Ansicht zu Greenspan´s 'Aussage, das der chin.Aktienmarkt demnächst crashen
werde..............
von sloopjohn
Zur Ergänzung einige Sätze aus dem gestrigen "Good Morning Asia-Newsletter"
"Was Asien-Anleger in den nächsten Monaten erwartet
......aufgrund der Lockerungen durch die chinesische Regierung erwarte ich, dass sehr viel Geld nach Hongkong fließen wird. Seit vorletztem Wochenende ist es den Banken in China erlaubt, bis zu 50% ihrer Einlagen im Rahmen des QDII-Programms (QDII steht für die ´Qualified Domestic Institutional Investors´) außer Landes zu bringen. Konkret bedeutet dies, dass es jetzt jedem chinesischen Investor möglich ist, einen Teil seines Kapitals außerhalb Chinas zu investieren, das heißt genau genommen nur in Hongkong. Denn vorerst ist nur der Börsenplatz Hongkong von den chinesischen Behörden zugelassen.
Dass die Chinesen ihr Geld nach Hongkong bringen ist sicher. Doch was passiert, wenn die chinesi-schen Anleger, die bislang nur A-Aktien handeln durften auf den H-Aktienmarkt drängen? Dies dürfte manche Investoren verunsichern. Ich muss zugeben, ich kann das verstehen. Denn noch immer verwechseln Anleger den H- und den A-Aktienmarkt. Man kann es nicht oft genug wiederholen. Nur die Aktien des H-Aktienmarktes - und nur die - sind für uns ausländische Investoren interessant, denn nur die können wir handeln. A-Aktien sind ausschließlich chinesischen Anlegern und ausgesuchten ausländischen institutionellen Investoren (wie z.B. Goldman Sachs, Deutsche Bank u.ä.) vorbehalten.
Hier die gravierendsten Auswirkungen, die uns bevorstehen:
(1) Der chinesische Aktienmarkt, also der so genannte A-Aktienmarkt, verliert in gewissem Maße an Bedeutung, da inländische Gelder auch in Hongkong angelegt werden können. Damit sinkt die Gefahr einer deutlichen Überhitzung aufgrund der liquiditätsgetriebenen Hausse deutlich.
(2) Denken Sie auch daran, dass ein und dieselbe Aktie (z.B. eine China Life) sowohl in Hongkong als so genannte H-Aktie, als auch in China als A-Aktie gehandelt werden kann. Da die A-Aktie von Seiten der Bewertung wesentlich teurer ist als die gleiche H-Aktie, werden chinesische Investoren die H-Aktie kaufen. Klar dass uns damit gigantische Umschichtungen von teuren A-Aktien in billigere H-Aktien bevorstehen. Und die davon betroffenen H-Aktien deutlich steigen werden......
Die unausweichliche Folge: H-Aktien stehen vor einem Boom
Der für uns sowieso uninteressante A-Aktienindex darf sich derweil eine Verschnaufpause gönnen. Da H-Aktien (Hongkong) mit einer Bewertung, die - je nach Qualität der Gewinnschätzungen - zwischen einem KGV von 13 und 16 notieren, die A-Aktien (Shanghai) mit einem Wert von 40 jedoch wesentlich teurer sind, wird sich mittelfristig die Bewertung anpassen. Das heißt H-Aktien werden steigen, sie steigen umso mehr je weniger der A-Aktienindex in China an Wert verliert, denn umso höher bleibt der Bewertungsunterschied."
Quelle: Good Morning Asia - Newsletter vom 23.05.2007
BPM-Fakten-Thread (Bitte Nur zum Lesen!)
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