aufgewärmter kalter kaffee. das hat damals schon im hb gestanden. selbst wenn jetzt noch ein paar weitere unternehmen klagen. für lh ist das thema durch...
ich habe schon am 30.11. und auch davor schon dazu geschrieben...und selbst wenn noch ne strafe kommen sollte. na und....3 mrd / 33 ...da sind die aktuellen streiks viel teurer...lol...und 3 mrd. werden es definitiv nicht. und bis das gerichtlich aufgearbeitet ist vergehen noch jahre...
wenn das dann in ein paar jahren mit der strafzahlung soweit ist kannste immer noch bashen...lol
Grund der klage ist ein kartell von 33 fluggesellschaften zwischen 1996-2006, bei der die lh damals als kronzeuge ohne bussgeldzahlung davon gekommen war.
Für lh hat die klage keine rechtsgrundlage. Die gründe sind beschrieben. Auch ein gutachten belegt, dass kein schaden durch das kartell entstanden sei.
Bahn klagt gegen Lufthansa und andere Airlines
17:20 30.11.14
Die Bahn will Wirtschaftsgeschichte schreiben: 1,76 Milliarden klagt der Konzern bei Fluggesellschaften ein, die sie mit Luftfrachttarifen betrogen haben sollen. Das Bundesunternehmen setzt auf Abschreckung.
Ein Briefumschlag reicht da nicht: 50 Umzugskisten voller Dokumente wird die Deutsche Bahn an diesem Montag am Kölner Landgericht abladen. In dem Lastwagen der Frachttochter DB Schenker: Eine umfassende Klageschrift und Tausende weiterer Dokumente. Die Bahn will gegen etliche Fluggesellschaften vor Gericht ziehen. Sie will Wiedergutmachung von einem der „größten Kartelle in der Wirtschaftsgeschichte“, wie der Konzern mutmaßt.
Allein von der Lufthansa und zehn weiteren Airlines will das Bundesunternehmen 1,76 Milliarden Euro Schadenersatz. Die Bahn bestätigte am Sonntag entsprechende Informationen der „Wirtschaftswoche“. Weitere Verfahren sollen die Einnahmen auf mehr als zwei Milliarden Euro treiben. Es ist nicht der erste Fall, in dem die Bahn Kartellsünder zur Kasse bittet. Aber in dieser Größenordnung hat sie es bisher nicht versucht.
Als sich die Fluggesellschaften sich zur Preisabsprache trafen sollen sie das intern als „Kaffeerunde“ getarnt haben. Die Airlines sollen sich über Kerosinzuschläge wegen rasant steigender Ölpreise und Sicherheitszuschläge nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 verständigt haben. Ziel soll es gewesen sein, einheitliche Preise für die Luftfracht anzubieten. Damit haben sie nach Meinung der Bahn von 1999 bis 2006 die Bahn-Tochter Schenker als Luftfrachtspediteur geschädigt. Der Vorwurf: Die Lufthansa und andere Airlines hätten Schenker für Frachtflüge zu viel berechnet.
schaun mer mal