Das neue Airbus-Militärtransporter A400M wird einem Fernsehbericht zufolge teurer als bisher bekannt. Die Preissteigerung ergebe sich aus Zusatzkosten, die in einem geheimen Kaufvertrag zwischen den Bestell-Ländern und dem Hersteller Airbus Military festgeschrieben seien, berichtete das ARD-Magazin "Monitor" am Donnerstag. Zum Grundpreis von 83 Millionen Euro pro Flugzeug kommen demnach noch 2,7 Millionen Euro für notwendige Zusatzanschaffungen hinzu. Dazu zählten Handbücher im Gesamtwert von 390.000 Euro pro Maschine und Werkzeugkästen zum Stückpreis von 63.000 Euro. Zudem fielen jährlich rund elf Millionen Euro an Betriebskosten pro Maschine an. Dies gehe aus dem Anhang des Kaufvertrags hervor, berichtete "Monitor". Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) hatte am Mittwoch angekündigt, er wolle für die Bundeswehr aus Kostengründen statt der bislang geplanten 73 nur noch 60 Maschinen anschaffen. Airbus ist eine 80-prozentige Tochtergesellschaft der European Aeronautic Defence and Space Company (EADS) . Die übrigen 20 Prozent des Flugzeugbauers werden von der britischen BAE Systems Plc gehalten./FP/hi