Ich habe gerade ein Interview Mit Fraser Perring anlässlich des Jahrestag ist 18.6.2020 gelesen. Hierzu möchte ich einige interessante Aussagen von ihm aufführen. Vielleicht ist das Interview ja auch schon bekannt.
"Wirecard war ein komplett kriminelles Unternehmen"
Von Florian Schmidt und Mauritius Kloft
18.06.2021, 13:29 Uhr
t-online: Mister Perring, vor genau einem Jahr erklärte Wirecard, dass 1,9 Milliarden Euro in den Bilanzen fehlen. Können Sie sich noch an das Gefühl erinnern, das Sie in diesem Moment hatten?
Fraser Perring: Genugtuung! Und Erleichterung, dass es endlich vorbei ist. Denn ich hatte ja nicht nur viel Geld auf den Sturz der Aktie gesetzt, Wirecard hatte mich und mein Umfeld jahrelang überwacht.
Und ich war überrascht, dass die fehlende Summe so niedrig war. Ehrlicherweise hatte ich erwartet, dass weit mehr Geld fehlt.
t-online: Tatächlich?
Fraser Perring: Ja, mindestens das Doppelte.
- hat also mit mehr Geld gerechnet - dennoch gibt es Wirecard nicht mehr -
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Klingt, als hätten Sie weiterhin viel Groll. Dabei könnten Sie sich doch auch freuen, schließlich haben Sie durch das Leerverkaufen der Wirecard-Aktie viel Geld verdient. Können Sie uns verraten, wie viel?
(lacht) Nein. Aber es war sehr viel.
Mit einer solchen Antwort hatten wir gerechnet.
Es war wirklich ein Vermögen. Aber: Hätten Sie mir dieselbe Frage Anfang Juni vergangenes Jahr gestellt, hätte ich wahrscheinlich gesagt, dass ich mir schon bald einen neuen Job suchen müsste.
Warum?
Weil ich sogar mein Haus auf den Untergang von Wirecard gesetzt hatte.
(Perring war sich also SEHR SICHER)
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Kann es denn ein zweites Wirecard überhaupt noch geben kann ein deutsches Unternehmen noch einmal in so großem Stil betrügen?
(lacht) Wer weiß, vielleicht gibt es da tatsächlich einen Kandidaten.
..
Etwas genauer bitte.
Stellen Sie sich eine Firma vor, die in einem deutschen Aktienindex gelistet ist, und die sich möglicherweise Geldwäsche und Bestechung hat zuschulden kommen lassen. Denken Sie an einen Whistleblower, der der Bankenaufsicht Bafin einen Tipp geben wollte, abgewiesen wurde und deshalb zu mir kam.
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Frage: Aus welchem Grund kam auch dieser Whistleblower zu ihm?
Wie sah sein Kontostand danach aus?
Perring:
Klingt, als könnten Sie da einen großen Fisch an der Angel haben.
Oh ja. Ich bin sehr gespannt, was daraus wird. Wir recherchieren seit Oktober vergangenen Jahres an diesem Fall. Wir haben Zugang zu palettenweise belastenden Dokumenten.
palettenweise belastende Dokumente
woher?
für nen Kuss und nen dicken Appel?!
Die meisten Menschen haben nun mal eine bestimmte Einstellung und verstehen nicht, dass wir Shortseller sie potenziell davor bewahren, Geld zu verlieren.
Das Geld hat er dann.
www.t-online.de/finanzen/news/...e-chorknaben-erscheinen.html