Frankfurt, 07. Jul (Reuters) - Den von Rekordkurs zu Rekordkurs eilenden Aktien des Hildesheimer Set-Top-Boxen-Herstellers Met@box (Details,Chart) könnte nach Einschätzung von Aktienhändlern ein baldiger Ausverkauf bevorstehen. Mit Blick auf das einjährige Jubiläum der Notierungsaufnahme warnten Börsianer am Freitag davor, dass die Aktien von den Anlegern von Montag an mit satten steuerfreien Gewinnen veräußert werden können. Metabox gehören seit wenigen Wochen zu den Wachstumswerten, die eine stark überdurchschnittliche Kursentwicklung aufweisen. Seit Anfang Februar verzehnfachte sich der Börsenwert von Metabox. "Da wird es manchen jucken, die Gewinne mitzunehmen", sagte ein Händler.
Nachdem das Unternehmen in jüngster Vergangenheit einige Vorverträge für Großaufträge aus dem Ausland unterzeichnet hatte, erhielt der zunächst mehr als ein halbes Jahr seitwärts tendierenden Aktienkurs einen kräftigen Schub auf mittlerweile 224 Euro. An der Börse werden derzeit Kursziele um die 250 Euro genannt, was ein Händler mit weiterer Fantasie durch den Wandel von einem Tüftler- zum Medienunternehmen begründete. Metabox hatte die Vorverträge für die Lieferung der Set-Top-Boxen mit Plänen für E-Commerce und Digitalfensehen verbunden. Bei Kursen in dieser Höhe würde es ihm allerdings "allmählich schummerig". Das Unternehmen habe das Absatzpotenzial für seine Boxen ausgeschöpft, was weiteres Wachstum und damit Kurssteigerungen kaum noch zulasse, gaben andere Händler zu bedenken.
Bald sei zudem mit einer technischen Reaktion auf die Kurssprünge gerechnet werden. "Metabox sind total übergekauft", hieß es. "Es mag für viele der
Metabox-Erstzeichner ein Anreiz sein, die Kursgewinne nun steuerfrei kassieren zu können", sagte ein Händler. Das deutsche Steuerrecht sieht vor, dass innerhalb eines Jahres nach Kauf realisierte Kursgewinne aus Wertpapiergeschäften zu versteuern sind. Die Altaktionäre müssen sich hingegen noch gedulden, wenn sie ihre Kursgewinne realisieren wollen. Deren Aktien dürfen nach Unternehmensangaben bis Januar 2001 nicht veräußert werden.
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An Gewinnmitnahmen ist noch keiner gestorben...
Gruß
Fluffy
Nachdem das Unternehmen in jüngster Vergangenheit einige Vorverträge für Großaufträge aus dem Ausland unterzeichnet hatte, erhielt der zunächst mehr als ein halbes Jahr seitwärts tendierenden Aktienkurs einen kräftigen Schub auf mittlerweile 224 Euro. An der Börse werden derzeit Kursziele um die 250 Euro genannt, was ein Händler mit weiterer Fantasie durch den Wandel von einem Tüftler- zum Medienunternehmen begründete. Metabox hatte die Vorverträge für die Lieferung der Set-Top-Boxen mit Plänen für E-Commerce und Digitalfensehen verbunden. Bei Kursen in dieser Höhe würde es ihm allerdings "allmählich schummerig". Das Unternehmen habe das Absatzpotenzial für seine Boxen ausgeschöpft, was weiteres Wachstum und damit Kurssteigerungen kaum noch zulasse, gaben andere Händler zu bedenken.
Bald sei zudem mit einer technischen Reaktion auf die Kurssprünge gerechnet werden. "Metabox sind total übergekauft", hieß es. "Es mag für viele der
Metabox-Erstzeichner ein Anreiz sein, die Kursgewinne nun steuerfrei kassieren zu können", sagte ein Händler. Das deutsche Steuerrecht sieht vor, dass innerhalb eines Jahres nach Kauf realisierte Kursgewinne aus Wertpapiergeschäften zu versteuern sind. Die Altaktionäre müssen sich hingegen noch gedulden, wenn sie ihre Kursgewinne realisieren wollen. Deren Aktien dürfen nach Unternehmensangaben bis Januar 2001 nicht veräußert werden.
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