stimm dem voll und ganz zu. ruhe bewahren und abwarten und auf die fundamental-daten bauen. jede positive news, ob rock slide oder davidson wird den kurs nach oben treiben, da hiervon derzeit nix im kurs eingepresit ist. und es war im letzten jahr genauso, da hab ich in ruhe auf die Q4-zahlen 2006 gewartet, von denen man wusste, dass die super werden und das hat sich gelohnt. auch die Q4-zahlen 2007 werden super sein und wieder auf die erfolgsspur führen
jetzt aber erstmal das posting von chartex aus dem w-o-forum:
Nach der Reaktion auf die letzte Zinssenkung Ende Oktober war ich diesmal sehr vorsichtig und habe über Nacht keinerlei kurzfristige Positionen gehalten.
Nach meinem Dafürhalten war aus dieser letzten Erfahrung heraus ein (kurzfristiges) Absinken der Kurse wahrscheinlich (oder zumindest möglich):
Wäre keine Zinssenkung erfolgt, dann hätten aufgrund der Enttäuschung sehr viele Anleger verkauft.
Wäre eine Zinssenkung um 50 Punkte erfolgt, dann hätten diejenigen verkauft, die darin ein Eingeständnis der FED gesehen hätten, dass die Lage weitaus schlimmer ist, als zugegeben. Ob die Käufe der Optimisten über die höhere Zinssenkung diesen Verkaufsdruck hätten abfangen können, erschien mir ungewiss.
Bei der tatsächlich erfolgten Zinssenkung über 25 Punkte haben nun eben diejenigen verkauft, die mit 50 Punkten gerechnet haben und nunmehr enttäuscht wurden.
Wie man es dreht und wendet, irgendjemand hätte immer verkauft. Da schien es mit sinnvoller, kein unnötiges Risiko einzugehen. Insbesondere wenn man in Betracht zieht, dass bereits der Verkauf von nur 0,5% bis 1% der Aktien eines Unternehmens in kurzer Zeit einen (un)schönen Kursrutsch auslösen kann.
Den längerfristig angelegten Bestand an TCM-Papieren im Depot habe ich allerdings nicht angerührt. Da ich dieses Investment sehe auf Sicht von nochmals 1-3 Jahren stören kurzfristige Kursausschläge (abgesehen von einer gewissen emotionalen Unzufriedenheit) nicht wirklich. Spätestens nach den Jahreszahlen 2007 (im Februar 2008) ist das schlechte 3. Quartal vergessen und es rücken die guten zu erwartenden Gewinne für 2008 ins Blickfeld.
Meine persönliche Erfahrung ist, wer sich durch sinkende Kurse aus einer Aktie treiben lässt, der ist auch bei dem nachfolgenden Kursanstieg nicht dabei. Und diese Erfahrung mussten schon sehr sehr viele Anleger machen. Voraussetzung ist natürlich immer eine gute fundamentale Lage des Unternehmens und ein entsprechend langer eigenen Zeithorizont.
Im Daytradingbereich (oder Kurzfristtrading) handle ich vollkommen anders. Dort agiere ich häufiger mit hochgehebelten Papieren und mit Stopps, die teilweise unter 0,1% der zugrunde liegenden Aktie liegen.
Man kann also keine allgemeingültigen Ratschläge geben, da jeder Anleger (oder Trader), oft eben auch je nach Papier und Zeithorizont unterschiedliche Strategien fährt.
Mit der Entwicklung bei TCM bin ich eigentlich in den letzten 2 Wochen (und speziell in den letzten Tagen) sehr zufrieden (auch wenn der Kursrückgang infolge der DOW-Schwäche ab 20:15 Uhr natürlich nicht erbaulich war - aber konnte man da wirklich etwas anderes erwarten wenn der DOW in den Keller geht?).
Die vollkommen übertriebene Volatilität ist aus dem Kursverhalten herausgenommen worden. Per Iceberg-Order wird (von wem eigentlich?) Kurspflege in beide Richtungen betrieben. Die täglichen Anstiege haben sich in einem Bereich gehalten, der für Trader uninteressant ist. Den (kurzfristigen) Shorties wurde am 3. kräftig eines auf die Nase gegeben und das Risiko mal wieder bewusst gemacht. Meinetwegen könnte es gerne so weitergehen, leider habe ich Zweifel, ob das mit der Kurspflege über einen längeren Zeitraum so weiterläuft. Aber vielleicht kommt dadurch doch wieder etwas Ruhe in die Aktie. Als Spielball der Trader und Shorties gefällt mir TCM nicht eben besonders gut.
Auch wenn längerfristig bei TCM sehr viel zu erwarten ist, sehe ich kurzfristig keine Kursanstiege bis in den Himmel. Die Anleger knabbern da noch zu sehr an den Zahlen vom 3. Quartal und an der fehlenden (offiziellen) Entwarnung über die Folgen des Erdrutsches. Die sehr zurückhaltende Informationspolitik von TCM macht mich seit Monaten auch nicht eben glücklich.
Was mich hingegen (längerfristig) optimistisch stimmt, ist die sehr schlechte allgemeine Stimmung. Immer dann, wenn die Stimmung auf dem Tiefpunkt ist, können sich kräftige und langanhaltende Kurssteigerungen entwickeln. Es gibt derzeit eine sehr große Zahl von Anlegern (privat und institutionell), die nicht oder wenig investiert sind. Solange dieses Geld an der Seitenlinie wartet gibt es Aussicht auf starke Kurssteigerungen. Ist die Stimmung erst einmal auf einem neuen Höhepunkt angelangt, dann sind auch alle investiert. Woher sollen dann noch die Käufer kommen, um den Kurs weiter nach oben zu treiben. Dies gilt für die Märkte insgesamt, aber natürlich auch für TCM.
Charttechnisch befindet sich TCM derzeit in einem intakten kurzfristigen Aufwärtstrendkanal. Wenn dieser nicht verlassen wird, dann sind zum Jahreswechsel Kurse zwischen 21 und 24 CAD zu erwarten. Falls die lange angekündigte Davidson-Feasibility-Studie noch in diesem Jahr kommt, und das Marktumfeld mitspielt, dann könnte ich mir durchaus auch ein neues Allzeithoch vorstellen. Im derzeitigen Kurs ist ein positives Ergebnis dieser Studie jedenfalls auf gar keinen Fall bereits eingepreist. Und solche Studien sind nun mal dazu geeignet, der Phantasie neue Nahrung zu geben.
Spannend wird, wie sich der DOW (und im Gefolge dazu auch TCM) heute Nachmittag entwickeln wird. Ist der Abverkauf von gestern Abend zu Ende, oder geht es noch weiter runter? Meine Prognoseinstrumente geben da noch keine verwertbare Aussage. Zumindest die Futures deuten jedoch auf einen positiven Tag hin.
Viele Grüsse
chartex
jetzt aber erstmal das posting von chartex aus dem w-o-forum:
Nach der Reaktion auf die letzte Zinssenkung Ende Oktober war ich diesmal sehr vorsichtig und habe über Nacht keinerlei kurzfristige Positionen gehalten.
Nach meinem Dafürhalten war aus dieser letzten Erfahrung heraus ein (kurzfristiges) Absinken der Kurse wahrscheinlich (oder zumindest möglich):
Wäre keine Zinssenkung erfolgt, dann hätten aufgrund der Enttäuschung sehr viele Anleger verkauft.
Wäre eine Zinssenkung um 50 Punkte erfolgt, dann hätten diejenigen verkauft, die darin ein Eingeständnis der FED gesehen hätten, dass die Lage weitaus schlimmer ist, als zugegeben. Ob die Käufe der Optimisten über die höhere Zinssenkung diesen Verkaufsdruck hätten abfangen können, erschien mir ungewiss.
Bei der tatsächlich erfolgten Zinssenkung über 25 Punkte haben nun eben diejenigen verkauft, die mit 50 Punkten gerechnet haben und nunmehr enttäuscht wurden.
Wie man es dreht und wendet, irgendjemand hätte immer verkauft. Da schien es mit sinnvoller, kein unnötiges Risiko einzugehen. Insbesondere wenn man in Betracht zieht, dass bereits der Verkauf von nur 0,5% bis 1% der Aktien eines Unternehmens in kurzer Zeit einen (un)schönen Kursrutsch auslösen kann.
Den längerfristig angelegten Bestand an TCM-Papieren im Depot habe ich allerdings nicht angerührt. Da ich dieses Investment sehe auf Sicht von nochmals 1-3 Jahren stören kurzfristige Kursausschläge (abgesehen von einer gewissen emotionalen Unzufriedenheit) nicht wirklich. Spätestens nach den Jahreszahlen 2007 (im Februar 2008) ist das schlechte 3. Quartal vergessen und es rücken die guten zu erwartenden Gewinne für 2008 ins Blickfeld.
Meine persönliche Erfahrung ist, wer sich durch sinkende Kurse aus einer Aktie treiben lässt, der ist auch bei dem nachfolgenden Kursanstieg nicht dabei. Und diese Erfahrung mussten schon sehr sehr viele Anleger machen. Voraussetzung ist natürlich immer eine gute fundamentale Lage des Unternehmens und ein entsprechend langer eigenen Zeithorizont.
Im Daytradingbereich (oder Kurzfristtrading) handle ich vollkommen anders. Dort agiere ich häufiger mit hochgehebelten Papieren und mit Stopps, die teilweise unter 0,1% der zugrunde liegenden Aktie liegen.
Man kann also keine allgemeingültigen Ratschläge geben, da jeder Anleger (oder Trader), oft eben auch je nach Papier und Zeithorizont unterschiedliche Strategien fährt.
Mit der Entwicklung bei TCM bin ich eigentlich in den letzten 2 Wochen (und speziell in den letzten Tagen) sehr zufrieden (auch wenn der Kursrückgang infolge der DOW-Schwäche ab 20:15 Uhr natürlich nicht erbaulich war - aber konnte man da wirklich etwas anderes erwarten wenn der DOW in den Keller geht?).
Die vollkommen übertriebene Volatilität ist aus dem Kursverhalten herausgenommen worden. Per Iceberg-Order wird (von wem eigentlich?) Kurspflege in beide Richtungen betrieben. Die täglichen Anstiege haben sich in einem Bereich gehalten, der für Trader uninteressant ist. Den (kurzfristigen) Shorties wurde am 3. kräftig eines auf die Nase gegeben und das Risiko mal wieder bewusst gemacht. Meinetwegen könnte es gerne so weitergehen, leider habe ich Zweifel, ob das mit der Kurspflege über einen längeren Zeitraum so weiterläuft. Aber vielleicht kommt dadurch doch wieder etwas Ruhe in die Aktie. Als Spielball der Trader und Shorties gefällt mir TCM nicht eben besonders gut.
Auch wenn längerfristig bei TCM sehr viel zu erwarten ist, sehe ich kurzfristig keine Kursanstiege bis in den Himmel. Die Anleger knabbern da noch zu sehr an den Zahlen vom 3. Quartal und an der fehlenden (offiziellen) Entwarnung über die Folgen des Erdrutsches. Die sehr zurückhaltende Informationspolitik von TCM macht mich seit Monaten auch nicht eben glücklich.
Was mich hingegen (längerfristig) optimistisch stimmt, ist die sehr schlechte allgemeine Stimmung. Immer dann, wenn die Stimmung auf dem Tiefpunkt ist, können sich kräftige und langanhaltende Kurssteigerungen entwickeln. Es gibt derzeit eine sehr große Zahl von Anlegern (privat und institutionell), die nicht oder wenig investiert sind. Solange dieses Geld an der Seitenlinie wartet gibt es Aussicht auf starke Kurssteigerungen. Ist die Stimmung erst einmal auf einem neuen Höhepunkt angelangt, dann sind auch alle investiert. Woher sollen dann noch die Käufer kommen, um den Kurs weiter nach oben zu treiben. Dies gilt für die Märkte insgesamt, aber natürlich auch für TCM.
Charttechnisch befindet sich TCM derzeit in einem intakten kurzfristigen Aufwärtstrendkanal. Wenn dieser nicht verlassen wird, dann sind zum Jahreswechsel Kurse zwischen 21 und 24 CAD zu erwarten. Falls die lange angekündigte Davidson-Feasibility-Studie noch in diesem Jahr kommt, und das Marktumfeld mitspielt, dann könnte ich mir durchaus auch ein neues Allzeithoch vorstellen. Im derzeitigen Kurs ist ein positives Ergebnis dieser Studie jedenfalls auf gar keinen Fall bereits eingepreist. Und solche Studien sind nun mal dazu geeignet, der Phantasie neue Nahrung zu geben.
Spannend wird, wie sich der DOW (und im Gefolge dazu auch TCM) heute Nachmittag entwickeln wird. Ist der Abverkauf von gestern Abend zu Ende, oder geht es noch weiter runter? Meine Prognoseinstrumente geben da noch keine verwertbare Aussage. Zumindest die Futures deuten jedoch auf einen positiven Tag hin.
Viele Grüsse
chartex
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