Liquid Commodity Index - Mean Reversion


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Liquid Commodity Index - Mean Reversion

 
22.06.05 09:03
Rohstoff-Trader-Kolumne: Besser als Jim Rogers?
21.06.2005 18:09:00


     
Haben Sie schon einmal etwas von dem Deutsche Bank Liquid Commodity Index - Mean Reversion gehört? Nein? Nun dann geht es Ihnen wie vielen anderen erklärten "Rohstoff- Fans" Obwohl schon seit 2003 existent, ist der Index in Anlegerkreisen noch weitgehend unbekannt. Eigentlich schade, denn die "Deutsch-Bänker". haben sich um ein völlig neuartiges Konzept bemüht!
Weniger ist mehr!

So beschränkt sich der Index im Gegensatz zu den Konkurrenzprodukten von Goldman Sachs, Reuters und Jim Rogers auf die sechs meistgehandelten Rohstoffe: Rohöl, Heizöl, Aluminium, Gold, Mais und Weizen. Damit sind alle Sektoren abgedeckt. Vorteil dieser "Light-Version" Der Index lässt sich einfacher nachbilden, wodurch die Verwaltungsgebühr für entsprechende Zertifikate sinkt. Auf der anderen Seite erhöht die geringere Diversifikation die Schwankungsintensität. Bekanntlich sinkt die Volatilität eines Indexes, je breiter er aufgestellt ist. Allerdings wird dieser Effekt ab einer gewissen Anzahl von Basiswerten immer kleiner.

Flexible Gewichtung!

Andere Wege beschreitet Deutschlands größtes Geldinstitut aber auch in punkto Gewichtung. Diesbezüglich zeichnet sich die "Mean-Reversion-Variante" durch ein hohes Maß an Flexibilität aus. Die Gewichtung der einzelnen Rohstoffe wird regelmäßig überprüft und so angepasst, dass Rohstoffe niedriger gewichtet werden, wenn ihr Ein-Jahres-Durchschnittskurs über ihrem Fünf-Jahres-Durchschnittskurs liegt. Im umgekehrten Fall erhöht sich ihr Anteil. Auf diese Weise sollen Rohstoffe, die bereits .heiß gelaufen. sind, untergewichtet und potenzielle Nachzügler präferiert werden.

Hintergrund ist die Hypothese, dass sich jeder Rohstoffkurs im Laufe der Zeit immer wieder seinem historischen Durchschnitt annähert. Aktuell sind wegen der zurückliegenden Hausse im Bereich Energie daher Rohöl und Heizöl mit zusammen nur 15 Prozent gewichtet, während die Agrarprodukte insgesamt 60 Prozent ausmachen. Bisher scheint die Strategie aufzugehen. Seit Einführung gehört der Index zu den erfolgreichsten Vertretern seiner Art. Ob das so bleibt, muss jedoch abgewartet werden. Schließlich "verbaut" man sich durch die Reduzierung auf einige wenige Rohstoffe beträchtliche Chancen. Denn wenn die Preise für Sojabohnen und Kaffee steigen, gilt das keineswegs automatisch auch für Mais und Weizen. Wir zeigen Ihnen im Rohstoff-Trader chancenreiche Zertifikate und geben Ihnen konkrete Empfehlungen mit Limit und Stopp an die Hand. Profitieren auch Sie vom Mega-Boom Rohstoffe!

Marc Nitzsche ist Chefredakteur des Rohstoff-Trader Börsenbriefs. Der Börsenbrief ist ein Spezialist für Rohstoffe und bietet konkrete Kaufempfehlungen mit Analysen und Kursprognosen. Mehr Infos unter: www.rohstoff-trader.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.
 
-mn- / -red
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