19. Januar 2008 Die Wortwahl des Bankers verheißt wenig Gutes. „Erschreckend“ sei die Lage in der Branche, „ein großer Schock, dass nun so viel Kapital weg ist“, heißt es aus der Chefetage einer Bank. „Alle versuchen nun hektisch, ihre Bilanzen zu reparieren.“
In den Banken herrscht Alarmstimmung, es sind Tage der Offenbarung. Die jüngsten Quartalszahlen geraten zu Schreckensbotschaften, die Schockwellen durch das globale Geldsystem schicken. In Sachen Finanzkrise galt gerne das Motto Schönreden. Das ist vorbei, die Abschreibungen erhöhen sich stetig. Kein Wunder, dass Anleger sich vor weiteren bösen Überraschungen fürchten, zumal die Aktienkurse vieler Banken schon länger fallen.
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Che hat Euch lieb!