| Microsoft spielt mit Infineon | ||
| Infineon hat einen Großauftrag von Microsoft erhalten. Der größte deutsche Halbleiterhersteller wird drei verschiedene Chips für die Spielekonsole Xbox 360 liefern. Die Infineon-Aktie machte daraufhin bereits vorbörslich einen Freudensprung. | ||
Im nachbörslichen Handel in den USA legten die Infineon-Papiere um sieben Prozent auf 10,20 Dollar zu - umgerechnet 8,36 Euro. Der Schlusskurs am Montag hatte im elektronischen Handelssystem Xetra bei 7,71 Euro gelegen. Auch bei Lang & Schwarz notierte die Infineon-Aktie bei über acht Euro. Über den finanziellen Umfang des Auftrags wurde nichts bekannt. Allerdings scheint Infineon dem Auftrag selber eine nicht allzu große Bedeutung beizumessen, zumindest was den Einfluss auf die Kursentwicklung der Aktie angeht. Denn in diesem Fall hätten die Münchener die Nachricht mit einer Ad-hoc-Mitteilung publik gemacht. | ||
| Im November startet die neue Xbox Der weltgrößte Softwarekonzern wird die zweite Generation seiner Spielkonsole am 24. November in den USA auf den Markt bringen, kurz danach auch in Europa. Damit wird Microsofts Konsole schneller als die Konkurrenz von Sony und Nintendo sein, deren neue Modelle erst im kommenden Jahr erwartet werden. |
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