkeiten zeigen. Denn dann muss er reagieren und möglicherweise die Notbremse ziehen, wenn er zur Sicherheit nicht schon eine zusätzliche Stopp-Loss-Order unterhalb des Einstandskurses platziert hat, bei der auf jeden Fall die Aktie loswerden will.
Aber selbst, wenn sie so glücklich sein sollten - oder noch besser, wenn sie dieses Resultat einer gezielten Strategie verdanken sollten, so stehen sie vor der Frage, wie sie mit der aktuellen Situation an den Märkten umgehen. Nach den dramatischen Kursverlusten bis in den frühen Oktober hinein zeichnet sich nun so etwas wie eine Stabilisierung ab. Aber an die Rückkehr der „goldenen Zeiten“ rechnet niemand richtig ernsthaft.
„Orientierungslosigkeit“ in der Seitwärtsbewegung
Viele gehen sogar von einer längeren Phase aus, in der die Märkte zwar starke Kursbewegungen verzeichnen, aber im Trend weder fallen noch steigen. Eine Seitwärtsbewegung also. Fragt sich nur, wie man sich in der als Anleger am Geschicktesten verhält.
Da gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Erstens kann er die Finger einfach weglassen, sein Geld in Zinspapiere investieren und abwarten, bis sich wieder ein verlässlicher Trend nach oben ausgebildet hat. Der Nachteil dieser Strategie: kurz- und mittelfristige Kursbewegungen und damit verbundene Chancen werden versäumt. Außerdem wird der Anleger erst relativ spät wieder in den Markt eintreten. Bis er sicher ist, dass sich ein neuer Trend etabliert hat, kann die Börse schon weit gelaufen sein. Und genau dieses Potenzial wird er verpassen.
Die andere grundsätzliche Variante ist die Suche nach „Werten“. Etwa so wie das Management des Templeton Growth Funds um Murdo Murchison. Sie suchen gezielt nach Aktien, die am Markt unter ihrem Substanzwert gehandelt werden. Das sind Unternehmen, die über stabile Gewinne und einen grundsoliden Cashflow verfügen. Sie gehen davon aus, dass diese Papiere bei einem Anlagehorizont von mindestens fünf Jahren deutlich an Wert gewinnen werden.
Limitorders führen zu einem Automatismus
Wer etwas kurzfristiger orientiert ist, kann versuchen die beiden Methoden zu kombinieren. Er sucht sich einen soliden Wert aus, den er sich bei Kursschwäche sowieso gerne ins Depot legen möchte. Um nicht ständig „auf der Lauer liegen zu müssen“ kann er sich einfach an einem „Kurstaucher“ der jüngeren Vergangenheit orientieren und legt auf diesem Niveau eine limitierte Kauforder in den Markt. Diese Order wird automatisch ausgeführt werden, wenn das Papier soweit fällt.
Dann dreht er den Spieß einfach um, indem er sein Verkaufsziel definiert. Beispielsweise zehn oder fünfzehn Prozent über dem Einstandskurs. Dort platziert er dann eine limitierte Verkaufsorder. Die realisiert automatisch den Gewinn, wenn das Kursziel erreicht ist. Mit dieser Strategie kann der Anleger auch von kürzeren Kursschwankungen profitieren, ohne den Markt sekündlich zu verfolgen.
Allerdings sollte er die „groben Entwicklungen“ schon mitbekommen, um nicht einmal gewaltig ins Messer zu laufen, wenn sich im gewählten Unternehmen urplötzlich Unregelmäßigkeiten zeigen. Denn dann muss er reagieren und möglicherweise die Notbremse ziehen, wenn er zur Sicherheit nicht schon eine zusätzliche Stopp-Loss-Order unterhalb des Einstandskurses platziert hat, bei der auf jeden Fall die Aktie loswerden will.