Das zeigen einmal mehr die aktuellen Unternehmensdaten von Mc Donalds (Dow Jones): während ein deutsche Aktie wie Leoni wegen eines vergleichsweise läpprigen Rückgangs des EBITs (von "Einbruch" kann man da ja gar nicht reden) iHv. 4,2% gleich um 35% abgestraft wurde, hat die Aktie des Franchiseunternehmens für Fastfood ein neues Alltime-High markiert. Vor dem Hintergrund bester Zahlen? Möchte man meinen. Von wegen:
"Im zweiten Quartal sank der Gewinn der Fastfood-Kette im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar. Der Umsatz schrumpfte um zehn Prozent auf 6,5 Milliarden Dollar" und
"McDonald’s kämpft fast rund um den Globus mit sinkenden Verkäufen."
schreiben heute die Deutschen Wirtschaftsnachrichten.
Gleichzeitig wird berichtet, dass etwa 30% (!!) der Franchisenehmer Mc Donalds' PLEITE sind:
" Etwa 30 Prozent der Franchisenehmer sollen mittlerweile zahlungsunfähig sein. Offenbar ändert sich das Verhalten der Konsumenten gerade signifikant."
Eigentlich geradezu vernichtende Nachrichten. Aber die Aktie juckt das nicht: eben hat sie ein mehrmonatiges Seitwärtsband nach oben verlassen.
Wer kann da mit Fug und Recht noch behaupten, "der Markt habe immer Recht"?
Der Unterschied zwischen Leoni und Mc Donalds: Mc Donalds ist ein US-Unternehmen und wird schon deshalb wesentlich höher bewertet, als jedes deutsche Unternehmen. Und dann ist da der größte Ankeraktionär: Black Rock. Der lässt natürlich nicht zu, dass sein Großinvestment baden geht. Folglich sorgt er dafür, dass es allen Zahlen zuwider hochgejazzt wird, indem immer neue Anlegerscharen angelockt werden. Auch das eine Form der Manipulation. Was ich immer sage: es sind nicht die Anleger, die heutzutage die Kurse machen; es ist die Manipulation.
Quelle:
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/...-modell-ueberlebt/
"Im zweiten Quartal sank der Gewinn der Fastfood-Kette im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar. Der Umsatz schrumpfte um zehn Prozent auf 6,5 Milliarden Dollar" und
"McDonald’s kämpft fast rund um den Globus mit sinkenden Verkäufen."
schreiben heute die Deutschen Wirtschaftsnachrichten.
Gleichzeitig wird berichtet, dass etwa 30% (!!) der Franchisenehmer Mc Donalds' PLEITE sind:
" Etwa 30 Prozent der Franchisenehmer sollen mittlerweile zahlungsunfähig sein. Offenbar ändert sich das Verhalten der Konsumenten gerade signifikant."
Eigentlich geradezu vernichtende Nachrichten. Aber die Aktie juckt das nicht: eben hat sie ein mehrmonatiges Seitwärtsband nach oben verlassen.
Wer kann da mit Fug und Recht noch behaupten, "der Markt habe immer Recht"?
Der Unterschied zwischen Leoni und Mc Donalds: Mc Donalds ist ein US-Unternehmen und wird schon deshalb wesentlich höher bewertet, als jedes deutsche Unternehmen. Und dann ist da der größte Ankeraktionär: Black Rock. Der lässt natürlich nicht zu, dass sein Großinvestment baden geht. Folglich sorgt er dafür, dass es allen Zahlen zuwider hochgejazzt wird, indem immer neue Anlegerscharen angelockt werden. Auch das eine Form der Manipulation. Was ich immer sage: es sind nicht die Anleger, die heutzutage die Kurse machen; es ist die Manipulation.
Quelle:
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/...-modell-ueberlebt/