Militärische Lage im Konflikt USA - Afghanistan

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Militärische Lage im Konflikt USA - Afghanistan

 
21.09.01 18:33
Afghanistan steht im Mittelpunkt der Vergeltungsschläge, die die USA als Antwort auf die Terroranschläge in New York und Washington planen.

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Auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik in der Türkei sind amerikanische F-15 und F-16 sowie britische Jaguar-Kampfflugzeuge mit 2000 Soldaten stationiert. Sie überwachen die Flugverbotszone im nördlichen Irak.

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Von der Türkei aus können US-Militärjets Afghanistan erreichen.

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Saudi-Arabien hat den USA seine Unterstützung zugesagt, warnte Washington aber auch, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen.

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In Saudi-Arabien helfen Dutzende amerikanische und britische Kampfflugzeuge bei der Überwachung der Flugverbotszone über dem Süden des Iraks.

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Algerien, Libyen und Sudan sind ebenfalls potentielle Angriffsziele der USA.

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Militärische Lage im afghanischen Bürgerkrieg

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In der Golfregion befindet sich der US-Flugzeugträger "Carl Vinson" mit 75 Kampfflugzeugen und Kreuzern, Zerstörern und Fregatten.

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US-amerikanische und britische Stützpunkte in der Nähe Afghanistans

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US-Basen, die zum Angriff auf Afghanistan genutzt werden könnten und Länder (gelb) die den USA Überflugrechte eingeräumt haben

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Mit sechs Begleitschiffen wartet der US-Flugzeugträger "Enterprise" im Indischen Ozean.

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Im Mittelmeer befinden sich mindestens sechs Kreuzer, Zerstörer und U-Boote an Bord des Hubschrauberträgers "Kearsage" und zwei weiteren Kriegsschiffen. Eine Einheit von 1500 Marineinfanteristen wartet dort auch auf ihren Einsatz.

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Auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Diego Garcia, das im Indischen Ozean liegt, haben die USA vermutlich B-52 Langstrecken-Bomber mit Marschflugkörpern stationiert.

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Gruß
HE  
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Hintergrund: Die Streitkräfte der USA

 
21.09.01 18:51
Beim angekündigten Feldzug gegen den internationalen Terrorismus und seine Helfer kann die Supermacht USA eine gewaltige Streitmacht einsetzen.

In der amerikanischen Berufsarmee dienen 1,380 Millionen Männer und Frauen, hinzu kommen 1,3 Millionen Reservisten und über 35.000 Mann der Küstenwache. Für Personal und Waffen gibt das Land in diesem Jahr etwa 290 Mrd. $ aus, umgerechnet über 620 Mrd. DM. Den Oberbefehl über die traditionellen Waffengattungen wie über die Atomraketen des Strategischen Kommandos hat Präsident George W. Bush.

Die personell größte Teilstreitkraft ist das HEER (Army) mit derzeit über 481.100 Männern und Frauen. In seinen Arsenalen stehen nahezu 8000 moderne Kampfpanzer und doppelt so viele andere gepanzerte Fahrzeuge, 6000 Artilleriegeschütze, 5000 Hubschrauber und hunderte andere Flugzeuge.

In der MARINE (Navy) versehen rund um den Erdball 374 700 Soldaten auf 74 U-Booten, 126 großen Überwasser-Kampfschiffen und kleineren Einheiten ihren Dienst. Rückgrat der Flotte sind 12 Flugzeugträger, 27 Kreuzer, 52 Zerstörer und 35 Fregatten. Eine der gewaltigsten Einheiten ist der Träger "Enterprise", das Flaggschiff der im Persischen Golf stationierten 6. Flotte.

Im Indischen Ozean, noch näher am mutmaßlichen Einsatzgebiet, wartet die 7. Flotte mit den Flugzeugträgern "Carl Vinson" und "Kitty Hawk" auf ihre Befehle. Weitere so genannte Marine Expeditionary Units (MEU) für Krisenfälle unterhalten die USA im Pazifik und im Mittelmeer. Von ihnen aus können amphibische Einsätze, Spezialeinsätze an Land oder Luftschläge gestartet werden.

Zum Kommandobereich der Marine gehört auch das MARINE CORPS mit 172.700 Mann. Die Ledernacken genannten Infanteristen sind wie das Heer mit schwerem Gerät, Raketen und Flugzeugen ausgerüstet. Die "Marines", die sich selbst als harte Elitetruppe verstehen, kamen bereits in vielen kriegerischen Auseinandersetzungen zum Einsatz, etwa in Korea, Vietnam und Libanon.

Neben dem Gros der Infanterie gibt es in der Marine als kleinere Eliteeinheit das "Seal Team 6". Dieses Kommando für riskante Operationen ist mit der gleichartigen "Delta Force" des Heeres in den "Special Operations Forces" (SOF) zusammengefasst.

Die LUFTWAFFE (Air Force) zählt 351.900 Soldaten. Ihre 208 schweren Langstreckenbomber können mit Zwischentanks in der Luft jedes Ziel erreichen. Hinzu kommen mehrere tausend Kampfflugzeuge, darunter für den Feind "unsichtbare" Tarnkappenflugzeuge wie der Typ F-117, der zuletzt im Krieg gegen Rest-Jugoslawien eingesetzt wurde.

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USA verstärken ihre Feuerkraft am Persischen Golf

 
21.09.01 22:37
Die USA verstärkt ihre Streitmacht am Persischen Golf in Vorbereitung eines Militärschlages weiter. An der diplomatischen Front traf sich der Vize-Außenminister Richard Armitage in Brüssel mit den Botschaftern der Nato-Partner.

Aufmarsch im vorderen Orient
 
Das Pentagon ordnete die Verlegung von Dutzenden Flugzeugen an, darunter Tankflugzeuge, Kampfjets und schwere Bomber. Die Maschinen sollen unter anderem in Saudi-Arabien und Oman stationiert werden. Der "Washington Post" zufolge wurden Kampfflieger auch nach Tadschikistan und Usbekistan geschickt - in unmittelbare Nähe zu Afghanistan. Die Regierungen beider Staaten dementierten dies aber gestern.

Der Chef des US-Verteidigungsministeriums, Donald Rumsfeld, sagte, der Kampf gegen den Terrorismus werde eher "ein Marathon als ein Sprint." Aus seinem Ressort gab es Hinweise, dass auch Bodentruppen zum Einsatz kommen könnten. So erklärte Armeeminister Thomas White laut Associated Press, ein von Rumsfeld unterzeichneter Entsendebefehl beinhalte auch Heereskräfte. Die Armee sei auf die Ausführung "anhaltender Bodenkampfoperationen" vorbereitet, so White.

Kurs auf das Mittelmeer

Die Verlegung ist der Beginn der Operation "Infinite Justice" (Grenzenlose Gerechtigkeit). Unter diesem Codenamen führt das Pentagon die militärische Vergeltungsaktion gegen die mutmaßlichen Drahtzieher der Terroranschläge von New York und Washington. Weitere Entsendebefehle werden laut Medienberichten derzeit ausgearbeitet. Zusätzlich zu den jetzt verlegten Jets hat der Flugzeugträger "Theodore Roosevelt" Kurs auf das Mittelmeer genommen - mit weiteren 70 Kampfflugzeugen an Bord.

Wann und wo ein Angriff erfolgen soll, ist allerdings immer noch völlig offen. In der US-Regierung gibt es deutliche Meinungsunterschiede darüber, wie schnell und in welchem Umfang Vergeltungsaktionen beginnen sollen. Während die "Falken" um Vizepräsident Dick Cheney und Rumsfeld einen sofortigen, massiven Schlag fordern, plädiert Außenminister Colin Powell für Zurückhaltung. Er will einen möglichst breiten internationalen Rückhalt für sein Land gewinnen.

Zwei Interpretationen

Die Verlegung der Kampfflugzeuge kann daher zweierlei bedeuten: Entweder ist sie der Auftakt zu einem unmittelbar bevorstehenden Militärschlag; oder ein symbolisches Manöver, mit dem die Regierung der innenpolitischen Forderung nach Gegenschlägen gerecht werden und sich zugleich Zeit für die Koalitionsbildung sichern will.

Dass es eine Militäraktion geben wird, bezweifelt allerdings niemand. Die jetzt verlegten Flugzeuge sollen dabei offenbar zwei Rollen spielen: Zum einen werden sie Spezialeinheiten der Infanterie unterstützen, die in Afghanistan Jagd auf den mutmaßlichen Attentatsurheber Osama Bin Laden machen. Zum anderen werden sie Terroristencamps in Afghanistan angreifen.

Neben Afghanistan könnten auch andere Länder ins Fadenkreuz geraten. Der Kampf gegen den Terrorismus betreffe "mehr als nur ein Land", sagt Vizeverteidigungsminister Paul Wolfowitz. Im Visier könnte Irak stehen - nach Angaben aus der Nato liegen aber ausreichende Hinweise auf eine Beteiligung Iraks an den Terroranschlägen nicht vor.

Von Basen in Usbekistan aus angreifen zu können, hätte für das US-Militär den Vorteil, dass es dort keine Zuschauer gibt. Die Stützpunkte könnten problemlos für die Medien gesperrt werden, Livebilder vom Start der ersten Angriffswelle gäbe es dann nicht. 1999 hatte das Fernsehen live gezeigt, wie Kampfjets in Italien zu ihren ersten Angriffen abhoben - und so Jugoslawien vorgewarnt.

Keine Entscheidungen in Brüssel

Der stellvertretende amerikanische Außenminister Armitage unterrichtete in Brüssel die Botschafter der 18 Nato-Partnerländer über seine Konsultationen in Moskau und Pakistan. Der Diplomat betonte selbst, dass er nicht gekommen sei, um aktiven militärischen Beistand der Bündnispartner zu erbitten. Es gehe zunächst um politische Zusammenarbeit und Informationsaustausch, erst danach um militärische Aktivitäten. "Es hat keine Entscheidungen gegeben", sagte Armitage später.

In Berlin machte Kanzler Gerhard Schröder nach einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär George Robertson erneut klar, dass Deutschland "uneingeschränkt solidarisch" zu den USA stehe und möglicherweise auch militärische Unterstützung leisten werde. Konkrete Anfragen nach deutscher Unterstützung gebe es bislang ebenso wenig wie einen Nato-Beschluss zu konkreten Handlungen. Deshalb, so Schröder, "wird und muss es noch Konsultationen geben".
 
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Linus:

@happy: nabend....

 
21.09.01 22:39
wo bleibt den mein Liedchen.

Macht aber nix - wir haben gerade alle andere Sorgen -

See you on board

Gruss  und guts Nächtle
Linus
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Happy End:

US-Flugzeugträger verschwunden

 
23.09.01 00:22
Erste Anzeichen für einen unmittelbar bevorstehenden Angriff der Amerikaner kann man sogar schon im Internet beobachten.

Der US-Flugzeugträger Carl Vinson im Persischen Golf ist zumindest im Internet unsichtbar geworden.

Anstelle einer Landkarte, auf der für gewöhnlich der genaue Standort des Schiffes zu sehen ist, erscheint eine Tafel, auf der steht: "Bis auf weiteres wird diese Seite nicht mehr aktualisiert".

Ebenso ist es den Soldaten auf dem Flugzeugträger verboten worden, E-Mails zu verschicken. Die Tageszeitung "Washington Post" berichtete zudem, dass es üblich sei, auf amerikanischen Kriegsschiffen alle Telefonleitungen zu kappen, bevor es ins Gefecht geht.

Pentagon-Sprecher Craig Quigley lehnte es ab, etwas zu dem Vorgang zu sagen. "Wir werden die laufenden Bewegungen von operativen Einheiten nicht kommentieren."

Gruß
Happy End

P.S. @linus: Post!
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