Zitat:
Ohne Beleg kein Umsatz
<<<<Es gibt mittlerweile sehr viele Hinweise darauf, dass Wirecard nicht ganz transparent arbeitet. So stellte die Sonderprüfung durch KPMG fest, dass für große Teile des Umsatzes über Drittpartner und somit auch der Konzernumsätze für die Jahre 2016 bis 2018 schlichtweg keine Bankbelege existieren.
Zumindest hat KPMG diese trotz Aufforderung nicht von Wirecards Drittpartnern erhalten. Offiziell müssten diese Umsätze nun als nichtig erklärt werden, weil es für sie keine Belege gibt. Ob der Fehler bei den Drittpartnern oder Wirecard selbst liegt, ist bis heute offen.<<<
Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass heutzutage in Konzernen gar keine physischen Belege erstellt werden, sondern alles elektronisch abgewickelt wird. Falls diese Belege freigegeben werden müssen, dann passiert das aucb elektronisch. Ja, man kann diese auch ausdrucken, aber verloren gehen können sie so gut wie nicht, da es aus Sicherheitsgründen immer mehrere Backups davon geben muss.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass gerade WC physische Belege in Lochordnern zum zuständigen Sacbbearbeiter bringt, der sie dann persönlich mit seiner Unterschrift versieht, oder wenn Vieraugenprinzip notwendig ist, diese dann an den zuständigen Prokuristen weiterleitet, das dann verbucht wird und dann der Beleg in einem Ordner abgeheftet wird, welcher dann bei einer Prüfung leider nicht auffindbar ist.
Sollte es dennoch vereinzelt physische Belege geben, dann werden diese eingescannt und wiederum mehrfach gesichert elektronisch gespeichert.
www.fool.de/2020/05/17/...digkeit-verliert/?rss_use_excerpt=1