Von Christof Leisinger
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15. Juli 2001 Richtig heiß hochgekocht werden zur Zeit die Diskussionen um die „Penny Stocks“ am Neuen Markt. Als ob die das Wichtigste wären. Dabei wird unter anderem die Deutsche Börse „in die Pflicht genommen, für Ordnung zu sorgen“. Unterschwellig dürfte wohl der Ärger um erlittene Kursverluste eine Rolle spielen.
Fragt sich nur, ob es oberste Priorität haben sollte, Anleger, die manche Papiere zuvor auf ein unrealistisch hohes Niveau „hoch gekauft haben“ jetzt davon abzuhalten, auch noch ihr letztes Geld mit „Penny-Stocks“ zu verzocken. In einer freien Marktwirtschaft sollte jeder wissen, was er tut. Möglicherweise wäre Selbstbereinigung nicht die schlechteste Methode zur Lösung des Problems.
Selbstregulierung funktioniert
Ein krasses Gegenbeispiel zur immanenten „Regulierungswut“ ist der Devisenmarkt. Mit einem Volumen von täglich etwa 3.000 Milliarden Dollar ist er der größte globale Finanzmarkt. Dagegen ist der Neue Markt nur „Peanuts“. Bemerkenswert daran dürfte sein, dass er kaum reguliert wird. Höchstens die Zentralbanken üben ein gewisses Maß an Kontrolle aus. Den Rest regeln die Marktteilnehmer weitgehend unter sich.
Das scheint zu funktionieren, denn am Devisenmarkt sind vor allem "Professionals" unter sich. Sie handeln mit Währungen, also Euro gegen Dollar, Dollar gegen Yen oder Dollar gegen Schweizer Franken. Marktteilnehmer sind die großen Privatbanken, aber auch Zentralbanken, institutionelle Anleger, private Händler und Unternehmen.
Privatanlegern wird der Markt zwar gelegentlich unter teilweise dubiosen Renditeversprechungen „schmackhaft“ gemacht. Allerdings sollten sie sich gerade hier sehr skeptisch zeigen. Denn wer auch immer überdurchschnittliche Erträge erzielt, der wird sie garantiert nicht mit dem „kleinen Mann“ teilen.
15. Juli 2001 Richtig heiß hochgekocht werden zur Zeit die Diskussionen um die „Penny Stocks“ am Neuen Markt. Als ob die das Wichtigste wären. Dabei wird unter anderem die Deutsche Börse „in die Pflicht genommen, für Ordnung zu sorgen“. Unterschwellig dürfte wohl der Ärger um erlittene Kursverluste eine Rolle spielen.
Fragt sich nur, ob es oberste Priorität haben sollte, Anleger, die manche Papiere zuvor auf ein unrealistisch hohes Niveau „hoch gekauft haben“ jetzt davon abzuhalten, auch noch ihr letztes Geld mit „Penny-Stocks“ zu verzocken. In einer freien Marktwirtschaft sollte jeder wissen, was er tut. Möglicherweise wäre Selbstbereinigung nicht die schlechteste Methode zur Lösung des Problems.
Selbstregulierung funktioniert
Ein krasses Gegenbeispiel zur immanenten „Regulierungswut“ ist der Devisenmarkt. Mit einem Volumen von täglich etwa 3.000 Milliarden Dollar ist er der größte globale Finanzmarkt. Dagegen ist der Neue Markt nur „Peanuts“. Bemerkenswert daran dürfte sein, dass er kaum reguliert wird. Höchstens die Zentralbanken üben ein gewisses Maß an Kontrolle aus. Den Rest regeln die Marktteilnehmer weitgehend unter sich.
Das scheint zu funktionieren, denn am Devisenmarkt sind vor allem "Professionals" unter sich. Sie handeln mit Währungen, also Euro gegen Dollar, Dollar gegen Yen oder Dollar gegen Schweizer Franken. Marktteilnehmer sind die großen Privatbanken, aber auch Zentralbanken, institutionelle Anleger, private Händler und Unternehmen.
Privatanlegern wird der Markt zwar gelegentlich unter teilweise dubiosen Renditeversprechungen „schmackhaft“ gemacht. Allerdings sollten sie sich gerade hier sehr skeptisch zeigen. Denn wer auch immer überdurchschnittliche Erträge erzielt, der wird sie garantiert nicht mit dem „kleinen Mann“ teilen.