In der Poststelle der amerikanischen Notenbank Federal Reserve (Fed) sind erneut Milzbranderreger gefunden worden. Der verseuchte Brief war an Vizepräsident Roger Ferguson adressiert.
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Der Brief sei am vergangenen Mittwoch zu weiteren Tests in ein Labor gebracht worden. Eine Infektion mit dem Bakterium kann zum Tode führen.
Die Notenbank prüft nach Angaben der Post routinemäßig die Sendungen für ihre Zentrale in einem sicheren Gebäude. Die betreffende Postsendung habe die Zentrale nicht erreicht.
In den Wochen nach den Anschlägen am 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York und das Verteidigungsministerium bei Washington hatten Unbekannte in den USA Briefe mit dem Milzbranderreger verschickt. Mehrere Briefe wurden über ein Postverteilzentrum in New Jersey an Redaktionen in Washington, New York und Florida geschickt. Fünf Menschen starben, 23 weitere erkrankten. Auch Post für die Notenbank war zweimal positiv auf Milzbranderreger getestet worden, der Anfangsverdacht hatte sich aber nicht bestätigt.
Bislang wurde kein Verantwortlicher festgenommen. Ermittler vermuten hinter den Milzbrand-Briefen eher Einzeltäter als die al-Qaida.

