(Instock) Im abgelaufenen zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2002/03 weitete Lion Bioscience (Nemax 50) seinen Verlust von 10,3 auf 92,7 Millionen Euro aus. Der Heidelberger Bioinformatiker führte diese Explosion vorrangig auf Sonderabschreibungen in Höhe von 70,6 Millionen Euro zurück. Analysten hatten im Vorfeld durchschnittlich lediglich mit einem Fehlbetrag von rund 87 Millionen Euro gerechnet. Gleichzeitig halbierte sich der Umsatz von 10,2 auf 5,2 Millionen Euro.
Seine liquiden Mittel bezifferte das Unternehmen auf 88,1 Millionen Euro. Trotz der tiefroten Bilanz geht Lion immer noch davon aus, im vierten Quartal des kommenden Geschäftsjahres die Gewinnschwelle zu erreichen.
[ Mittwoch, 06.11.2002, 08:28 ]