Kommentar zum Beitrag von iTD im MediGene Trading Thread #1581:
http://www.ariva.de/forum/...rading-Thread-522032?page=63#jumppos1581
Kommerzialisierung der Zelltherapien....
Die Anmerkung von iTD zum Konzept der "Distributed Production Units" bei der Zelltherapie ist sicherlich berechtigt!
In der Tat ist die kostengünstige Kommerzialisierung der Zelltherapien eine der großen Herausforderungen der nächsten 5 Jahre. MediGene wird hier sicherlich auf das Know How erfahrener Anbieter von medizinischen Servicedienstleistungen zugreifen, wenn es um die Kommerzialisierung dieser Technologie geht. Ziel ist am Ende eine wettbewerbsfähige, kostengünstige Herstellung und Behandlung. Dafür braucht es aber vor allem gute Studiendaten als Voraussetzung für weitere Investitionen in die Infrastruktur von Kompetenzzentren. Das wird sicherlich noch ein langer Weg. MediGene kann das Potential der Technologien nicht ohne finanzstarke Partner heben, deshalb ist es nur eine Frage der Zeit, wann es die erste Entwicklungspartnerschaft geben wird.
90% der frühen Entwicklungen bei den Zelltherapien werden den Markt nicht erreichen. Das ist das Risiko, das jeder Investor in diesem Bereich tragen muss. Allerdings ist das Investmentrisiko bei MediGene durch die moderate Marktkapitalisierung doch sehr begrenzt. Die übertrieben hohe Marktkapitalisierung mancher Wettbewerber muss schließlich irgendwann auch wirtschaftlich rechtfertigt werden.
Kurzfristige medizinische Erfolge wird es meines Erachtens bei MediGene nicht geben können, denn der Schlüssel zum Erfolg ist der Nachweis der Wirksamkeit in klinischen Studien. Da nutzen auch die Publikation der Fortschritte in monatlichen Updates früher Studien nicht sehr viel, denn mehr als ein "ON-Track" lässt sich aus diesen Informationen auch nicht ableiten, solange vergleichbare Überlebensdaten zur Standardtherapie fehlen.
Anbei eine Publikation, warum ein Scale-Out bei Zelltherapien "a la MediGene" wirtschaftlich sinnvoll ist. Regionale Kompetenzzentren die im Bereich der Blutkrebserkrankungen heute schon bestehen, werden zukünftig auch adoptive Zelltherapien durchführen. Große Service Dienstleister wie Fresenius aber auch große Pharmafirmen, werden ihre Angebote im Laufe der Zeit erweitern und Zelltherapien kommerzialisieren. Allerdings wird es noch eine ganze Weile dauern, bis die "Distributed Production Units" die noch zu definierenden regulatorischen Ansprüche erfüllen werden.
Cell Therapy Scaling: Beyond the Biology
http://www.ariva.de/forum/...rading-Thread-522032?page=63#jumppos1581
Kommerzialisierung der Zelltherapien....
Die Anmerkung von iTD zum Konzept der "Distributed Production Units" bei der Zelltherapie ist sicherlich berechtigt!
In der Tat ist die kostengünstige Kommerzialisierung der Zelltherapien eine der großen Herausforderungen der nächsten 5 Jahre. MediGene wird hier sicherlich auf das Know How erfahrener Anbieter von medizinischen Servicedienstleistungen zugreifen, wenn es um die Kommerzialisierung dieser Technologie geht. Ziel ist am Ende eine wettbewerbsfähige, kostengünstige Herstellung und Behandlung. Dafür braucht es aber vor allem gute Studiendaten als Voraussetzung für weitere Investitionen in die Infrastruktur von Kompetenzzentren. Das wird sicherlich noch ein langer Weg. MediGene kann das Potential der Technologien nicht ohne finanzstarke Partner heben, deshalb ist es nur eine Frage der Zeit, wann es die erste Entwicklungspartnerschaft geben wird.
90% der frühen Entwicklungen bei den Zelltherapien werden den Markt nicht erreichen. Das ist das Risiko, das jeder Investor in diesem Bereich tragen muss. Allerdings ist das Investmentrisiko bei MediGene durch die moderate Marktkapitalisierung doch sehr begrenzt. Die übertrieben hohe Marktkapitalisierung mancher Wettbewerber muss schließlich irgendwann auch wirtschaftlich rechtfertigt werden.
Kurzfristige medizinische Erfolge wird es meines Erachtens bei MediGene nicht geben können, denn der Schlüssel zum Erfolg ist der Nachweis der Wirksamkeit in klinischen Studien. Da nutzen auch die Publikation der Fortschritte in monatlichen Updates früher Studien nicht sehr viel, denn mehr als ein "ON-Track" lässt sich aus diesen Informationen auch nicht ableiten, solange vergleichbare Überlebensdaten zur Standardtherapie fehlen.
Anbei eine Publikation, warum ein Scale-Out bei Zelltherapien "a la MediGene" wirtschaftlich sinnvoll ist. Regionale Kompetenzzentren die im Bereich der Blutkrebserkrankungen heute schon bestehen, werden zukünftig auch adoptive Zelltherapien durchführen. Große Service Dienstleister wie Fresenius aber auch große Pharmafirmen, werden ihre Angebote im Laufe der Zeit erweitern und Zelltherapien kommerzialisieren. Allerdings wird es noch eine ganze Weile dauern, bis die "Distributed Production Units" die noch zu definierenden regulatorischen Ansprüche erfüllen werden.
Cell Therapy Scaling: Beyond the Biology
