TOP AKTUELL I:
Israel hat seine Kontakte mit Palästinenser-Präsident Jassir Arafat nach der jüngsten Serie von Terroranschlägen abgebrochen. Nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts sagte Justizminister Meir Scheetrit am Donnerstagmorgen vor der Presse, Israel habe aber keine Absicht, Arafat zu töten. Das Kabinett machte in einer Erklärung Arafat "für die Serie von Terroranschlägen direkt verantwortlich". Zugleich wurden Militäroperationen in den Palästinenser-Gebieten angekündigt, um militante Palästinenser zu verhaften und Waffen sicher zu stellen. In der Nacht zum Donnerstag griff die israelische Luftwaffen zahlreiche Ziele im Gaza-Streifen und Westjordanland an; dabei offenbar auch demonstrativ in der Nähe von Arafats Hauptquartieren in Ramallah und Gaza-Stadt.
TOP AKTUELL II:
Die finanzielle Lage der Kirch-Gruppe[KRCH.UL] hat sich offenbar vorerst entspannt. Ein Sprecher des Münchener Medienkonzerns sagte am Mittwoch, die Dresdner Bank habe einen ausgelaufenen Kredit entgegen ihrer ursprünglichen Kündigungsabsicht nun doch verlängert. Unterdessen sieht die Deutsche Bank nach Angaben aus Bankenkreisen keinen Grund, von Kirch einen Milliardenkredit zurückzufordern.
BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Die im Auswahlindex Nemax50 des Neuen Marktes gelistete Biodata AG wird voraussichtlich eine Pressekonferenz über das aktuelle Sanierungskonzept und die zukünftige Struktur des Unternehmens abhalten.
* Der Kupferhersteller Norddeutsche Affinerie will seine Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2000/2001 vorlegen.
FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Der zum britischen Telekommunikationskonzern Vodafone gehörende deutsche Festnetzbetreiber Arcor wird nach Informationen des "Handelsblatt" im kommenden Jahr voraussichtlich mehr als 1000 der 8900 Stellen abbauen. Unter Berufung auf Firmenkreise hieß es in der Donnerstagausgabe, die Muttergesellschaft erwarte deutliche Kostensenkungen bei Arcor.
BLICKPUNKT DEVISEN:
Auf Grund des Drucks auf die japanische Notenbank, neue Wege für eine weitere Lockerung der Geldpolitik zu finden, hat der Yen nach Angaben von Händlern am Donnerstag gegenüber Dollar und Euro leicht nachgegeben. Händler sagten, Marktteilnehmer spekulierten, die japanische Regierung wolle mit Zustimmung der USA einen schwächeren Yen. Auch ein offensichtliches Dementi des US-Finanzministeriums habe keinen großen Einfluss gehabt. Der Dollar stieg somit auf ein Acht-Monatshoch von 126,58 Yen, ehe er wieder auf 126,07 Yen nach 125,94 Yen zum Handelsschluss in den USA abbröckelte. Der Euro verteuerte sich gegenüber dem Dollar unwesentlich im Handelsverlauf auf 0,8984 Dollar, nachdem er am Vorabend in den USA zuletzt mit 0,8977 Dollar notiert worden war.
BLICKPUNKT FERNOST:
Die Börse in Tokio hat am Donnerstag deutlich schwächer geschlossen und damit die Gewinne im Zuge des Tankan-Berichts der japanischen Notenbank vom Vortag wieder abgegeben. Händlern zufolge stießen die Anleger aus Sorge um die Kreditsituation vor allem Banken-Aktien und Anteilsscheine kreditbelasteter Unternehmen ab. Der Nikkei Index fiel zum Handelsschluss um 3,41 Prozent auf 10.433,45 Punkten. Der Tankan-Bericht war am Mittwoch mit einem Wert von minus 38 Stellen unerwartet besser ausgefallen als von Volkswirten erwartet, die von einem Negativwert von 44 Punkten ausgegangen waren. Er dokumentiert die Stimmung der Großunternehmen im Verarbeitenden Gewerbe.
BLICKPUNKT WALL STREET:
Enttäuschende Prognosen von Standardwerten wie American Express und Merck haben nach Händlerangaben am Mittwoch die Stimmung der Investoren an den New Yorker Aktienmärkten getrübt. Blue Chips und der breite Markt schlossen nach Kursverlusten im Verlauf wenig verändert. Der Dow Jones lag leicht mit 0,07 Prozent im Plus auf 9894,81 Punkten. Der US-Technologieindex Nasdaq ging 0,47 Prozent höher auf 2011,39 Zählern aus dem Markt. Der S&P-Index lag ebenfalls kaum verändert 0,03 Prozent höher auf 1137,07 Punkten.
Am US-Rentenmarkt notierten die 30-jährigen Bonds zuletzt 31/32 höher auf 98-19/32 und erbrachten eine Rendite von rund 5,47 Prozent.
INDIKATOREN DES TAGES:
(Prognose / Vorp.)
0800 DE Einzelhandelsums.real OKT -0,7 / -1,0
0800 DE ------ J/J OKT 1,0 / -2,1
1030 GB Einzelhandelsums.real NOV 0,4 / -0,1
1030 GB ------ J/J NOV 5,8 / 5,7
1330 US Arbeitslosenerstantr. W/E 466 T 475
1430 US Erzeugerpreise NOV -0,3 / -1,6
1430 US Einzelhandelsumsätze NOV -2,8 / 7,1
1430 US ------ ex Auto NOV 0,0 / 1,0
Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.
Gruß
Happy End
Israel hat seine Kontakte mit Palästinenser-Präsident Jassir Arafat nach der jüngsten Serie von Terroranschlägen abgebrochen. Nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts sagte Justizminister Meir Scheetrit am Donnerstagmorgen vor der Presse, Israel habe aber keine Absicht, Arafat zu töten. Das Kabinett machte in einer Erklärung Arafat "für die Serie von Terroranschlägen direkt verantwortlich". Zugleich wurden Militäroperationen in den Palästinenser-Gebieten angekündigt, um militante Palästinenser zu verhaften und Waffen sicher zu stellen. In der Nacht zum Donnerstag griff die israelische Luftwaffen zahlreiche Ziele im Gaza-Streifen und Westjordanland an; dabei offenbar auch demonstrativ in der Nähe von Arafats Hauptquartieren in Ramallah und Gaza-Stadt.
TOP AKTUELL II:
Die finanzielle Lage der Kirch-Gruppe[KRCH.UL] hat sich offenbar vorerst entspannt. Ein Sprecher des Münchener Medienkonzerns sagte am Mittwoch, die Dresdner Bank habe einen ausgelaufenen Kredit entgegen ihrer ursprünglichen Kündigungsabsicht nun doch verlängert. Unterdessen sieht die Deutsche Bank nach Angaben aus Bankenkreisen keinen Grund, von Kirch einen Milliardenkredit zurückzufordern.
BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Die im Auswahlindex Nemax50 des Neuen Marktes gelistete Biodata AG wird voraussichtlich eine Pressekonferenz über das aktuelle Sanierungskonzept und die zukünftige Struktur des Unternehmens abhalten.
* Der Kupferhersteller Norddeutsche Affinerie will seine Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2000/2001 vorlegen.
FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Der zum britischen Telekommunikationskonzern Vodafone gehörende deutsche Festnetzbetreiber Arcor wird nach Informationen des "Handelsblatt" im kommenden Jahr voraussichtlich mehr als 1000 der 8900 Stellen abbauen. Unter Berufung auf Firmenkreise hieß es in der Donnerstagausgabe, die Muttergesellschaft erwarte deutliche Kostensenkungen bei Arcor.
BLICKPUNKT DEVISEN:
Auf Grund des Drucks auf die japanische Notenbank, neue Wege für eine weitere Lockerung der Geldpolitik zu finden, hat der Yen nach Angaben von Händlern am Donnerstag gegenüber Dollar und Euro leicht nachgegeben. Händler sagten, Marktteilnehmer spekulierten, die japanische Regierung wolle mit Zustimmung der USA einen schwächeren Yen. Auch ein offensichtliches Dementi des US-Finanzministeriums habe keinen großen Einfluss gehabt. Der Dollar stieg somit auf ein Acht-Monatshoch von 126,58 Yen, ehe er wieder auf 126,07 Yen nach 125,94 Yen zum Handelsschluss in den USA abbröckelte. Der Euro verteuerte sich gegenüber dem Dollar unwesentlich im Handelsverlauf auf 0,8984 Dollar, nachdem er am Vorabend in den USA zuletzt mit 0,8977 Dollar notiert worden war.
BLICKPUNKT FERNOST:
Die Börse in Tokio hat am Donnerstag deutlich schwächer geschlossen und damit die Gewinne im Zuge des Tankan-Berichts der japanischen Notenbank vom Vortag wieder abgegeben. Händlern zufolge stießen die Anleger aus Sorge um die Kreditsituation vor allem Banken-Aktien und Anteilsscheine kreditbelasteter Unternehmen ab. Der Nikkei Index fiel zum Handelsschluss um 3,41 Prozent auf 10.433,45 Punkten. Der Tankan-Bericht war am Mittwoch mit einem Wert von minus 38 Stellen unerwartet besser ausgefallen als von Volkswirten erwartet, die von einem Negativwert von 44 Punkten ausgegangen waren. Er dokumentiert die Stimmung der Großunternehmen im Verarbeitenden Gewerbe.
BLICKPUNKT WALL STREET:
Enttäuschende Prognosen von Standardwerten wie American Express und Merck haben nach Händlerangaben am Mittwoch die Stimmung der Investoren an den New Yorker Aktienmärkten getrübt. Blue Chips und der breite Markt schlossen nach Kursverlusten im Verlauf wenig verändert. Der Dow Jones lag leicht mit 0,07 Prozent im Plus auf 9894,81 Punkten. Der US-Technologieindex Nasdaq ging 0,47 Prozent höher auf 2011,39 Zählern aus dem Markt. Der S&P-Index lag ebenfalls kaum verändert 0,03 Prozent höher auf 1137,07 Punkten.
Am US-Rentenmarkt notierten die 30-jährigen Bonds zuletzt 31/32 höher auf 98-19/32 und erbrachten eine Rendite von rund 5,47 Prozent.
INDIKATOREN DES TAGES:
(Prognose / Vorp.)
0800 DE Einzelhandelsums.real OKT -0,7 / -1,0
0800 DE ------ J/J OKT 1,0 / -2,1
1030 GB Einzelhandelsums.real NOV 0,4 / -0,1
1030 GB ------ J/J NOV 5,8 / 5,7
1330 US Arbeitslosenerstantr. W/E 466 T 475
1430 US Erzeugerpreise NOV -0,3 / -1,6
1430 US Einzelhandelsumsätze NOV -2,8 / 7,1
1430 US ------ ex Auto NOV 0,0 / 1,0
Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.
Gruß
Happy End