MARKTAUSBLICK für heute 25.09.2001


Thema
abonnieren
Beiträge: 4
Zugriffe: 737 / Heute: 1
mothy:

MARKTAUSBLICK für heute 25.09.2001

 
25.09.01 08:30
ftd.de, Di, 25.9.2001, 7:55  
Marktausblick: Zur Eröffnung behauptet
Von Thorsten Kramer, Hamburg

Marktteilnehmer erwarten die deutschen Aktienmärkte zur Eröffnung am Dienstag behauptet. Darüber, ob es an den Märkten nun wieder nachhaltig aufwärts geht, herrscht weiterhin Uneinigkeit.


Das Wertpapierhandelshaus Lang & Schwarz berechnete den Deutschen Aktienindex am Morgen neun Punkte über dem Schlussstand vom Montag bei 4047 Punkten. Den Nemax 50 sahen die Aktienhändler bei 747 Zählern. Dies sind sechs Zähler mehr als am Vortag.

AOL Time Warner hat am Vorabend nach US-Börsenschluss eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Belastend dürfte sich auch die Ankündigung von Honeywell auswirken, der Luftfahrtkonzern erwarte außerordentliche Belastungen von bis zu einer Mrd. $. Am Dienstag will Lehman Brothers in den USA die Zahlen für das dritte Quartal vorlegen.


In Deutschland hat das MDax-Unternehmen Heideldruck zur Hauptversammlung eingeladen. Und das Nemax-Unternehmen Edel Music hat am Vortag nach Börsenschluss den Wechsel in den Geregelten Markt beantragt.



Positive Vorgaben


Die Börse in Tokio ist am Dienstag den positiven US-Vorgaben vom Vortag gefolgt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index tendierte 0,94 Prozent im Plus bei 9644 Punkten. "Obwohl es noch unsicher ist, ob die Rally der US-Aktien nachhaltig ist, könnte ich mir vorstellen, dass der Nikkei bald wieder die 10.000 Punkte-Marke überschreitet", sagte ein Händler. Zu den größten Kursgewinnern zählten vor allem Autowerte.


Die Börse in Hongkong drehte nach anfänglichen Kursgewinnen, die Händler ebenfalls auf die freundlichen US-Vorgaben zurückführten, im Verlauf ins Minus. Der Hang-Seng-Index beendete den Vormittagshandel (Ortszeit) bei 9197 Punkten 0,94 Prozent leichter. Zulegen konnten vor allem die Aktien der Fluggesellschaft Cathay Pacific Airways, die sich um 2,84 Prozent verteuerten. Am Montag hatten in New York der Dow-Jones-Index mit einem Plus von 4,47 Prozent geschlossen und die Nasdaq um 5,35 Prozent zugelegt.



Euro behauptet


Der Euro hat sich am Dienstag an den Märkten des Fernen Ostens stabil präsentiert. Am Morgen wurde er mit 0,9167 $ nach einer letzten Notiz am Vorabend in New York von 0,9161 $ gehandelt.


Aus der FTD vom 25.9.2001 www.ftd.de/aktienumfrage
FTD-Aktienumfrage: Telekomwerte werden zu sicheren Häfen
Von Ina Bauer, Frankfurt

Die Terroranschläge auf die USA haben Telekomwerte zu sicheren Häfen gemacht und in der Branche eine leichte Kurserholung ausgelöst. Dieser Strategiewechsel wird in der jüngsten FTD-Aktienumfrage deutlich, an der sich europäische Banken beteiligt haben.


 

DAX: Drei-Monats-Prognosen


Nicht nur defensive Werte wie Versorger, Energiekonzerne und Versicherer sind weiterhin vorn, sondern auch die Deutsche Telekom. Während die Aktie bei der letzten Runde noch auf Platz 24 lag, gilt sie jetzt als Top-Kaufempfehlung im Dax.

"Derzeit schichten Investoren Geld in diese Branche um, obwohl die alten Probleme wie Aktienüberhang und Verschuldung meist noch nicht gelöst sind", sagte David Scully, Leiter Equity Sales in Deutschland von JP Morgan, am Freitag in Frankfurt. "Auf kurze Sicht betrachten Fondsmanager Telekomwerte als sichere Häfen, weil diese Unternehmen 60 bis 70 Prozent ihrer Gewinne im traditionellen Festnetzgeschäft machen, das als rezessionsunempfindlich gilt." Außerdem wird davon ausgegangen, dass künftig weniger geflogen wird und mehr Geschäfte über das Telefon abgewickelt werden. Auch dürfte die US-Nachfrage nach Mobiltelefonen kurzfristig steigen.



Nokia steigt auf


Angesichts der unsicheren Lage an den internationalen Aktienmärkten gehen die zwölf befragten Strategen kein Risiko ein und räumen in Europa Werten wie Eon, TotalFinaElf, der Deutschen Post und der Allianz die besten Kurschancen ein. Einziger Ausreißer: Der finnische Telekomausrüster Nokia, der bei den Top-Kaufempfehlungen im Stoxx 50 Platz vier belegte und damit im Vergleich zur August-Runde um fünf Plätze aufgestiegen ist.


Im Vergleich zur letzten Umfrage haben die Strategen an ihrer Dax-Prognose festgehalten. Sie erwarten in den nächsten drei Monaten einen Anstieg von 9 Prozent. Allerdings hat der Dax seit der letzten Umfragerunde knapp 27 Prozent verloren. Für den Stoxx 50 sagen sie bis Mitte Dezember einen Anstieg um 6,8 Prozent voraus, nach 10,2 Prozent im August.


 

Europe Stoxx 50: Drei-Monats-Prognosen


Bei den Verkaufsempfehlungen für den Stoxx 50 ergibt sich ein klares Bild. Drei der fünf Verlierer sind Technologiewerte, die zwei anderen sind Banken. Der französische Telekomausrüster Alcatel und sein schwedischer Rivale Ericsson kämpfen mit Überkapazitäten. Philips hatte in der vergangenen Woche eine Gewinnwarnung für die Halbleitersparte herausgegeben. Die schlechten Konjunkturaussichten werden auch der Elektronik-Sparte zu schaffen machen. Ein sinkendes Verbrauchervertrauen belastet den Umsatz.


HSBC Holdings und Credit Suisse stehen stellvertretend für die Probleme ihrer Branche. Angesichts der unsicheren Lage an den internationalen Finanzmärkten bleiben die Geschäftsperspektiven der Branche düster. Den Umsatz- und Gewinneinbrüchen müssen die Banken mit entsprechenden Sparprogrammen begegnen - vor allem beim Personal.


Im Dax bleibt der Finanzdienstleister MLP eine Top-Verkaufsempfehlung. Obwohl die Aktie seit ihrem Dax-Aufstieg herbe Kursverluste einstecken musste, gilt sie bei Investoren wohl weiterhin als überbewertet. Ein weiterer Dax-Verlierer ist Lufthansa. Auf Grund der Terroranschläge erwarten Experten Umsatzeinbrüche. Vom 20. August bis 20. September hat die Aktie 46 Prozent ihres Wertes verloren. Der aktuelle Kurs ist nur gerechtfertigt, wenn das schlimmste Szenario eintreffen würde. Vermutlich erinnern sich die Investoren noch an den Golfkrieg Anfang der 90er Jahre, als der Aktienkurs die Erwartungen eines drastischen Umsatzeinbruches und Gewinnrückgangs reflektierte.

Antworten
mothy:

Börsen am Morgen

 
25.09.01 09:45
ftd.de, Di, 25.9.2001, 7:55, aktualisiert: Di, 25.9.2001, 9:35  
Börsen am Morgen: Gewinnmitnahmen unterbrechen den Aufwärtstrend
Von Thorsten Kramer, Hamburg

Die deutschen Standardwerte sind am Dienstag deutlich leichter in den Handel gestartet. Degussa waren schwächster Wert. Nur Preussag legten zu. Die Wachstumswerte tendierten behauptet.


Der Dax fiel 1,51 Prozent auf 3977 Punkte, nachdem er am Vortag über sechs Prozent zugelegt hatte. Die Nebenwerte im MDax notierten ein Plus von 0,24 Prozent bei 3738 Punkten. Am Neuen Markt zeichnete sich ein geteiltes Bild: Der Nemax 50 gab 0,24 Prozent nach auf 739 Zähler. Der alle Werte umfassende Nemax All Share gewann 0,40 Prozent auf 779 Zähler.

"Marktteilnehmer gehen davon aus, dass der Markt am Dienstag nicht weiter so schnell ansteigen wird wie am Vortag", sagte Achim Matzke von der Commerzbank. "Es wird eher ein gemischtes Bild sein, wo Anleger sich Lieblinge aussuchen oder auch mal Gewinne mitnehmen."


AOL Time Warner hat am Vorabend nach US-Börsenschluss eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Belastend dürfte sich auch die Ankündigung von Honeywell auswirken, der Luftfahrtkonzern erwarte außerordentliche Belastungen von bis zu einer Mrd. $. Am Dienstag will Lehman Brothers in den USA die Zahlen für das dritte Quartal vorlegen.



Degussa größter Verlierer


Degussa , der größte Gewinner des Vortags, büßte im frühen Handel am stärksten ein. Die Titel gaben 5,45 Prozent auf 22,90 Euro nach. Dahinter reihten sich MLP (minus 3,10 Prozent auf 57,17 Euro) und Lufthansa (minus 3,08 Prozent auf 9,45 Euro) ein. Einziger Gewinner im Dax waren Preussag (plus 0,86 Prozent auf 22,20 Euro).


Am Neuen Markt verbuchten Fortec (plus 15,09 Prozent auf 18 Euro) die größten Aufschläge. Der Anbieter von Display-Technik und Systemlösungen teilte am Morgen mit, im Gesamtjahr 2000/01 nach endgültigen Zahlen den Umsatz um 51 Prozent auf 68,28 Mio. DM und sein Ergbenis vor Steuern auf 4,1 Mio. DM erhöht zu haben. Auch der Computerspiele-Hersteller Swing Entertainment (plus 14,41 Prozent auf 2,70 Euro) hat im Geschäftsjahr 2000/2001 (zum 30. Juni) Umsatz und Ergebnis gesteigert.


Schwach tendierten Edel Music (minus 10,00 Prozent auf 0,90 Euro). Das Hamburger Musikunternehmen hat bei der Deutschen Börse den Wechsel vom Neuen Markt in den Geregelten Markt beantragt.



Positive Vorgaben aus Tokio


Die Börse in Tokio ist am Dienstag den positiven US-Vorgaben vom Vortag gefolgt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index tendierte 0,94 Prozent im Plus bei 9644 Punkten. "Obwohl es noch unsicher ist, ob die Rally der US-Aktien nachhaltig ist, könnte ich mir vorstellen, dass der Nikkei bald wieder die 10.000 Punkte-Marke überschreitet", sagte ein Händler. Zu den größten Kursgewinnern zählten vor allem Autowerte.


Die Börse in Hongkong drehte nach anfänglichen Kursgewinnen, die Händler ebenfalls auf die freundlichen US-Vorgaben zurückführten, im Verlauf ins Minus. Der Hang-Seng-Index beendete den Vormittagshandel (Ortszeit) bei 9197 Punkten 0,94 Prozent leichter. Zulegen konnten vor allem die Aktien der Fluggesellschaft Cathay Pacific Airways, die sich um 2,84 Prozent verteuerten. Am Montag hatten in New York der Dow-Jones-Index mit einem Plus von 4,47 Prozent geschlossen und die Nasdaq um 5,35 Prozent zugelegt.



Euro behauptet


Der Euro-Kurs hat sich im frühen Handel am Dienstag im Vergleich zum Vortag leicht abgeschwächt. Gegen acht Uhr kostete die Gemeinschaftswährung 0,9157 $. Ein Dollar war damit 2,1361 DM wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 0,9164 (Freitag: 0,9200) $ festgesetzt.


Antworten
mothy:

Infineon nähert sich dem Tiefststand

 
25.09.01 12:02
ftd.de, Di, 25.9.2001, 7:55, aktualisiert: Di, 25.9.2001, 10:58, nächste Aktualisierung: Di, 25.9.2001, 13:00  
Dax am Vormittag: Infineon nähert sich dem Tiefststand
Von Thorsten Kramer, Hamburg

Der Deutsche Aktienindex hat am Dienstag deutlich verloren. Neben Lufthansa standen Infineon am stärksten unter Druck. Eine Branchenanalyse hatte den Wert belastet.


Der Dax fiel 1,53 Prozent auf 3976 Punkte, nachdem er am Vortag über sechs Prozent zugelegt und die Marke von 4000 Punkten übersprungen hatte. Die Nebenwerte im MDax notierten ein Minus von 0,28 Prozent bei 3718 Punkten.

"Der Faktor Unsicherheit ist noch lange nicht aus dem Markt. Da waren die Vortagesgewinne einfach übertrieben", sagte ein Händler. Auch die Gewinnwarnung von AOL Time Warner belaste die Stimmung, hieß es weiter. Der Medienkonzern hatte am Vorabend nach US-Börsenschluss mitgeteilt, für die Jahre 2001 und 2002 weniger Gewinn und Umsatz als bislang prognostiziert zu erwarten. Mit Spannung erwartet der Markt Händlern zufolge auch die Daten zum US-Verbrauchervertrauen im September, die um 16 Uhr (MESZ) veröffentlicht werden sollen.



Infineon heruntergestuft


Infineon (minus 7,78 Prozent auf 12,45 Euro) standen am Ende der Dax-Kursliste. Laut Händlern hat die Investmentbank ABN Amro am Morgen alle Aktien der europäischen Halbleiterbranche heruntergestuft. Grund seien die gesunkenen Preise für DRAM-Speicherelemente und die geringere Nachfrage. Alleinige Ausnahme sei ARM Holdings, auf die das Bankhaus langfristig setze.


Lufthansa fielen 6,67 Prozent auf 9,10 Euro. Wie die meisten anderen Gewinner vom Vortag leide auch die Lufthansa unter Gewinnmitnahmen, sagte ein Frankfurter Händler. "Es gibt derzeit viele zittrige Hände, die leichte Kursaufschläge sofort zum Verkauf nutzen." Degussa, zum Wochenbeginn größter Gewinner unter den Standardwerten, büßten 4,21 Prozent auf 23,20 Euro ein.



US-Verbrauchervertrauen belastet BMW


Schwach tendierten auch BMW (minus 4,09 Prozent auf 26,25 Euro). "Der für heute erwartete US-Index des Verbrauchervertrauens im September könnte weitaus schlechter ausfallen als prognostiziert", sagte ein Londoner Händler. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, wirke sich das natürlich auch auf die US-Absatzprognosen der deutschen Automobilhersteller aus.


Deutsche Bank (minus 2,73 Prozent auf 53,50 Euro) litten unter einer Herabstufung der Investmentbank UBs Warburg von "Buy" auf "Hold".



Preussag im Plus


Auf der Gewinnerseite fanden sich die Titel von Preussag (plus 2,04 Prozent auf 22,46 Euro), MAN (plus 1,58 Prozent auf 17,98 Euro) und Schering (plus 1,49 Prozent auf 51,25 Euro). Fundamentale Neuigkeiten von den Unternehmen gab es nicht.


RWE (plus 1,01 Prozent auf 40,20 Euro) legt am Mittwoch die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr vor. Branchenexperten rechnen mit einer Steigerung des Betriebsergebnisses von 39 Prozent auf 3,9 Mrd. Euro. RWE selbst hatte zuvor 35 Prozent als Ziel angegeben.



Epcos optimistisch


Epcos legten 0,49 Prozent auf 34,65 Euro zu. Der Münchener Hersteller elektronischer Bauelemente sieht seine weltweiten Geschäfte durch die Anschläge in den USA vom 11. September momentan nicht beeinträchtigt. "Aus heutiger Sicht rechnen wir mit keinen wesentlichen Auswirkungen auf unsere weltweite Geschäftslage", sagte eine Epcos-Sprecherin. Insgesamt sei es aber noch zu früh, um alle Folgen der Anschläge abzuschätzen, fügte sie hinzu. Der Präsident der Vereinigung der Halbleiterhersteller SIA, George Scalise, hatte zuvor gesagt, die weltweite Chipindustrie werde als Folge der Anschläge in den USA im dritten und vierten Quartal 2001 weniger umsetzen als bislang erwartet.



Antworten
mothy:

: Preussag setzen Erholung fort

 
25.09.01 13:12
ftd.de, Di, 25.9.2001, 7:55, aktualisiert: Di, 25.9.2001, 12:43, nächste Aktualisierung: Di, 25.9.2001, 15:30  
Dax am Mittag: Preussag setzen Erholung fort
Von Thorsten Kramer, Hamburg

Angeführt von Preussag hat der Deutsche Aktienindex am Dienstagmittag den größten Teil der Verluste aus dem Vormittagshandel ausgeglichen. Belastet von einer Branchenanalyse standen Infineon weiter unter Druck.


Der Dax verlor 0,34 Prozent auf 4023 Punkte, nachdem er zum Handelsbeginn rund 1,5 Prozent ins Minus gefallen war. Die Nebenwerte im MDax notierten ein Minus von 0,17 Prozent bei 3723 Punkten.

"Der Faktor Unsicherheit ist noch lange nicht aus dem Markt. Da waren die Vortagesgewinne einfach übertrieben", sagte ein Händler. Auch die Gewinnwarnung von AOL Time Warner belaste die Stimmung, hieß es weiter. Der Medienkonzern hatte am Vorabend nach US-Börsenschluss mitgeteilt, für die Jahre 2001 und 2002 weniger Gewinn und Umsatz als bislang prognostiziert zu erwarten.


Mit Spannung erwartet der Markt Händlern zufolge auch die Daten zum US-Verbrauchervertrauen im September, die um 16 Uhr (MESZ) veröffentlicht werden sollen. Von Reuters befragte Analysten rechnen durchschnittlich mit einem deutlich schwächeren Indexstand des Konsumentenvertrauens von 105,1 Punkten nach 114,3 im August. Nun werde sich die US-Konjunkturerholung wohl noch mindestens ein bis zwei Quartale hinziehen, sagte eine Händlerin.



Infineon heruntergestuft


Infineon (minus 4,59 Prozent auf 12,88 Euro) standen am Ende der Dax-Kursliste. Laut Händlern hat die Investmentbank ABN Amro am Morgen alle Aktien der europäischen Halbleiterbranche heruntergestuft. Grund seien die gesunkenen Preise für DRAM-Speicherelemente und die geringere Nachfrage. Alleinige Ausnahme sei ARM Holdings, auf die das Bankhaus langfristig setze. Außerdem belasteten Spekulationen über einen finanziellen Engpass den Infineon-Kurs. Adidas-Salomon verloren 3,39 Prozent auf 51,55 Euro. Degussa gaben 2,97 Prozent nach auf 23,50 Euro.



US-Verbrauchervertrauen belastet Autowerte


Schwach tendierten auch BMW (minus 2,23 Prozent auf 26,76 Euro). "Der für heute erwartete US-Index des Verbrauchervertrauens im September könnte weitaus schlechter ausfallen als prognostiziert", sagte ein Londoner Händler. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, wirke sich das natürlich auch auf die US-Absatzprognosen der deutschen Automobilhersteller aus. VW und DaimlerChrysler büßten jeweils knapp zwei Prozent ein.


Deutsche Bank (minus 0,73 Prozent auf 54,60 Euro) litten unter einer Herabstufung der Investmentbank UBs Warburg von "Buy" auf "Hold".



Preussag wieder im Plus


Auf der Gewinnerseite fanden sich die Titel von Preussag (plus 5,72 Prozent auf 23,27 Euro). Sie haben damit seit Donnerstag der vergangenen Woche rund 18 Prozent an Wert gewonnen. Nach den Anschlägen in New York und Washington vor zwei Wochen stand das Papier allerdings massiv unter Abgabedruck und büßte zeitweise fast die Hälfte seines Wertes ein.


RWE (plus 2,71 Prozent auf 40,88 Euro) legt am Mittwoch die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr vor. Branchenexperten rechnen mit einer Steigerung des Betriebsergebnisses von 39 Prozent auf 3,9 Mrd. Euro. RWE selbst hatte zuvor 35 Prozent als Ziel angegeben.



Epcos optimistisch


Epcos legten 2,41 Prozent auf 35,31 Euro zu. Der Münchener Hersteller elektronischer Bauelemente sieht seine weltweiten Geschäfte durch die Anschläge in den USA vom 11. September momentan nicht beeinträchtigt. "Aus heutiger Sicht rechnen wir mit keinen wesentlichen Auswirkungen auf unsere weltweite Geschäftslage", sagte eine Epcos-Sprecherin. Insgesamt sei es aber noch zu früh, um alle Folgen der Anschläge abzuschätzen, fügte sie hinzu. Der Präsident der Vereinigung der Halbleiterhersteller SIA, George Scalise, hatte zuvor gesagt, die weltweite Chipindustrie werde als Folge der Anschläge in den USA im dritten und vierten Quartal 2001 weniger umsetzen als bislang erwartet.


Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--