"Die Welt wird sich nach Corona nicht so sehr verändern wie uns das viele jetzt glauben machen wollen. Das sieht man doch überall da wo wieder gelockert wird. Da herrscht fast überall schon wieder business as usual."
Kann sein. Ob wir wieder so reisen, wird davon abhängen, ob Geld da ist. Wer zahlt die Zeche für die bisherigen immensen Lockdown-Maßnahmen? Der "kleine Mann" mit seinem Job bzw. mit Gehaltseinbußen? Wieviel kostet den Reisenden die Schutzmaßnahmen, wenn weitere Hotspots auftauchen? Kann sich der Reisende dagegen versichern (bei lange geplanten teuren Fernreisen ist das wichtig, ob ich am Ende den Urlaub nicht antreten darf/abbrechen muss und auf Kosten/Ärger sitzenbleibe)? Oder wird einfach mehr Geld gedruckt und verteilt...?
Ischgl-Beispiel mit 85% "Durchseuchung" klingt erstmal sehr positiv für uns, Amerika wird es ähnlich sein. Aber was ist mit Asien, die sich weitestgehend geschützt haben? Die werden Angst haben, die bereits "Infizierten" mal einfach so ins Land zu lassen. Andererseits haben sie auch den ökonomischen Druck der eigenen Tourismusbranche. Schwierig, eine Prognose abzugeben.
"Allerdings wir Corona schon bestehende Trends forcieren. Dazu zähle ich u. a. Digitalisierung, Wasserstofftechnik und Umwelttechnik und alles was mit Nachhaltigkeit zu tun hat.. "
Bin ich voll bei Dir. Leider kostet die Transformation unheimlich viel Geld. In der Automotive Industrie muss man das Geld mit der bisherigen Technologie erwirtschaften (die aber teilweise verteufelt wird und zu Umsatzeinbrüchen führt), um die Entwicklung der neuen Antriebe voranzutreiben. Vielleicht druckt man auch dafür einfach das Geld und verteilt es....
Die gutverdienenden MitarbeiterInnen von Daimler, VW, BMW und deren Zulieferer, die zweimal im Jahr in den Urlaub fliegen, sehe ich in Zukunft in der Masse nicht mehr.