bzw. wenn man heute "verprügeln" müsste.
mfg
ath
Der Großteil der Marktteilnehmer sieht den rapiden Kursverfall von fast 450 Punkten im Dow Jones kurz vor Handelsschluss in Verbindung mit einer Meldung der Nachrichtenagentur Dow Jones, wonach der Mischkonzernriese General Electric für das Geschäftsjahr 2009 einen Gewinn auf Niveau des Vorjahres in Aussicht gestellt haben soll. Anleger interpretierten die Nachricht als Gewinnwarnung und trennten sich im großen Stil von den Papieren von General Motors. Bei genauem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass ein Gewinn in 2009 auf dem Niveau des Vorjahres genau das Gegenteil darstellt, nämlich eine Erhöhung der Gewinnprognose. Der Mischkonzern hat für das Geschäftsjahr 2008 einen Gewinn von 1,96 Dollar pro Aktie und für 2009 einen Gewinn von 1,78 Dollar pro Aktie eingeplant, also einen Gewinnrückgang von etwa neun Prozent gegenüber 2008. Auf jeden Fall ein Zeichen dafür, dass die Nervosität bei den Händlern weiter sehr hoch ist. Später entpuppte sich die Meldung als falsch und aus dem Zusammenhang gerissen. CEO Jeff Immelt wurde tatsächlich bei einem Geschäftsessen in Madrid gefragt, wie er seine Manager in Zeiten der unsicheren Konjunkturlage motiviere. Nachbörslich steigt die Aktie von General Electric bereits wieder um 1,5 Prozent auf 19,49 Dollar.