Löschung


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minesfan:

Vorschlag zum Lösen des Problems

 
10.07.07 12:00
Wir leben nun mal in einem Staat, wo auf sämtliche Dinge Steuern erhoben werden. Im Prinzip auch eine nachvollziehbare Erfindung, da ja auch diverse Dinge unter anderem auch zum Allgemeinwohl und soziale Leistungen finanziert werden müssen.

Nur generell 25% zu verlangen ist nicht nur unfair sondern auch hirnrissig. Man schreckt so alle privaten Kleinanleger ab, auch die Großen investieren lieber eher im Ausland, wo die Steuern niedriger sind.

Wenn man schon über eine Erhöhung bzw. Neueinführung einer Abgeltungssteuer nachdenkt muß man anders ansetzen:

Die Steuer muß sowohl von der Höhe des Gewinnes als auch von der Zeitdauer abhängen, in der man diesen Gewinn erzielt hat. Z.B. wäre eine Lösung:

Gewinne bis zu 10000 € im Jahr generell steuerfrei!

Für den Rest:

Steuer in %       Höhe des Gewinnes       Zeitdauer der gehaltenen Aktien

7%                   bis 20000 €                bis zu 1 Jahr
5%                   bis 20000 €                über 1 Jahr
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10%                  bis 100000 €               bis zu 1 Jahr
8%                   bis 100000 €               über 1 Jahr
--------------------------------------------------
15%                  darüber                    bis zu 1 Jahr
12%                  darüber                    über 1 Jahr


Das würde ansatzweise Sinn machen, aber nicht alles in einen Topf werfen!!

Minesfan




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An den Tagen, wo es gut läuft freue ich mich, an den Tagen wo es schlecht läuft, denke ich an die Tage, wo es gut lief!
Mme.Eugenie:

Wir sollten erst mal unsere Werte alle verkaufen

 
10.07.07 12:05

alle Gewinne über ein Jahr und alle Verluste unter einem Jahr.

Dann wieder neu  kaufen. Mehr können wir momentan nicht tun.

 

Für die Rentner, die keine Stuern zahlen müssen wird das bitter werden, weil die dann anfangen müssten eine zu machen und dann lieber die aktien sein lassen. Eine neue Verarmungswelle wird um sich greifen.

Leute die arbeitslos und krank sind und sich bisher mit Aktien über Wasser hilelten werden zum Sozialhilfeempfänger küntig werden, Eigeninitiative lohnt nicht mehr!

__________________________________________________ "Malo mori quam foederari - Lieber sterben als sich entehren"

Fintelwuselwix:

@mme

 
10.07.07 12:20
"Wir sollten erst mal unsere Werte alle verkaufen  alle Gewinne über ein Jahr und alle Verluste unter einem Jahr.
Dann wieder neu  kaufen. Mehr können wir momentan nicht tun"

Also mme eugenie, ich gebe ja viel auf deine postings, aber das vorherige war doch hoffentlich zynisch gemeint, oder?? Ich meine, Verluste in der Jahresfrist realisieren macht Sinn, ganz klar. Aber warum soll ich meine Aktien die im plus sind grundlos verkaufen??? Entschuldige bitte, aber das ist extremer Schwachsinn!! Wenn der Aufwärtstrend gebrochen ist, ok, dann wird verkauft. Oder wenn sich die Rahmenbedingungen für das Unternehmen/Wirtschaftsbereich deutlich verschlechtern. Aber so lange der Trend läuft bleibt man einfach drin! Fertig!

omega512:

Darvas-Strategie - "oben" kaufen

2
10.07.07 12:22

zu #14 Fintelwuselwix und #16

Das Phänomen oder die Strategie nennt sich Darvas-Strategie:

Bei dieser werden nur Aktien erworben, deren Kurs sich auf Mehrjahres- oder Allzeithoch befindet. Es werden also bewusst Papiere gekauft, die "teuer" sind. Man setzt hier auf die Annahme, dass steigende Aktien dazu neigen, weiter zu steigen, da kaum mehr - nach der Theorie - Verkaufsdruck mehr auftritt.

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s. http://www.wallstreet-online.de/community/thread/661752-1.html :

24.10.2002 - Kaufe teuer, verkaufe noch teurer oder : Nicolas Darvas 2002
von Armin Brack

Der ungarische Tänzer Nicolas Darvas verblüffte Ende der 50er Jahre mit einer völlig neuen Anlagestrategie die Wall Street. Innerhalb von 18 Monate machte er aus 36.000 US-Dollar über 2 Millionen US-Dollar und wurde daraufhin von verschiedenen ungläubigen Börsenexperten und Neidern als Scharlatan bezeichnet.


Durch zahlreiche Verleumdungen neidischer Börsianer wurde gar die New Yorker Staatsanwaltschaft auf Darvas aufmerksam und leitete Ermittlungen gegen ihn ein. Allerdings: Vergeblich – alles war mit rechten Dingen zugegangen. In seinem erstmals 1960 erschienenen Bestseller „How I Made 2,000,000 In The Stock Market“ beschreibt der Ungar auf packende Art und Weise seine schier unglaubliche Erfolgs-Geschichte.
Soweit so gut: wirklich interessant wird die Geschichte aber dann, wenn man weiß, dass seine Methode auch heutzutage noch erfolgreich angewandt wird. Mehrere mir bekannte Börsianer (mich eingeschlossen ;-) setzen seit Jahren auf eine „modernisierte“ DARVAS-Strategie und sind damit sehr erfolgreich. Nicht nur in den Boomjahren der 90er sondern auch in den für die Mehrzahl der Börsianer schlichtweg katastrophalen letzten 2 ½ Jahren. Wie soll denn das funktionieren? Ganz einfach: bei konsequentem Anwenden der Kaufsignale finden sich in extrem schwachen Börsenphasen kaum Aktien, die sämtliche Kriterien für einen Kauf erfüllen. Der disziplinierte DARVAS-Trader bleibt so in extremen Baissephasen konsequent an der Seitenauslinie – und beobachtet von dort gelassen die weitere Entwicklung des Marktes.
Sendet der Markt – wie in den letzten beiden Handelstagen geschehen - erste Signale eines Trendwechsels aus, geht der Neo-DARVASianer sofort in Lauerposition. Fast wie von Geisterhand tauchen dann auch wieder Papiere auf, die die strengen Kriterien für einen Kauf erfüllen. Welche Aktie(n) das ist (sind), wird erst später verraten.
Zunächst soll die Methode vorgestellt werden, die in ihrer Grundidee verblüffend einfach ist und deren Eckpunkte nachfolgend skizziert werden:



1. Nur Aktien, die neue Höchstkurse erreicht haben, sind Kaufkandidaten. Bevorzugt werden dabei vor allem Aktien, die ein neues Allzeit-Hoch vorweisen können beziehungsweise in den letzten Handelstagen ein neues Allzeit-Hoch erreichten und nun wenige Prozent darunter notieren. Die Begründung ist einleuchtend: markiert eine Aktie neue Hochs existieren keine charttechnischen Widerstandslinien mehr oder etwas bildhafter formuliert: es kommt kein Verkaufsdruck von Investoren, die steigende Kurse zum Glattstellen ihrer Verlustposition nutzen.

2. Nur Aktien, die hohe Börsenumsätze haben, werden gekauft. Nur liquide Werte geben dem Trader ein hohes Maß an Sicherheit bei Kauf und Verkauf jederzeit faire Kurse zu erhalten.

Ein Kaufkandidat muß einen starken Kursanstieg in den letzten Monaten vorweisen können – im Idealfall eine Vervielfachung des Kurses mindestens aber eine Verdopplung – der darüber hinaus auch ohne große Drawdowns, also starke Korrekturen vom jeweiligen Zwischenhoch, vonstatten ging. Zur Kontrolle des `vorschriftsmäßigen Verhaltens` einer Aktie, verwendete Nicolas Darvas die sogenannte `Kästchenmethode`. Dabei werden regionale Hoch- und Tiefpunkte, die eine Aktie in einem bestimmten Zeit-



Raum markiert hat, durch Kästchen hervorgehoben (vgl. obige Abbildung).
So lässt sich besser erkennen, ob die Drawdown-Bedingung erfüllt ist. Gleichzeitig entsteht ein Kaufsignal
in dem Moment, in dem die Aktie ein Kästchen nach oben verläßt und damit ein neues All-Time-High
markiert.

3. Beim Aufstieg gilt die untere Begrenzung des ‚alten‘ Kästchens gleichzeitig als StopLoss-Marke für die Position (siehe ebenfalls Abbildung). Diese wird also bereits beim Kauf festgelegt und ist zur Verlustbegrenzung auf jeden Fall zu beachten. Je nachdem um welche Aktie es sich handelt, befindet sich die StopLoss-Marke prozentual unterschiedlich weit vom Kaufkurs entfernt. Dadurch, dass Aktien mit starken negativen Ausschlägen nach unten gemieden werden bzw. gar nicht in Betracht kommen, da die Kästchen dann nicht sauber übereinander getürmt sind, wird normalerweise dafür gesorgt, dass die StopLoss-Marken nicht zu weit vom Kaufkurs entfernt gesetzt werden müssen und dadurch das Verlustrisiko in einem vertretbaren Rahmen bleibt.

4. Es gibt keinen Grund eine steigende Aktie zu verkaufen. Das ist meiner Meinung nach eine, wenn nicht die große Stärke dieser Strategie, da die ausgewählten Aktien als Highflyer oft in ungeahnte Kurs-Regionen vorstoßen und bereits ein erfolgreicher Trade mehrere kleinere durch StopLoss generierte Verlusttrades auffangen kann.

5. Es gibt keinen plausiblen Grund eine Aktie zu halten, die ihren Zenit bereits überschritten hat. Durch Setzen des Stop-Kurses werden derartige Aktien automatisch aus dem Depot befördert. Denn: Fällt eine Aktie unter ein bestimmtes Niveau wird die Chance, dass das Papier kurzfristig wieder neue Höchststände markieren wird, immer geringer. Klingt banal, aber das ist die sicherste Methode, um Loser-Aktien aus dem Depot zu verbannen.

6. Eine Position, die nach vier Wochen noch keinen Gewinn abgeworfen hat, zähle ich wenn es nicht einen sehr guten Grund gibt sie weiter zu halten, zu den Fehlinvestments (Anmerkung des Autors: Schließlich geht es darum schnell reich zu werden, denn „in the long run we are all dead“, wie schon Keynes wusste).

7. Fehltrades wird es immer wieder geben. Viele Anleger gehen an dieser Sache zugrunde, weil sie zu früh an ihrer Strategie zweifeln.

8. Man muss nicht immer investiert sein. Der Indikator ATH/ATL, ist eine gute Möglichkeit, um zu ermitteln wie die Verfassung des Gesamtmarktes ist. Je geringer der Quotient – also je mehr Aktien neue Tiefs und je weniger Aktien neue Hochs markieren – um so schlechter ist es um den Gesamtmarkt bestellt und umso weniger Grund gibt es investiert zu sein. Dieser Indikator ist jedoch nachrangig. Das heißt, wenn wirklich eine Aktie die erforderlichen Kriterien mustergültig erfüllt, kann trotzdem zugegriffen werden. Schließlich sind kurzfristige Bewegungen des Gesamtmarktes trotz aller technischer Hilfsmittel kaum zu prognostizieren.

Soweit also die Grundregeln, die natürlich nur die Eckpfeiler der Strategie sein können. Darüber hinaus ist natürlich noch ein bestimmtes Feintuning erforderlich, für das es aber keine eindeutigen Regeln geben kann. Hier muß jeder seine eigenen Erfahrungen sammeln.
Fundamentale Gesichtspunkte beispielsweise bleiben zwar weitgehend unbeachtet, können aber in bestimmten Fällen durchaus von Interesse sein. So ist Vorsicht angebracht, wenn die KUVs oder KGVs allzu utopisch erscheinen, das heißt sich im oberen zweistelligen oder gar dreistelligen Bereich bewegen. Hier erhöht sich die Absturzgefahr bei der jeweiligen Aktie stark. Des weiteren sind auch sogenannte „Fahnenstangen“-Charts unbedingt zu meiden. Hierbei geht es um Aktien, die einen extrem steilen Anstieg hinter sich haben, der sich im Chart als nahezu senkrechter Strich nach oben bemerkbar macht.

Aber jetzt wie versprochen noch ein heißer Kaufkandidat zum Abschluß: Die Aktien von J2 Global Communications (US-Kürzel: JCOM) haben am Freitag ein neues Allzeit-Hoch markiert und erfüllen sämtliche Kaufkriterien mustergültig. Diese Aktie kann sofort gekauft werden. Gehen Sie mit der Hälfte ihrer geplanten Position am sofort in den Markt, mit der anderen Hälfte warten Sie einen Rücksetzer ab.Vergessen Sie nicht einen Stopp-Kurs circa 10-15 Prozent unter ihrem Einstiegskurs zur Verlustbegrenzung. Kaufen Sie das Papier direkt in den USA, da nur hier ein liquider Handel stattfindet.

Noch ein Hinweis in eigener Sache: selbstverständlich kann der obige Artikel nur einen ersten Einblick in die DARVAS-Strategie geben und wird darüberhinaus viele Fragen von Ihrer Seite aufwerfen. Diese könne im Startraders-Board diskutiert werden. Ich werde Sie über dort auch über die weitere Vorgehensweise bei J2 auf dem Laufenden halten und im Laufe der nächsten Wochen neue Kaufkandidaten vorstellen – vorausgesetzt der Gesamtmarkt spielt mit. Ich denke die Chancen stehen nicht schlecht!

Stand 12.10.02

Mme.Eugenie:

sorry

 
10.07.07 12:28

aber von Steuern verstehst du nicht viel!

Denn wenn du später verkaufst, zahlst du erst mal 25 % auf den Gewinn und dann hast du schon mal 25% weniger für die Neuanlage!

Papiere die man früher gekauft hat, für die gilt ..........

In der praxis wird das nicht so laufen und wenn du die Babnk wechselst schon zehnmal nicht!

Ich werde alle meine Stücke im depot Stück für  Stück verkaufen und die Gewinn erst mal steuerfrei einnehmen und verprassen!

Damit mache ich einen ganz klaren Schnitt und nur so kann man es machen.

Und werde dann wenn überhaupt nur mehr mit einem Bruchteil in den Markt rein!

 

__________________________________________________ "Malo mori quam foederari - Lieber sterben als sich entehren"

Happydepot:

sorry aber ich muß es wiedereinmal sagen......

3
10.07.07 12:35
dieses Dreckspack von CDU und SPD gehören beide abgewählt.Und beide dürfen auf keinem fall weiter an die Macht bleiben,sonst droht uns allen der Privat Bankrott.
Hauptsachen deren Diäten und Nebeneinkünfte bleiben unangetastet.

Von mir aus könnt Ihr dieses Posting löschen die Wahrheit und Freiheit wird uns ja auch noch genommen.
BASTA
omega512:

Steinbrück bzw. sein Mitarbeiter haben bestimmt ..

3
10.07.07 12:38
... bei ihren Überlegungen zur Abschlagsteuer eine EU-Harmonisierung berücksichtigt, um allzuhohe (vergangene und künftige) Kapitalflucht ins Ausland zu vermeiden.

wie ich auch schon hier beschrieben:
http://www.ariva.de/..._ein_Vergleich_t259983?pnr=3410974#jump3410974  
börsenfurz1:

30. Mme.Eugenie

 
10.07.07 12:44

 Warum soll das in der Praxis nicht funktionieren?  Was ich jetzt gekauft habe davon werden auch kene Steuern abgezogen wenn ich es später als 2009 verkaufe!  Ausserdem wen duch nichts mehr anlegst verdienst du auch nichts mehr!  Oder gehst du in eine Immobilie!    

börsenfurz1:

Happydepot

 
10.07.07 12:47


Würde dir gerne für deine Aussage einen Grünen geben bin aber leider noch nicht berechtigt!

Kann ich nur voll unterstreichen!!!
Fintelwuselwix:

@Mme Eugenie

 
10.07.07 12:50
Es stimmt, von Steuern verstehe ich nicht viel, da steigt hier in Deutschland ja eh niemand mehr durch. Aber ich glaube du hast da was falsch verstanden, denn vor dem 01.01.09 erworbene Aktien sind nach Ablauf der Jahresfrist weiterhin steuerfrei!! Das heißt meine heute gekauften Aktien kann ich nach derzeitiger Steuergesetzgebung/-planung auch 2020 noch steuerfrei verkaufen (es sei denn bis dahin kommen Änderungen, dann muß man natürlich umdenken). Also gibt es überhaupt keinen Grund aus steuerlicher Sicht vorher meine "grünen" Werte zu verkaufen.

@omega512: Danke für den Darvas-Artikel, ds kannte ich noch gar nicht! Aber unbewußt habe ich ähnlich der Darvas-Strategie gehandelt, in meinen Augen ist es allerdings einfach nur Trendfolge (inspiriert durch Proffes Trendfolgedepot).
Fintelwuselwix:

nochmal für mme aus dem startposting:

2
10.07.07 12:55
Einzelaktien und Aktienfonds, die bis Ende 2008 ins Depot kommen, werden bis zum Verkauf nach altem Recht besteuert. Kursgewinne bleiben dann noch lange steuerfrei. Sie sollten daher jetzt Aktien oder Fondsanteile ins Depot nehmen, die Sie lange halten wollen.  
n1608:

@Malko - Danke für den interessanten

 
10.07.07 12:59
Langfristchart. Allerdings hackt Deine Argumentation aus meiner Sicht an einem ganz entscheidenen Punkt. Du sagst, es gibt gute Zeiten für Anleihen und Aktien, die meistens nicht deckungsgleich sind. Soweit richtig und logisch, weil steigende Aktienmärkte i.d.R. von sinkenden Zinsen angefacht werden und vice versa, wobei natürlich ein gewisser Verzögerungseffekt zu berücksichtigen ist.Weiterhin argumentierst Du, dass Anleihen unter dem Gesichtspunkt des Zinseszinseffektes ähnlich gut abgeschnitten hätten wie Aktien. Hier liegt aber der Hase im Pfeffer, denn in den 60er - 80er Jahren hatten wir z.T. sehr hohe Inflationsraten, die mit einem entsprechend hohen Kapitalzinsniveau bekämpft wurden. Nur werden wir zukünftig nie wieder solche hohen Inflationsraten sehen und damit auch keine ähnlich hohen Kapitalmarktzinsen. Denn heutzutage greift die EZB bereits bei einer Inflationsrate von über 2% massiv ein. Damit sind Inflationsraten zwischen 6%-8% zukünftig ausgeschlosen und vice versa Kapitalmartzinsen über 5%-6% bei 10-jährigen. D.h. der Zinseszinseffekt von Anleihen wird in der Zukunft deutlich geringer ausfallen. Außerdem musst Du natürlich berücksichtigen, dass Anlagen in Anleihen mit einer großen Einschränkung der Flexibilität verbunden sind.
minesfan:

@fintelwuselfix

 
10.07.07 13:19
woher nimmst du die Erkenntnis aus #35? ich wäre mir da nicht so sicher...

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An den Tagen, wo es gut läuft freue ich mich, an den Tagen wo es schlecht läuft, denke ich an die Tage, wo es gut lief!
Malko07:

n1608, eine Zentralbank kann

5
10.07.07 13:32
kaum wirksam gegen eine importierte Inflation erfolgreich vorgehen. Nehmen wir an, in einigen Monaten haben wir einen Rohölpreis von 100 $ und ein Euro/$-Verhältnis von 1. Was könnte die EZB schon in einer derartigen Lage ausrichten? Nichts! Ich sage nicht, dass es so kommt (wenn ich sowas wüsste, hätte ich nie gearbeitet), aber es ist auch heute nicht ausgeschlossen. Die Behauptung, dass sowas wie z.B. in den 70-ziger zukünftig nicht mehr möglich wäre, ist reichlich naiv. Dein Argument mit der großen Einschränkung der Flexibilität verstehe ich nicht. Aktien sind volatiler als Deutsche Staatspapiere und damit im Ernstfall nur mit einem großen Verlust zu verkaufen.  
Mme.Eugenie:

Fintel du kannst machen was du willst

 
10.07.07 13:38

ich schrieb schon, dass das in der Praxis nicht machbar ist. Ich ziehe einen klaren Strich.

Muss jeder sellber wissen wie und was er macht, am besten ist immer noch alles Geld verprassen! Und dann auf Staats -Kosten rumliegen. Nur das wird belohnt!

Alles andere ist Käse!

Ich bin schon lange staatsverdrossen und würde auch sehr gerne auswandern.

Ich habe nur leider nicht mehr die Kraft dazu und so jung bin ich auch nicht mehr.

Ich würde sogar sagen, Wir müssten alle unsere Depots auf einenenSchlag verkaufen, dann würden die Hderren in  Bonn sich was anderes einfallen lassen, und wür müsssten unser Geld auch von der Bank nehmen, was glaubt ihr was dann passieren würde!!

__________________________________________________ "Malo mori quam foederari - Lieber sterben als sich entehren"

Fintelwuselwix:

@minesfan:

 
10.07.07 13:58
Du meinst mit "Erkenntnis", dass es keinen Sinn macht (es ist im Gegenteil sogar extrem schwachsinnig) Aktien die im Plus sind aus steuerlichen Gründen zu verkaufen?
Erstens siehe Startposting (dein eigenes!) und #36:

Beispiel: Ich habe heute Salzgitter im Depot, steht bei 153. Vielleicht steht sie Ende 2008 bei 200 (nur mal um ein Beispiel zu haben). Ich befürchte im Q1 einen Einbruch im DAX/MDAX, der sich aber in Q3und4 2009 wieder relativieren sollte. Ich will, vorausgesetzt der Trend der Aktie bricht nicht ein, noch sehr sehr lange investiert bleiben. Wenn ich jetzt nach Mme handeln würde, dann sollte ich in 2008 meine SZ verkaufen und mich über den Gewinn freuen. Das will ich aber nicht, ich will am Aktienmarkt investiert bleiben, da ich in Anleihen u.ä. keine Alternative zu Aktien sehe.
Ok, zurück zur Mme-Strategie, danach verkaufe ich in 2008 zu 200 und freue mich über den Gewinn. Aber danach?? Dann steige ich in 2009 doch wieder ein, weil ich am Erfolg der Aktie teilhaben will. Sie kostet noch 200, weil der große Absturz ausblieb (ok, dann zahle ich unnötig Gebühren). Tja, und ab jetzt zahle ich beim Verkauf 25%, das hätte ich mir ersparen können.
Fintelwuselwix:

Mme

 
10.07.07 14:03
staatsverdrossen bin ich auch, aber deshalb so einen Quatsch wie "wir müssen alles verkaufen, dann werden die schon sehen" zu propagieren, das tut weh!!
Man muß sich halt überlegen was jetzt sinnvoll ist und nicht nur herumheulen!

so, schluß für heute, muß mal ein bißchen auf den dax achten, der macht grad Unfug!
minesfan:

@fintel...

 
10.07.07 14:04
ich meinte mit Erkenntnis eigentlich:

Das heißt meine heute gekauften Aktien kann ich nach derzeitiger Steuergesetzgebung/-planung auch 2020 noch steuerfrei verkaufen (es sei denn bis dahin kommen Änderungen, dann muß man natürlich umdenken).

Da bin ich mir nicht so sicher, daß da nicht noch eine rückwirkende Floskel kommt!

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An den Tagen, wo es gut läuft freue ich mich, an den Tagen wo es schlecht läuft, denke ich an die Tage, wo es gut lief!
gogol:

Praxis

2
10.07.07 14:05
ich würde sagen die banken werden es sich ganz einfach machen, alles was du an aktien verkaufst wird besteuert und du mußt dann nachweisen das du die aktien vor dem 1.1. 2009 erworben hast
WARUM?????
auf diesem wege erfährt das finanzamt auch von transaktionen wo es bis jetzt keinen offiziellen zugriff hatte
Beispiel
ich verkaufe aktien im wert von 10000€ habe aber die ganzen jahre meine kapitalanlage nicht ausgefüllt( bei der steuererklärung)was geschieht nun
-der beamte wird auf grund des datenabgleich hellhörig und ich bin in erklärungsnot
Mme.Eugenie:

Fintel, mit dir kann man nicht diskutieren

 
10.07.07 14:11

und dass du mir  für meine Meinung einen Schwarzen gegeben hast ist auch gut.Löschung 3412882

Ab jetzt stehst du auf ignore und dafür kannst du noch einen Schwarzen abdrücken.Löschung 3412882

Schönen Tag noch !

 

"Malo mori quam foederari - Lieber sterben als sich entehren"

SagittariusA:

rückwirkende Floskel wird kommen !

 
10.07.07 14:12
->Da bin ich mir nicht so sicher, daß da nicht noch eine rückwirkende Floskel kommt!


wahrscheinlich schneller als ihr denkt !
gogol:

erst einmal ruhe bewahren

2
10.07.07 14:14
und dem anderen zuhören
ich schlage euch für meine meinung sogar eine wette vor
einen kasten bier das bei der steuererklärung für 2008 die anzahl der gemeldeten depots sprunghaft ansteigen wird ( können es auch zusammen aussüffeln)
hoetti:

ich verstehe ehrlich gesagt die diskussion nicht!

4
10.07.07 14:14
hier wird immer davon gesprochen, dass eine neue steuer eingeführt wird! das ist völliger blödsinn denn die steuer gibt es auch heute schon. das einzige was wegfällt ist die spekufrist von einem jahr, was bedeutet das "langfristanlegen" demnächst nicht mehr honoriert wird. wer langfristig anlegen will hat aber doch jetzt noch ganze anderthalb jahre zeit sich zu positionieren und sich zum beispiel ein altersvorsorgedepot zusammenzustellen.

alle die kurzfristig angelegt haben, mussten doch bisher ebenfalls schon steuern zahlen (es sei denn sie lagen eben unter dieser tollen freigrenze 512,- ocken). hier verbessert sich doch sogar noch die situation, indem spekuverluste mit zinsen verrechnet werden können und nun eine gleiche einkunftsart werden?

jeder der vorher über 25% steuersatz hatte, steht besser da...jeder andere kann sich veranlagen lassen...so what...

die abschaffung der spekufrist können wir gerne diskutieren das sehe ich ein, aber die abgeltungssteuer ist doch an einfachheit und fairness nicht zu überbieten...oder wollt ihr weiterhin excel-tabellen basteln für die anlage SO ???

gruß
Mme.Eugenie:

so wie minesfan es geschrieben hat

 
10.07.07 14:14

wird es kommen. Die Bank prüft das nicht, das kann sie gar nicht.

__________________________________________________ "Malo mori quam foederari - Lieber sterben als sich entehren"

Mme.Eugenie:

Ich meinte Gogol #44

 
10.07.07 14:16

__________________________________________________ "Malo mori quam foederari - Lieber sterben als sich entehren"

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