Microsoft erwägt rechtliche Schritte


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Peet:

Microsoft erwägt rechtliche Schritte

 
23.10.01 11:21
Microsoft erwägt rechtliche Schritte gegen Kopierschutz-Hacker

 
Der Softwarekonzern Microsoft prüft mögliche rechtliche Schritte gegen den Hacker "Beale Screamer". Ihm war es gelungen, den Kopierschutz "Digital Right Management" (DRM) des Windows Media Formates zu umgehen. Ein Programm namens FreeMe, mit dem Nutzer das DRM-System aus Audio- und Video-Dateien entfernen können, wurde von dem Hacker anonym veröffentlicht.  


In der Öffentlichkeit gibt sich Microsoft gelassen. Nachdem das Programm dem Unternehmen am Freitag bekannt wurde, seien alle Content-Partner kontaktiert worden. Microsoft hatte die DRM-Technologie so aufgebaut, dass schnell ein neuer Schutz-Algorithmus integriert werden kann. Damit sind zwar bereits verbreitete Dateien nicht mehr sicher, die Technologie kann jedoch mit einem Patch weiter genutzt werden.

Interessierten Programmierern stellt de.internet.com den Quellcode zur Verfügung. Wir weisen darauf hin, dass der Einsatz des Programms zum Knacken eines Kopierschutzes eine Verletzung des Urheberrechtes darstellt. Im Falle eines Missbrauchs übernimmt de.internet.com keine Verantwortung. (ck)  
 
 

 
 

 
[Tue, 23.10.2001] - © 2001 de.internet.com
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Peet:

US-Technologieanbieter machen gegen Zwangskopiersc

 
23.10.01 13:23
US-Technologieanbieter machen gegen Zwangskopierschutz mobil

 
Die Technologie-Industrie in den USA hat sich gegen den Einbau von Kopierschutzsystemen in ihre Produkte ausgesprochen. Auf einer Pressekonferenz stellten sich die Vertreter von Unternehmen wie Intel, IBM, Microsoft und Sun gegen entsprechende Pläne der Medienindustrie und des US-Senats, berichtet das US-Onlinemagazin 'CNet'. Walt Disney und der Senator Ernest Hollings hatten im August vorgeschlagen, den Einbau von Mechanismen zum Schutz von Urheberrechten in PCs, CD-Laufwerke und andere Geräte per Gesetz vorzuschreiben. Am Ende dieser Woche soll zu dem Thema eine Anhörung vor dem Senat stattfinden.  

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"Solch ein Gesetz wäre eine unberechtigte Einmischung der Regierung in den kommerziellen Markt", sagte Ken Kay, Direktor des Computer Systems Policy Project, einer Vereinigung, der unter anderem IBM, Intel und Dell angehören. Die Diskussion um das Thema wird bereits jetzt lautstark geführt, obwohl noch nicht einmal ein Entwurf für das Gesetz vorliegt. Auf beiden Seiten beschwören Content-Anbieter und Technologie-Unternehmen sogar das drohende Ende ihrer Existenz.

Ginge es nach Senator Hollings, wäre es nach Einführung des Gesetzes verboten, in den USA Geräte ohne einen zertifizierten Kopierschutz zu verkaufen. Die Hardware-Hersteller befürchten dadurch einen Rückgang im Absatz ihrer Geräte. Die potenziellen Kunden könnten sich ihre Hardware im Ausland kaufen und so die internationale Konkurrenz stärken. Vor allem die großen Filmstudios waren jedoch begeistert von dem Vorschlag. Mit der steigenden Verbreitung von Breitbandzugängen zum Internet und CD- und DVD-Rekordern befürchten sie eine ähnlich große Verbreitung von Raubkopien wie auf dem Musikmarkt. (ck)  
 
 

 
[Tue, 23.10.2001] - © 2001 de.internet.com
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