Metabox will Vertrauen der Investoren zurückgewinnen=
Hamburg, 31. Jan - Die am Frankfurter Neuen Markt
notierte Metabox AG will das Vertrauen von Investoren
zurückgewinnen, indem sie die Namen ihrer bislang anonym
gehaltenen Kunden künftig nennt. Vorstandschef Stefan Domeyer
stellte dafür während einer Telefonkonferenz am Mittwoch einen
Zeitraum bis Ende März in Aussicht. "Dass, was wir mit den
Kunden besprochen haben, läuft alles auf das erste Quartal
hinaus", erläuterte Domeyer. Bisher stehe an den Finanzmärkten
"ein großes Fragezeichen" hinter Metabox, weil Kunden "wegen der
branntneuen Produkte das öffentliche Risiko" scheuten. Metabox
stellt so genannte Settop-Boxen her, mit denen der
Internet-Zugang über das Fernsehgerät möglich wird.
Dazu komme, dass sich interaktives Fernsehen, das mit Hilfe von Settop-Boxen ebenfalls möglich werden soll, noch nicht
durchgesetzt habe, sagte Domeyer weiter. Keines der bisher in
diesem Bereich tätigen Unternehmen wie Kabelnetzwerke,
Satellitenbetreiber, Telekommunkationsunternehmen und
Fernsehstationen habe bisher ein Geschäftsmodell dafür offen
gelegt. Die Bekanntmachung der Namen bewirke jedoch die
Offenlegung der Geschäftsidee.
Für das Jahr 2001 bekräftigte Domeyer die Prognose, wonach
Metabox einen Umsatz von 600 Millionen Mark und ein Ergebnis vor
Steuern von 33 Millionen Mark angestrebt. Für das abgelaufene
Geschäftsjahr 2000 hatte Metabox am Dienstag nach vorläufigen
Zahlen einen Umsatz von 50 (Vorjahr 17,5) Millionen Mark und
einen Jahresfehlbetrag von 19 (minus 5,5) Millionen Mark
verbucht. Ursprünglich waren 70 Millionen Mark Umsatz und ein
Verlust von 15 Millionen Mark erwartet worden. Dass die Zahlen hinter den Prognosen zurück blieben,
begründete Domeyer mit zwei Aufträgen, die nicht wie geplant
hätten ausgeführt werden können. Wegen eines Auftrags über
Metabox-500-Geräte prüfe die Rechtsabteilung gegenwärtig
rechtliche Schritte gegen den österreichischen Kunden.
Den Zeitpunkt für die Veröffentlichung der Ad-hoc-Meldung am
Dienstagnachmittag begründete Domeyer damit, dass man wie andere
am Neuen Markt notierte Unternehmen über die Auslegung des
Wertpapierhandelsgesetzes "zunehmend verunsichert" sei. "Es wird
täglich komplizierter", sagte Domeyer. Die vorläufigen Zahlen
hätten zudem am Morgen noch intensiver Nacharbeit bedurft.
Anfang Dezember hatte Metabox seinen Abschluss für 1999
wegen eines Rechenfehlers korrigieren müssen. Bei der Prüfung
durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft war im vorgelegten
Konzernabschluss nachträglich ein Konsolidierungsfehler aufgetaucht.
Nach dem deutlichen Kursrückgang vom Dienstag legte die
Metabox-Aktie bis zum Mittwochnachmittag gegen den Trend am
Neuen Markt auf 5,40 Euro leicht zu.
Hamburg, 31. Jan - Die am Frankfurter Neuen Markt
notierte Metabox AG will das Vertrauen von Investoren
zurückgewinnen, indem sie die Namen ihrer bislang anonym
gehaltenen Kunden künftig nennt. Vorstandschef Stefan Domeyer
stellte dafür während einer Telefonkonferenz am Mittwoch einen
Zeitraum bis Ende März in Aussicht. "Dass, was wir mit den
Kunden besprochen haben, läuft alles auf das erste Quartal
hinaus", erläuterte Domeyer. Bisher stehe an den Finanzmärkten
"ein großes Fragezeichen" hinter Metabox, weil Kunden "wegen der
branntneuen Produkte das öffentliche Risiko" scheuten. Metabox
stellt so genannte Settop-Boxen her, mit denen der
Internet-Zugang über das Fernsehgerät möglich wird.
Dazu komme, dass sich interaktives Fernsehen, das mit Hilfe von Settop-Boxen ebenfalls möglich werden soll, noch nicht
durchgesetzt habe, sagte Domeyer weiter. Keines der bisher in
diesem Bereich tätigen Unternehmen wie Kabelnetzwerke,
Satellitenbetreiber, Telekommunkationsunternehmen und
Fernsehstationen habe bisher ein Geschäftsmodell dafür offen
gelegt. Die Bekanntmachung der Namen bewirke jedoch die
Offenlegung der Geschäftsidee.
Für das Jahr 2001 bekräftigte Domeyer die Prognose, wonach
Metabox einen Umsatz von 600 Millionen Mark und ein Ergebnis vor
Steuern von 33 Millionen Mark angestrebt. Für das abgelaufene
Geschäftsjahr 2000 hatte Metabox am Dienstag nach vorläufigen
Zahlen einen Umsatz von 50 (Vorjahr 17,5) Millionen Mark und
einen Jahresfehlbetrag von 19 (minus 5,5) Millionen Mark
verbucht. Ursprünglich waren 70 Millionen Mark Umsatz und ein
Verlust von 15 Millionen Mark erwartet worden. Dass die Zahlen hinter den Prognosen zurück blieben,
begründete Domeyer mit zwei Aufträgen, die nicht wie geplant
hätten ausgeführt werden können. Wegen eines Auftrags über
Metabox-500-Geräte prüfe die Rechtsabteilung gegenwärtig
rechtliche Schritte gegen den österreichischen Kunden.
Den Zeitpunkt für die Veröffentlichung der Ad-hoc-Meldung am
Dienstagnachmittag begründete Domeyer damit, dass man wie andere
am Neuen Markt notierte Unternehmen über die Auslegung des
Wertpapierhandelsgesetzes "zunehmend verunsichert" sei. "Es wird
täglich komplizierter", sagte Domeyer. Die vorläufigen Zahlen
hätten zudem am Morgen noch intensiver Nacharbeit bedurft.
Anfang Dezember hatte Metabox seinen Abschluss für 1999
wegen eines Rechenfehlers korrigieren müssen. Bei der Prüfung
durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft war im vorgelegten
Konzernabschluss nachträglich ein Konsolidierungsfehler aufgetaucht.
Nach dem deutlichen Kursrückgang vom Dienstag legte die
Metabox-Aktie bis zum Mittwochnachmittag gegen den Trend am
Neuen Markt auf 5,40 Euro leicht zu.
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