McDonald's Japan reizt Bookbuilding-Spanne aus
Der Preis spiegelt das hohe Kaufinteresse an der Aktie wider
Tokio - Die japanische Tochter des US-Konzerns McDonald's wird bei ihrem Börsengang am 26. Juli ihre Aktien zu 4300 Yen (78,50 DM) und damit am obersten Ende der Preisfindungsspanne platzieren. "Der Preis spiegelt das hohe Kaufinteresse an der Aktie wider", teilte das japanische Unternehmen am Montag mit. Mit der Ausgabe von zwölf Millionen neuer Aktien zu einem Gesamtvolumen von 51,6 Billionen Yen wird der Börsengang einer der größten Japans in diesem Jahr sein.
Mit McDonald's Japan geht erstmals eine ausländische Tochter des US-Konzerns eigenständig an die Börse. Investoren hatten sich zunächst zurückhaltend zum Wachstumspotenzial der Aktie geäußert. "Es bleibt die Frage, zu welchem Gewinnwachstum das Unternehmen fähig ist", sagte Michael Jacobs, Analyst bei Dresdner Kleinwort Wasserstein.
Im vergangenen Jahr hatte McDonald's in Japan einen Umsatz von 357,9 Billionen Yen erwirtschaftet. "Ich bin zuversichtlich, dass wir in zehn Jahren oder schon früher einen Jahresumsatz von einer Billiarde Yen haben werden", sagte Den Fujita, Präsident der japanischen McDonald's-Tochter. Er plane, die Zahl der Filialen in Japan auf über 10 000 zu erweitern. Besonders auf Bahnhöfen wolle man mehr McDonald's-Filialen ansiedeln.
Die Aktie gilt aber als teuer: Das Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt bei 38,8 und ist damit deutlich höher als das KGV der zweitgrößten japanischen Fast-Food-Kette Mos Food Services mit 27,2. DW
Der Preis spiegelt das hohe Kaufinteresse an der Aktie wider
Tokio - Die japanische Tochter des US-Konzerns McDonald's wird bei ihrem Börsengang am 26. Juli ihre Aktien zu 4300 Yen (78,50 DM) und damit am obersten Ende der Preisfindungsspanne platzieren. "Der Preis spiegelt das hohe Kaufinteresse an der Aktie wider", teilte das japanische Unternehmen am Montag mit. Mit der Ausgabe von zwölf Millionen neuer Aktien zu einem Gesamtvolumen von 51,6 Billionen Yen wird der Börsengang einer der größten Japans in diesem Jahr sein.
Mit McDonald's Japan geht erstmals eine ausländische Tochter des US-Konzerns eigenständig an die Börse. Investoren hatten sich zunächst zurückhaltend zum Wachstumspotenzial der Aktie geäußert. "Es bleibt die Frage, zu welchem Gewinnwachstum das Unternehmen fähig ist", sagte Michael Jacobs, Analyst bei Dresdner Kleinwort Wasserstein.
Im vergangenen Jahr hatte McDonald's in Japan einen Umsatz von 357,9 Billionen Yen erwirtschaftet. "Ich bin zuversichtlich, dass wir in zehn Jahren oder schon früher einen Jahresumsatz von einer Billiarde Yen haben werden", sagte Den Fujita, Präsident der japanischen McDonald's-Tochter. Er plane, die Zahl der Filialen in Japan auf über 10 000 zu erweitern. Besonders auf Bahnhöfen wolle man mehr McDonald's-Filialen ansiedeln.
Die Aktie gilt aber als teuer: Das Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt bei 38,8 und ist damit deutlich höher als das KGV der zweitgrößten japanischen Fast-Food-Kette Mos Food Services mit 27,2. DW
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