Wenn es wirklich das Kalkül von CEO Andreas Empl und CFO Christian Damjakob war, durch die Ankündigung des Dumpingpreises von 1,38 EUR bei einem Bezugsverhältnis von 1:1 für die neuen Aktien den Kurs der Altaktie im Vorfeld der KE in die Nähe des nach der KE stark verwässerten Aktienkurses zu treiben, dann ist ihnen das eindrucksvoll gelungen.
Für die Shareholder bedeutet das starke Buchverluste bezüglich ihrer Einstandspreise (EP). Denn auf der Basis eines aktuellen Tageskurses für die Altaktie von durchschnittlich 1,60 EUR errechnet sich unter Berücksichtigung der Verwässerung ein Aktienkurs von gerademal 1,48 EUR. Das bedeutet, dass die Bezugsrechte für die neuen Aktien – Stand jetzt – nahezu wertlos sind, weil der Preisvorteil der neuen Aktie nur noch 0,10 EUR – oder 6,76 Prozent – beträgt.
Wenn Empl und Damjakob mit diesem Szenario also tatsächlich kalkuliert haben, - was steckt dann hinter diesem Plan ?
Plan ??? Und was meint eigentlich Holger Steffen von SMC Research dazu ?