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MEDIOS - Eine Perle unter den Pharma-AGs


Thema
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Medios AG 11,86 € +1,02% Perf. seit Threadbeginn:   +22,90%
 
Biotecfan:

Wir reden derzeit

 
26.03.26 23:24
über einen Gewinn von 15 Millionen bei über 2 Mrd. Umsatz. Erst wenn sie ein  Gewinnwachstum in Richtung 50 Milliarden hinbekommen wird der Kurs entsprechend nachziehen.
Die Gewinnmarge war schon 2024  schlecht auch 2025 trotz 20 Prozent anstieg nicht gut und eine Gewinnprognose um 40 Prozent zu verfehlen reißt jede Aktie ins Minus..
Entscheidend ist die Zukunft nicht das jetzt.
Frage an Kati sehen wir 2026 einen Nettogewinnexplosion auf 1,5 Euro pro Aktie und 2027 über 2 Euro.
Dann wäre die Akte gegebenenfalls ein Schnapper.
 
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Katjuscha:

Du meinst sicherlich 50 Mio, und genau die haben

 
01:51
Wir ja bereits im Cashflow.

Nächstes Jahr wenn die Steuerquote fällt, werden es über 60 Mio sein, wie der Vorstand heute nochmal bestätigte, bei 8 Mio Capex.

Nochmals zusammengefasst

In 2025 Umsatzwachstum von 10,4%, organisch 7%
EBIT Wachstum 46%
In 2026 wird mit einer Steigerung des EBITDA von 10% im Mittel der Prognose gerechnet. Das wird entsprechend starke Auswirkungen auf den Überschuss haben, wenn die 9,2 Mio Sondereffekt wegfallen, die sich in Q4/25 ergeben hatte.  Der Grund dafür ist im übrigen auch eigentlich sehr positiv. Mal im Transcript nachlesen!
the harder we fight the higher the wall
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trustone:

Biotechfan

3
01:56
ich sehe das nach dem heutigen Earnings Call etwas anders,

Medios hat heute den höchsten Nettogewinn und Umsatz in der Unternehmensgeschichte veröffentlicht.
Die Aktie stand 2020-2021 ja bei 40 Euro, aber da machte man noch deutlich weniger Umsatz und Gewinn, nur um das mal ins Verhältnis zu setzen.
Der Nettogewinn heute wäre ja sogar noch deutlich höher ausgefallen ohne dieser speziellen Situation durch die Ceban Übernahme.
Und eigentlich ist dieser Sondereffekt am Ende sogar positiv für Medios wie es im Earnings Call gut erklärt wurde.

Durch die Ceban Übernahme besitzt Medios auch noch Minderheitsanteile an ( kleineren Unternehmen bzw. Ceban Teilen ) und Medios hat einen Auftrag in den Niederlanden gewonnen der nun von solch einer Minderheitsbeteiligung produziert wird. Dadurch erhöht sich nun "überraschend deutlich" das EBITDA dieser Beteiligung und Medios musste bzw. durfte diese Minderheitsbeteiligung höher bewerten weil der endgültige Kaufpreis dann von diesem nun höheren EBITDA abhängt.
Man stand vor der Entscheidung, den Auftrag abzulehnen und dadurch diesen Minderheitsanteil nicht höher bewerten zu müssen oder eben den Auftrag anzunehmen.
Medios bezahlt dann für ein profitableres Unternehmen einfach etwas mehr - deshalb ist der Nettogewinn heute "nur" um 20% und nicht um 50% oder mehr gestiegen.

Im Earnings Call ist das so beschrieben:
Dank der umfangreichen Vertriebsaktivitäten der Ceban-Gruppe konnten wir glücklicherweise den Auftrag zur Lieferung dieser Isolierspritzen an einen sehr großen und wichtigen Partner in den Niederlanden gewinnen.

Das hat sich durchaus positiv ausgewirkt. Glücklicherweise war dies einer der Gründe, warum die zuvor erwarteten Geschäftsmöglichkeiten, wie bereits erwähnt, erst zum Jahresende realisiert wurden. Dies war auch hier der Fall, allerdings hatten wir die Umsetzung ursprünglich an einem anderen Standort geplant, nicht am CCS. Aufgrund regulatorischer Gründe mussten wir jedoch auf diesen Standort wechseln. Dies löst natürlich auch die Neubewertung der Minderheitsanteile aus, die wir zum Jahresende vornehmen mussten. Da dies ursprünglich nicht geschehen war, muss sie gemäß IFRS unter den Finanzierungskosten ausgewiesen werden.
Es handelt sich um einen einmaligen Effekt, weshalb wir ihn auch im bereinigten Ergebnis je Aktie angepasst haben.

aber ja, das hätte man in der Pressemitteilung heute sicherlich so in etwa erklären können - dass der Grund ja eigentlich klar positiv ist für die Zukunft,

Wir haben für unsere Minderheitstochter einen Auftrag gewonnen der dort das EBITDA nun deutlich erhöht - deshalb wird der finale Kaufpreis für diese Tochter die wir demnächst zu 100% übernehmen höher ausfallen und dadurch reduziert sich der Nettogewinn für Medios in 2025 deutlich.

dieser Satz hätte genügt, und die Aktie wäre heute wohl keinesfalls eingebrochen...................
es wäre wohl eher das Gegenteil der Fall gewesen,

habe ich so auch noch nie erlebt, dass eine Aktie aufgrund eines für das Unternehmen insgesamt positiven Ereignisses zweistellig einbricht nur weil sich durch die höhere Profitabilität der Minderheitstochter eine höher Bewertung dieser ergibt und der Nettogewinn deshalb niedriger ausfällt,

ein weiterer Punkt noch,
Der Free Cashflow (FCF) ist eine der wichtigsten Kennzahlen, um zu verstehen, wie „gesund“ ein Unternehmen finanziell wirklich ist.

Kurz gesagt:
Der Free Cashflow zeigt, wie viel Geld einem Unternehmen am Ende tatsächlich frei zur Verfügung steht.
Also:
Geld nachdem alle laufenden Kosten und Investitionen bezahlt wurden.
Was sagt der Free Cashflow konkret aus?
1. Finanzielle Stärke
Hoher FCF = Unternehmen generiert viel echtes Geld
Niedriger/negativer FCF = Geld wird knapp
Er zeigt die Liquidität und Finanzkraft besser als der Gewinn.

2. Was das Unternehmen mit dem Geld tun kann
Freier Cashflow kann verwendet werden für:
Dividenden
Schulden abbauen
Aktienrückkäufe
Investitionen ins Wachstum

der free Cashflow ist eine der wichtigsten Kennzahlen am Aktienmarkt, für manche Anleger ist es die wichtigste überhaupt,
Medios hat heute einen free Cashflow von 44 Mio. Euro berichtet - gegenüber den 15,4 Mio. Euro Nettogewinn der heute vermeldet wurde,
wenn dieser Unterschied so groß ist, bringt es wirklich nichts nur auf den Nettogewinn und das KGV zu schauen,
da Medios tatsächlich viel mehr unterm Strich verdient hat, das zeigt dir der viel höhere free Cashflow,

der neue CEO Thomas Meier betonte im heutigen Earnings Call mehrmals dass er selbst auch Medios Aktionär sei und Tage wie heute Ihn auch sehr schmerzten was den Aktienkurs betrifft,
er unterstrich aber auch die sehr niedrige Bewertung von Medios,
und Aktienrückkäufe stehen beim Management ganz oben auf der Liste ist zu lesen,

Dieser Satz vom Vorstandsvorsitzenden ist mir dann noch vom Earnings Call in Erinnerung geblieben.
Wir erwarten weiterhin ein überproportionales Gewinnwachstum.
Darüber hinaus – und das ist der entscheidende Punkt – führen die Gewinne von Medios zu einem sehr starken Cashflow.

Auch steht man aktuell wohl schon in Verhandlungen bezüglich weiterer Übernahmen. ( lese ich zumindest so raus )
Wäre nicht verwundert wenn man am Ende in 2026 doch wieder um sagen wir 5-10% beim Umsatz wächst und das bei steigender Profitabilität und steigendem Gewinnwachstum.
Dann wäre die aktuelle Bewertung wirklich äußerst niedrig, was sie jetzt sowieso auch schon ist.

Wenn man sich diesen Earnings Call so durchliest, war der Kurssturz heute wirklich absolut überzogen.
Medios will und wird weiter wachsen samt überproportionalem Gewinnwachstum wurde betont.

Fazit:
Aufgrund eines gewonnenen Großauftrags für einen großen Kunden erhöht sich nun der endgültige Übernahmepreis für eine Tochterfirma.
Dieser einmal Effekt beträgt beträgt 9,2 Mio. Euro und ist langfristig klar positiv für Medios da man ja einen großen Auftrag eines wichtigen Kunden gewonnen hat.
Ohne diesen eigentlich insgesamt positiven Einmaleffekt wäre der Nettogewinn von Medios um 96% gegenüber 2024 gestiegen.
( und der Aktienkurs wohl deutlich angestiegen )
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Katjuscha:

Was deine Frage betrifft

 
02:08
In 2026 erwarte ich nach den heutigen Vorstandsprognosen und Aussagen im Call


AEbitda 99 Mio
EBITDA 94 Mio (+11,5%)

Aber natürlich werden wir keine Gewinnexplosion auf 1,5 € beim berichteten EPS sehen. Solange Steuerquote und ppa Abschreibungen so hoch sind, ist das illusorisch. Realistisch sind vielleicht 1,15-1,20 €.

In 2027 wird es dann schon interessanter, weil man dann nicht nur stärker wachsen will, sondern auch weniger Steuern zahlt. Aber letztlich ist mir das auch egal, denn wichtig sind die Cash Earnings minus Capex. Wie hoch lag dieser Wert in 2025? Richtig, mit knapp 45 Mio € etwa drei mal so hoch wie der Überschuss.

the harder we fight the higher the wall
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trustone:

Nettogewinnanstieg von 100% in 2026

 
02:15
und noch ein netter Effekt ergibt sich daraus,
für das Geschäftsjahr 2026 ist dieser gut beschriebene spezielle und einmalige Sondereffekt übrigens auch positiv zu sehen,
alleine dadurch wird sich der Nettogewinn in 2026 schon mal um satte 60% gegenüber 2025 erhöhen,
da der Vorstand aber steigende Marge samt Gewinnwachstum in 2026 erwartet wäre ich nicht überrascht wenn der Nettogewinn in 2026 gegenüber 2025 durchaus eher um 100% ansteigen wird,

rund 50 Mio. Free Cashflow und 30 Mio. Nettogewinn für 2026 sind absolut realistisch,
was eben 100% Anstieg des Nettogewinns wäre,

die Analysten sehen auf Marketscreener im Schnitt für 2026 sogar einen Nettogewinn von 32 Mio. Euro
( das wär dann ein Gewinnanstieg um 110% von 2025 auf 2026 )

alleine mit dem Wissen aus dem Call von heute muss man die Aktie eigentlich direkt kaufen,
da man sehr sehr hohes Netto Gewinnwachstum für 2026 erwarten kann,
und da die Aktie damit extrem günstig bewertet ist,  
Antworten
xy0889:

Bin nicht investiert und beobachte

 
07:27
Nur .. aber vlt. Wird ja auch hier auf KI geschaut ? … das diese das Geschäftsmodell infrage stellt? Und jemand neuer eintritt in das Geschäft oder weil es den Gesundheitswesen schlecht geht und man Angst hat das eingespart wird und günstigere Lösungen auftauchen als Medios? …  
Antworten
cad:

Das Problem

 
09:08
sind nicht die Zahlen in 2025. Das Problem ist kein Wachstum in 2026 und sowas wird mit Margenverlusten argumentiert. Was zukünftig auf den Gewinn lasten wird. Die Frage ist was Ceban und der Patient-Specific (PST) Bereich bringt. PS Bereich ist eher durchlaufend mit niedriger Marge. Ich kaufe ein Medikament für 9,8€ und Verkaufe für 10€. Da ist die Rohmarge sehr gering und sieht auf dem Papier groß aus, aber bringt im Gewinn nicht viel. Deswegen soll man sich von dem niedrigen KUV nicht täuschen lassen. Die große Frage ist wo sind die Wachstumstreiber und da gibt es kein klares Bild. Ja, die Firma ist bei den aktuellen Werten FCF, KUV, KCV günstig, aber der Markt will auch Wachstum sehen.  
Antworten
Mausbeer:

Übernahmen

 
09:12
Wenn ich schon wieder lese:
"Auch steht man aktuell wohl schon in Verhandlungen bezüglich weiterer Übernahmen. ( lese ich zumindest so raus )" (trustone), dann graust es mir.

Wieso kann ein Unternehmen nicht einfach am Markt agieren und Gewinne erwirtschaften, sondern muss sein Wachstum permanent durch goldene Übernahmephantasien generieren?

Im August kommt dann die Meldung das einem das Unternehmen XYZ über den Weg gelaufen ist und aufgrund "phantastischer Synegieeffekte" hat man sich entschieden 260Mio zu investieren. Durch Kapitalmaßnahmen oder Kreditaufnahmen. Und so schiebt man Jahr ein Jahr aus eine Schuldenlast vor sich her. Wenn dann die EZB einmal hustet und die Microzinsen von 2.25% auf 2.50% weint der ganze Markt . Dann funktioniert das ganze Modell nicht, dann gibt es Schwierigkeiten in der Lieferkette. Das alte Lied.

Die betriebswirtschaftliche Rechnung von katjuscha gut und schön, aber ich habe immer das Gefühl, dass hier Risikofaktoren nicht eingepreist werden. Im Mai fällt ein goldener Nagel aus der Wand und wir mussten mal kurzzeitig 12 Mio investieren.

Für mich ist es wichtig, dass ein Unternehmen einen Nettogewinn erwirtschaftet und Schulden so gering wie möglich hält. Oder ich setze auf kriselnde Unternehmen und erhoffe einen Rebound oder bei Biotech auf eine Medikamentenzulassung.

Ich kann mich noch gut an die Zeiten der DEAG erinern, die ich jahrelang als stärkste Position im Depot hatte. Irgendwann lief der Laden und dann meinte Schwenkow in seiner Größenphantasie in die OpenAir-Liga aufsteigen zu müssen und Lieberberg & Co. zeigen zu müssen, was er kann. Er hat den Foo Fighters ein Megaangebot gemacht als Headliner. Das Ende: Das ganze Abenteuer kostete viel Geld und hat die Preise dauerhaft zerstört. Die DEAG gibts nicht mehr an der Börse.

Ich bleibe erstmal an der Seitenlinie und schlage vielleicht bei Kursen unter 12/11€ zu. Tiefer gehts ja wohl erstmal nicht. Vielleicht gibt es ja bald eine gute Analyse von Nico zu Medios. Bin gespannt!
Antworten
Biotecfan:

Danke ihr habt gute Infos

 
10:01
rausgearbeitet.
Ohne diesen eigentlich insgesamt positiven Einmaleffekt wäre der Nettogewinn von Medios um 96% gegenüber 2024 gestiegen.
Wären dann satt 15 Mio Nettogewinn fast 30 Mio gewesen.
Aber wenn dann Kati schreibt dass ein Analyst 2026 mit 32 Mio Gewinn rechnet, dann ist das kein großer Wurf für mich.
Haben sie im Cal was über ihre Betriebskosten gesagt und wie sie die senken wollen.
Antworten
trustone:

gibts doch nicht,

 
10:27
ich gebe es jetzt echt auf mit Euch,
ihr befasst Euch scheinbar kaum oder gar nicht mit dem Zahlenwerk samt Earnings Call Transcript, schreibt hier aber dann echt Blödsinn dazu,  (sorry für den Ausdruck )
ohne den Sondereffekt wäre der Nettogewinn bei 24,6 Mio. Euro gelegen, hab ich ja schon 3x vorgerechnet und du schreibst was von fast 30 Mio.
und ein weiterer Anstieg von 24,6 auf 32 entspricht einem Nettogewinn Anstieg von 30%
das ist kein großer Wurf für dich ? unfassbar worüber wir hier Diskutieren,
Biotecfan, sorry aber deine Postings sind deshalb wirklich albern,

Mausbeer,
Medios wurde 2016 durch einen Zusammenschluss von einigen Apotheken gegründet und machte damals im ersten Jahr 130 Mio. Umsatz,
denkst du ernsthaft man kann ohne etliche Übernahmen den Umsatz in 10. Jahren
von 130 Mio. auf 2 Milliarden steigern ?
das ist nun mal ein Teil des Geschäftsmodells von Medios, wenn einem das nicht passt sollte man sich die Aktie erst gar nicht genauer ansehen...............

cad:
auch deine Aussagen stehen in völligem Gegensatz zu den Aussagen des Managements im gestrigen Earnings Call, was ich auch hier schon lang und breit zitiert hatte,
der Vorstand erwartet bei gleichbleibendem Umsatz eine steigende Marge samt steigender Gewinnentwicklung, und stellst in deinem Posting einfach mal das Gegenteil in den Raum,

ich gebe es jetzt echt auf mit Euch,
ihr befasst Euch scheinbar kaum oder gar nicht mit dem Zahlenwerk schreibt hier aber Blödsinn dazu,
ohne den Sondereffekt wäre der Nettogewinn bei 24,6 Mio. Euro gelegen, hab ich ja schon 3x vorgerechnet und du schreibst was von fast 30 Mio.
und ein weiterer Anstieg von 24,6 auf 32 entspricht einem Nettogewinn Anstieg von 30%

das ist kein großer Wurf für dich ? unfassbar worüber wir hier Diskutieren,
Biotecfan, sorry aber deine Postings sind deshalb wirklich albern,

Mausbeer,
Medios wurde 2016 durch einen Zusammenschluss von einigen Apotheken gegründet und machte damals im ersten Jahr 130 Mio. Umsatz,
denkst du ernsthaft man kann ohne etliche Übernahmen den Umsatz in 10. Jahren
von 130 Mio. auf 2 Milliarden steigern ?
das ist nun mal ein Teil des Geschäftsmodells von Medios, wenn einem das nicht passt sollte man sich die Aktie erst gar nicht genauer ansehen...............

cad:
auch deine Aussagen stehen in völligem Gegensatz zu den Aussagen des Managements im gestrigen Earnings Call, was ich auch hier schon lang und breit zitiert hatte,
der Vorstand erwartet bei gleichbleibendem Umsatz eine steigende Marge samt steigender Gewinnentwicklung, und stellst in deinem Posting einfach mal das Gegenteil in den Raum,

xy0889 bringt dann noch die KI als Konkurrenten für Medios ins Spiel,
klar die KI baut jetzt schnell mal die ganzen Reinräume wo die Medikamente hergestellt werden............
wenn überhaupt wird die KI die Abrechnungs und Bestellabwicklungen bei Medios effizienter machen, aber eine KI kann doch keinen Pharma Hersteller ersetzen,

sorry für meinen kleinen Rundumschlag, nehmt es mir bitte nicht Übel,
aber ich bin gestern Nacht ein paar Stunden gesessen habe mir den Geschäftsbericht samt Earnings Call genau agesehen und mein langes Posting dazu verfasst,
und dann werden hier einfach völlig Gegensätzliche Meinungen dazu gepostet..........
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halbgottt:

Berenberg mit neuer Analyse

 
11:16
"...und Gesprächen mit dem Management senkte Analyst Michael Heider am Donnerstagabend seine Gewinnprognosen (EPS) für die Jahre 2026 bis 2028."

Der Analyst senkt für mehrere Jahre die Gewinnprognose, ich weiß nicht wie genau. Aber das klingt einfach nicht gut. Und der Markt sieht es offensichtlich genauso.

Ein KGV von 20 für 2025 ist zu hoch, und wo das KGV für 2026 liegt wissen wir nicht. Aber der Nettogewinn wird sich kaum verdoppeln. Das Umsatzwachstum liegt bei ca Null oder sehr gering. Organisch kann Medios nicht wachsen, folglich will der Markt wissen, wohin mit dem Cashflow? Daß weitere Zukäufe von Firmen wird mit viel höheren Risiken verbunden sein müssten, weil in der derzeitigen Situation die Zinsen steigen könnten, sollte klar sein.

Wir haben hier also ein Unternehmen, was mitnichten ein Wachstumsunternehmen ist und wo das KGV trotz des klar gesunkenen Aktienkurses immer noch ambitioniert ist. Ein bereinigtes KGV interessiert den Markt nur bedingt, wenn kein größeres Wachstum möglich ist, interessiert am Ende nur das reine KGV ohne Sonderfaktoren und dergleichen. Wie schon Warren Buffet sagte, EBIDTA sind Bullshit Earnings.

.
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halbgottt:

SDAX

 
11:48
@seitzmann: Übertreibung?
Übertreibungen bei Nebenwerten gibt es richtig viele, die entscheidende Frage wird aber sein, warum ausgerechnet Medios? Würde mir jmd die Pistole auf die Brust setzen, daß ich mich zwischen Kontron (heute auch mit einem krassen Intraday Absturz) oder Medios entscheiden müsse, würde ich Kontron wählen. Müsste ich mich zwischen Medios, Kontron  und SDAX entscheiden, würde ich SDAX wählen.

Beim aktuellem Aktienkurs von 12,20 wird Medios mit einem KGV von 20 bewertet.

Das ist bei Null-Wachstum und der Unternehmenshistorie definitiv viel zu viel. Der Kurs hat sich in den letzten 5 Jahren so entwickelt wie er es tat, eben weil es eine klare Bewertungsanalyse gibt. EBIDTA und dergleiche sind Bullshit Earnings, so sagte es Warren Buffet und dieses Prinzip gilt in heutigen Krisen-Märkten, wo Nebenwerte extrem abkrachen, nochmals vielmehr als in normale Zeiten.

SDAX wird in Krisenzeiten durchschnittlich mit einem KGV von 12 bewertet, in Boomzeiten durchschnittlich 16-18 und im Schnitt 14-15. Medios ist damit klar überbewertet.

Daß der Kurs so stark zurückgekommen ist, ist also alles andere als eine Übertreibung. Große Investoren sind teilweise im Vorfeld ausgestiegen, jetzt gerade ist das passiert (!!), anscheinend wussten einige, was zu erwarten ist?? Daß Kleinanleger dabei in die Röhre schauen, weil man vorbörslich eben nix wissen konnte, man also im Nachteil ggü größeren Anlegern ist, ist ein schlechtes Zeichen, gilt für jede Aktie.

Sollte der Medios Aktienkurs trotz der erheblichen Verluste (aber im Jahresvergleich ist bisher eigentlich nichts wesentliches passiert!!!) in den nächsten Tagen und Wochen weiter zurückkommen, wäre das in unsicheren Kriegszeiten alles andere als überraschend. Falls der Kurs sehr stark zurückkommen sollte, könnte er dann in 2027 wieder deutlich zulegen, weil keine Kriegsgefahr mehr da ist, Aktien höher bewertet werden und Medios hoffentlich ohne Sonderfaktoren seine Bilanzen präsentiert und dann mit einem stinknormalen KGV von z.B. 14-15 bewertet wird (was das durchschnittliche KGV vom SDAX ist)

.
halbgottt, 26.03.26 15:17
würde mir jmd die Pistole auf die Brust setzen und ich müsste mich zwischen den beiden SDAX Aktien Kontron und Medios entscheiden, würde ich Kontron wählen, schrieb ich gestern.
Heute ist Kontron sehr klar im Plus. KGV Bewertung dort deutlich günstiger, Umsatzwachstum deutlich höher, Aktienrückkaufprogramm gestartet, Insiderkäufe

Ich habe trotzdem gewisse Vorbehalte, das ist hier aber off-topic. Wollte nur sagen, sich in eine einzelne Aktie festbeissen, diese mit vielen Nachkäufen sehr hochgewichten, macht nur dann Sinn, wenn die Erwartung, daß die Aktie viel stärker steigen müsste, berechtigt ist. Eine Aktie steigt aber nicht nur deswegen stark, weil sie vorher gefallen ist, sondern weil die Bewerungsgrundlage dieses hergibt.

Durchschnittliches KGV für den SDAX in Krisenzeiten liegt bei 12. Das reine KGV, nix bereinigt. Daran kann und sollte man sich in Krisenzeiten orientieren. Buy the dip funktioniert in Zeiten gravierender Nebenwerteschwäche nicht. Aktien steigen nicht, weil sie vorher gefallen sind. Die Bewertung von Medios vor dem Ukraine Krieg war extrem hoch, so eine Bewertung wird heute keinem Nebenwert mehr zugestanden.
Antworten
Katjuscha:

cad

 
12:11
Siehst du irgendjemand, der hier das KUV als Kaufargument genutzt hat? Natürlich ist das egal. Und auch die niedrige Marge im PS Segment ist uns bekannt. Im Grund ist das fast ein durchlaufender Posten. Und auch die Problematik des working Capital im PS Segment ist bekannt.

Dann sollte man zwei Dinge dazu erwähnen. Gerade aufgrund des Working Capital im PS hatten wir einen fallenden Cashflow in 2025, weil da der Dezember operativ sehr gut lief. Das führte zu temporär steigenden Forderungen.
Zweitens diversifiziert sich ja Medios genau aus diesem Grund in margenstärkeren Bereichen im Ausland, teils anorganisch, aber man wächst dort auch stark organisch. Dass es nach Übernahmen oft ppa Abschreibungen gibt oder nach Neuordnung der Logistik und Managerebene auch mal 1-2 Jahre temporäre Kosten bei ERP Einführung und Abfindungen ist auch normal. Hier im Thread wird so getan als wäre das etwas was ja dauerhaft anfallen würde. Wobei ppa Abschreibungen natürlich ein längeres Thema bleiben, aber die sind nunmal nicht cashwirksam. Was soll also immer dieses Rumreiten auf dem berichteten Überschuss von 15 Mio, wenn der FreeCashflow bei 45 Mio lag und der bereinigte Nettogewinn das bei 50 Mio?
Und was das Wachstum angeht. Also mal abgesehen davon dass wir jahrelang stark gewachsen sind, besonders beim Gewinn, und die UmsatzPrognose fast immer überboten wurde (würde mich auch dieses Jahr nicht wundern), wer doch ein Jahr der Konsolidierung mit 1-2% Wachstum bei 10% EBITDA Wachstum kein Grund für Pessimismus und erst recht nicht für so eine extrem tiefe Bewertung. Wir reden hier von einem Marktführer mit FCF Rendite bei 14%.
the harder we fight the higher the wall
Antworten
Katjuscha:

Mausbeer 9:12

 
12:27
Was ich bei deinem Posting nicht ganz verstehe ...

Im Grunde beschreibst du das was dir bei einem Unternehmen/Aktie wichtig ist, was Medios dich bietet.

Medios wächst vernünftig, ohne solche strategischen Schnappsideen wie bei SchwenkowDeag damals. Man macht gute Gewinnmargen außerhalb des deutschen PS Segments, und wächst in diesen margenstarken Bereichen überdimensional auch organisch.
Aber auch auf Konzernebene insgesamt wächst man 7% organisch beim Umsatz und deutlich zweistellig beim Gewinn. Der operative Cashflow ist 2025 von sehr hohem Niveau aufgrund working capital Effekten etwas gefallen, aber ist weiterhin auf hohem Niveau. Da man geringen Capex als Konzern hat, lässt sich die geringe Verschuldung (für dich auch wichtig) mit der angestrebten 25 Mio Tilgung pro Jahr gut händeln. Zusätzlich gab ein Aktienrückkaufprogramm, und der Vorstand (auch der neue) sind weiter für neue Aktienrückkäufe offen. ... Insofern verstehe ich nicht ganz, wie deine Skepsis zu deinen eigenen Wünschen an ein Unternehmen/Aktie zusammenpassen. Alles was du fordesrt, bietet Medios doch. Und zusätzlich noch eine extrem günstige Bewertung. Wenn alles halbwegs normal läuft (ohne großes Wachstum zu unterstellen, eher so 3-4% organisches Wachstum p.a. bei 4,8-4,9% Marge), haben wir bereits für 2027 einen FCF Yield von 17%. Kennst du günstigere Marktführer in Europa?
the harder we fight the higher the wall
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trustone:

halbgottt

 
12:53
ich gehe ja eigentlich schon lange nicht mehr auf deine Monologe ein, aber mache heute mal eine Ausnahme,

du schreibst heut einfach der Nettogewinn wird sich kaum verdoppeln, lässt diese Aussage einfach so stehen ohne irgend eine Ausführung ohne irgend welche Argumente, das ist schwach und bezogen auf mein Postings auch letztklassig,

ich habe heute Nacht in meinem Posting genau mit Zahlen, Daten, Fakten und den Aussagen in den Earnings Calls beschrieben, warum ein Gewinnanstieg in 2026 um 50% - 100% sehr wahrscheinlich ist,
ich hab es selbst für den größten Börsenlaien verständlich und mit Fakten unterlegt vorgerechnet,

wie gesagt, alleine dieser ganz spezielle Sondereffekt aufgrund eines für Medios klar positiven Umstandes wird der Gewinn in 2026 um 60% ansteigen,
15,4 Mio. Nettogewinn in 2025 - 9,2 Mio. einmaliger Sondereffekt ergibt 60% Gewinn Steigerung für 2026
dazu gab es noch die ganz klare Aussage des CEOs dass man in 2026 mit Gewinnwachstum auch bei gleichbleibendem Umsatz rechnet, auch die Marge wird von 4,6 auf 4,8% ansteigen,
und da kommen wir dann schnell auf ein logisches Gewinnwachstum für 2026 irgendwo
zwischen 80-100%
auch deine zitierten Analysten erwarten nach den gestrigen Zahlen für 2026 im Schnitt ein Gewinnwachstum von rund 100%

bitte bergründe also beim nächsten mal solche Aussagen einfach mal zumindest ein bisschen,  
Antworten
Katjuscha:

halbgott will doch ganz bewusst den Fokus auf

 
13:26
den Nettogewinn legen.

Es geht doch nicht darum, die genaue Höhe des nettogewinns zu berechnen. halbgott ist intelligent genug, um zu wissen, welche Effekte es gibt, die ihn beeinflussen. Scahu dir seine sehr detallierten Ausführungen bei Analysen zum BVB an! Dort kann er sehr detalliert die Unterschiede von Nettogewinn, Cashflows und diversen, oft eher komplizierten Sondereffekten analysieren. bei Medios wäre das sogar viel einfacher. Er will es nur schlichtweg nicht.
Und das liegt halt daran, dass er den Fokus der Diskussionen nicht auf den Freecashflow verschieben möchte. Wenn das geschieht, wäre halt die Unterbewertung zu offensichtlich. Behält er die Diskussion beim nettogewinn, kann er einerseits sagen, das KGV ist zu hoch, und andererseits so tun als wäre eine Gewinnverdopplung total unrealistisch und die die anderen optimistischen User alle nur Träumer.
Mit Fakten und einen ganzheitlichen Analsse hat das nichts zu tun. Und niemand weiß das so gut wie halbgott selbst. Er kann Sondereffekte rausrechnen und Gewinn und Cashflow trenne. Muss man sich nur seine detailierten Ausführungen zur BVB Aktie anschauen. Nur so nebenbei, beim BVB lag das Ebit im letzten Geschäftsjahr bei 6 Mio €, der Freecashflow bei 21 Mio €, MarketCap liegt bei 330 Mio €. Kann man ja gerne mal mit Medios vergleichen. Ich hab die BVB Aktie deshalb trotzdem nicht gebashed, weil der Nettogewinn so gering ist und das KGV bei 50 lag. Macht eben auch keinen Sinn, da sich eine Unternehmensbewertung nicht nach einzelnen JahresNettogewinnen richtet.
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halbgottt:

@trustone

 
13:36
meine postings sind erheblich kürzer als Deine, mir zu unterstellen ich würde ellenlange postings verfassen, macht also keinen Sinn. Du bittest mich um eine Begründung? Das stimmt, diese fehlt, dann wären die postings aber länger. Ich finde längere postings generell interessanter, es ist also kein Angriff auf Dich.

Du unterstellst einen erheblich höheren Nettogewinn für 2026? Ich kann Deine Argumentation nachvollziehen. Aber sollte dieses positive Szenario jetzt sofort eingepreist werden?

Für 2025 wurde ein Gewinn je Aktie von 1,03 in Aussicht gestellt, so steht es auf der Finanzen.net Seite, darauf bezog sich Rainolaus bei wallstreet-online. Ich habe sowohl hier als auch bei wallstreet-online auch viel frühere postings gelesen. Nirgends wurde thematisiert, daß ein derart herber Gewinneinbruch stattfinden könnte, die Prognose wurde um über 40% verfehlt, das ist ein Fakt, mit dem der Markt entsprechend umgegangen ist. Obwohl es eine extreme Überraschung war, soll der Markt jetzt annehmen, daß derartiges nie wieder passieren könnte? Kann sein, aber erst mal ist ein Vertrauen verspielt.

Folglich kann ich verstehen, daß der Markt nicht direkt zur Tagesordnung übergeht und künftige Nettogewinne einfach als faktisch gegeben ansieht. Wer das in den letzten Wochen und Monaten gemacht hatte, wurde entsetzlich enttäuscht, der Kursverlauf ist katastrophal.

Der Markt interessiert sich für das KGV und zwar das nicht bereinigte. Ein erhebliches Wachstum macht Medios durch anorganisches Wachstum, also Übernahmen. Dies ist immer und immer wieder begleitet von diversen Kosten, die sich erst im Verlauf herausstellen, weshalb die Gewinnprognose dann niedriger ausfällt.

Wenn künftig Sonderfaktoren durch Übernahme entfallen, könnte es in der Tat sein, daß der Nettogewinn höher ausfällt. Aber so richtig genau wird Dir das keiner vorhersagen können? Wenn Du investiert bist, wäre es sinnvoll, daß Du Dich mit dem Analysten von Berenberg direkt in Kontakt setzt, einfach über die IR um eine Mail bitten. Der Analyst hat nach direkten Gesprächen mit dem Vorstand seine Gewinnprognosen für die nächsten Jahre gesenkt.

Nun zu Bewertungsfragen:
Die Wachstumsprognose für 2026 ist erstaunlich niedrig. Maximal 2%, bei Erreichen der unteren Prognose sogar leicht rückläufig. Inflationsbereinigt sehr klar negativ. Also letztlich überhaupt kein organisches Wachstum.
In Krisenzeiten wird der SDAX durchschnittlich mit einem KGV von 12 gehandelt und zwar nicht bereinigt, wie ich schon sagte, der Markt will in Krisenzeiten nur das, nämlich das, was rein faktisch ohne Sonderfaktoren netto übrig bleibt.

bei einem Ergebnis je Aktie von 0,61 hätten wir für ein KGV von 12 einen Aktienkurs von 7,32

Das würde der Markt als herbe übertrieben ansehen, weil der Gewinn in 2026 doch sicher steigen würde und folglich hätte die Aktie dann ein sehr erhebliches Reboundpotential. Also das, was wir zum Beispiel gerade bei der SDAX Aktie Kontron sehen, wo sich der Aktienkurs erheblich erholt, hier bei Medios aber kaum nennenswert.

Das Reboundpotential bei Medios ist eben nicht im gleichen Maße vorhanden. Daß der Kurs so dermaßen herbe abgestürzt ist, hat sehr einfache und nachvollziehbare Gründe. Es hat nix mit irgendwelchen postings der Foristen zu tun, bringt nix emotional zu schreiben.

.
Antworten
trustone:

Wahnsinn,

 
13:44
wieder so ein völlig nichtssagender Monolog von dir, ohne mal mit Fakten auf meine Nettogewinn Berechnung für 2026 einzugehen, oder gerne auch dagegen zu halten,

immerhin wieder sprichst du dich selbst innerhalb von 2 Stunden,

11:16 Aber der Nettogewinn wird sich kaum verdoppeln.

13:36 Du unterstellst einen erheblich höheren Nettogewinn für 2026? Ich kann Deine Argumentation nachvollziehen.  
Antworten
Biotecfan:

Ich habe bei den Zahlen mich verrechnet.

 
13:52
gibts doch nicht,
ich gebe es jetzt echt auf mit Euch,
ihr befasst Euch scheinbar kaum oder gar nicht mit dem Zahlenwerk samt Earnings Call Transcript, schreibt hier aber dann echt Blödsinn dazu,  (sorry für den Ausdruck )
ohne den Sondereffekt wäre der Nettogewinn bei 24,6 Mio. Euro gelegen, hab ich ja schon 3x vorgerechnet und du schreibst was von fast 30 Mio.
und ein weiterer Anstieg von 24,6 auf 32 entspricht einem Nettogewinn Anstieg von 30%
das ist kein großer Wurf für dich ? unfassbar worüber wir hier Diskutieren,
Biotecfan, sorry aber deine Postings sind deshalb wirklich albern,

Mausbeer,
Medios wurde 2016 durch einen Zusammenschluss von einigen Apotheken gegründet und machte damals im ersten Jahr 130 Mio. Umsatz,
denkst du ernsthaft man kann ohne etliche Übernahmen den Umsatz in 10. Jahren
von 130 Mio. auf 2 Milliarden steigern ?
das ist nun mal ein Teil des Geschäftsmodells von Medios, wenn einem das nicht passt sollte man sich die Aktie erst gar nicht genauer ansehen...............

cad:
auch deine Aussagen stehen in völligem Gegensatz zu den Aussagen des Managements im gestrigen Earnings Call, was ich auch hier schon lang und breit zitiert hatte,
der Vorstand erwartet bei gleichbleibendem Umsatz eine steigende Marge samt steigender Gewinnentwicklung, und stellst in deinem Posting einfach mal das Gegenteil in den Raum,

ich gebe es jetzt echt auf mit Euch,
ihr befasst Euch scheinbar kaum oder gar nicht mit dem Zahlenwerk schreibt hier aber Blödsinn dazu,
ohne den Sondereffekt wäre der Nettogewinn bei 24,6 Mio. Euro gelegen, hab ich ja schon 3x vorgerechnet und du schreibst was von fast 30 Mio.
und ein weiterer Anstieg von 24,6 auf 32 entspricht einem Nettogewinn Anstieg von 30%
das ist kein großer Wurf für dich ? unfassbar worüber wir hier Diskutieren,
Biotecfan, sorry aber deine Postings sind deshalb wirklich albern,

Mausbeer,
Medios wurde 2016 durch einen Zusammenschluss von einigen Apotheken gegründet und machte damals im ersten Jahr 130 Mio. Umsatz,
denkst du ernsthaft man kann ohne etliche Übernahmen den Umsatz in 10. Jahren
von 130 Mio. auf 2 Milliarden steigern ?
das ist nun mal ein Teil des Geschäftsmodells von Medios, wenn einem das nicht passt sollte man sich die Aktie erst gar nicht genauer ansehen...............

cad:
auch deine Aussagen stehen in völligem Gegensatz zu den Aussagen des Managements im gestrigen Earnings Call, was ich auch hier schon lang und breit zitiert hatte,
der Vorstand erwartet bei gleichbleibendem Umsatz eine steigende Marge samt steigender Gewinnentwicklung, und stellst in deinem Posting einfach mal das Gegenteil in den Raum,

xy0889 bringt dann noch die KI als Konkurrenten für Medios ins Spiel,
klar die KI baut jetzt schnell mal die ganzen Reinräume wo die Medikamente hergestellt werden............
wenn überhaupt wird die KI die Abrechnungs und Bestellabwicklungen bei Medios effizienter machen, aber eine KI kann doch keinen Pharma Hersteller ersetzen,

sorry für meinen kleinen Rundumschlag, nehmt es mir bitte nicht Übel,
aber ich bin gestern Nacht ein paar Stunden gesessen habe mir den Geschäftsbericht samt Earnings Call genau agesehen und mein langes Posting dazu verfasst,
und dann werden hier einfach völlig Gegensätzliche Meinungen dazu gepostet..........
trustone, heute 10:27
Wir haben ja nur 25 Millionen Aktien bei einen Gewinn von einem Euro sind wir natürlich bei 25 Millionen
sollte mir eigentlich nicht passieren
Fazit:
Aufgrund eines gewonnenen Großauftrags für einen großen Kunden erhöht sich nun der endgültige Übernahmepreis für eine Tochterfirma.
Dieser einmal Effekt beträgt beträgt 9,2 Mio. Euro und ist langfristig klar positiv für Medios da man ja einen großen Auftrag eines wichtigen Kunden gewonnen hat.
Ohne diesen eigentlich insgesamt positiven Einmaleffekt wäre der Nettogewinn von Medios um 96% gegenüber 2024 gestiegen.
( und der Aktienkurs wohl deutlich angestiegen )
Antworten
halbgottt:

KGV bei Medios

 
14:08
falls der Konsens für das bei marketscreener veröffentlichte Ergebnis je Aktie von 1,175 stimmen sollte,
hätten wir bei einem Aktienkurs von 14,10 ein KGV von 12

beim Kursziel 26 Euro von Berenberg läge das KGV bei 22

Das durchschnittliche KGV beim SDAX in Krisenzeiten liegt bei 12.

Bei Medios allerdings gibt es für 2026 kein oder fast kein organisches Wachstum, ich finde in diesem Zusammenhang ein KGV von 12 nicht zwingend. Gibt viele Aktien, die Dividenden zahlen und ein Wachstum aufweisen. Ein KGV von 22 hingegen halte ich für sehr klar überteuert, das Kursziel von Berenberg ist für mich übertrieben optimistisch.

Ganz abgesehen davon, ist die aktuelle Kursentwicklung absolut überhaupt nicht davon geprägt, daß der Nettogewinn todsicher deutlich steigen müsste, sondern daß die Gewinnerwartung dramatisch verfehlt wurde und dies total überraschend passierte. Folglich nimmt der Markt einen deutlich höheren Gewinn nicht als faktisch gegeben an, das Vertrauen wurde verspielt und es wird ein paar Wochen oder Monate dauern, bis dieses wiederhergestellt ist.  
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