
Aghanistan unter Beobachtung
USA schicken Spionage-Satelliten ins All
Die USA haben einen hoch entwickelten Spionagesatelliten der US Air Force mit einer Titan-Trägerrakete ins All geschickt. Der 1,3 Mrd. US-Dollar teure Satellit soll nach Berichten von US-Medien auch zur Aufklärung in Afghanistan eingesetzt werden.
Der Start vom Luftwaffenstützpunkt Vandenberg in Kalifornien sei jedoch schon lange vor den Terrorangriffen vom 11. September geplant gewesen. Das Nationale Büro für Aufklärung des Verteidigungsministeriums, das auf die Sammlung von Bildern und elektronischen Daten aus dem Weltraum spezialisiert ist, hatte den Start in Auftrag gegeben.
Der Satellit vom Typ "KH-11" soll in der Lage sein, aus einer Entfernung von 320 Kilometern wenige Zentimeter kleine Objekte auszumachen und die Bewegung von Fahrzeugen und Menschen genauestens festzuhalten. Es soll sogar möglich sein, Gruppen von Taliban-Kämpfern von Flüchtlingsgruppen zu unterscheiden. Mithilfe seiner Infrarotsensoren soll es zudem möglich sein, Lagerfeuer zu entdecken, berichtet das Fachblatt "Aviation Week & Space Technology".