kurgeschichte thema börse


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1st_baseman:

kurgeschichte thema börse

 
06.09.01 08:58
Tulpen aus Amsterdam......

Eine der denkwürdigsten Spekulationen spielte sich zwischen 1633 und 1637 in Holland ab.
Bis zu diesem Zeitpunkt waren Tulpen auf Grund ihrer Schönheit beliebt bei reichen Kaufleuten, eine Art Statussymbol zur Zurschaustellung des Wohlstandes. Es gab mehr als 130 Arten dieser sehr schönen, aber eigentlich schwachen und kränklichen Blume.

Die Seltenheit der exotischen Tulpe und das Interesse an diesem Luxusgut ließ die Preise über Jahre ständig ansteigen. Irgendwann interessierten sich die ersten Geschäftemacher für die Tulpen, nein richtig gesagt, sie interessierten sich für die steigenden Preise.Der schnelle Weiterverkauf der Tulpenzwiebeln mit hohen Gewinnen entfachte einen Geschäftsrausch.
Mit nur drei Tulpenzwiebeln wurde 1633 erstmals sogar ein ganzes Haus bezahlt.

In dieser Anfangsphase der “Tulpenblüte” kamen immer neue Sorten der Tulpenzwiebel auf den Markt. Niemand wusste, ob diese schön oder besonders schön, groß oder klein, gesund oder krank waren, noch ob sie keine oder viele Brutzwiebeln hervorbringen würden.

Trotzdem kauften mittlerweile nicht mehr nur Kaufleute, Händler oder Spekulaten, sondern nahezu alle Leute vom Bauern bis zum Dienstmädchen - weil neu und vermeintlich selten - alle Tulpenzwiebeln. Große Mengen Geld, häufig zusammengekratzt oder geliehen, strömten in den Tulpenmarkt.
Hier hatte man Gewinnphantasien, die jeglichen Arbeitslohn unsinnig erscheinen ließen.

Die Preise stiegen und stiegen, alle gewannen und wollten weiter gewinnen, keiner wollte das verpassen. Dies sollte ewig so weitergehen und niemand konnte oder wollte sich ein Ende dieses Wahnsinns vorstellen. Da aber die Preise stiegen und die Tulpen immer seltener wurden, registrierten die Käufer nicht, daß inzwischen viele nahezu wertlose Tulpensorten ge- und verkauft wurden. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Zwiebeln nur rund 3 Monate im Jahr gehandelt, nämlich in der Zeit nachdem sie ausgegraben wurden. Die Einführung von  ganzjährigem Handel auf Anrechtscheinen mit Teileinzahlung und Zwischenhandel der Anrechte bedeutete wohl den Höhepunkt dieser scheinbaren Geldvermehrung.

Teurer als Gold, gehandelt an neuen Börsenplätzen mit wenigen Regeln und vielfach überbezahlt bzw. angezahlt mit Geldern aus Kredit, so stiegen - genauso unerklärlich wie zu Beginn dieses Wahnsinns - die Preise auf einmal nicht mehr. Erste verkauften, andere hörten, daß welche verkauft haben und so wollten plötzlich alle verkaufen, aber es fanden sich keine Käufer mehr und die Preise stürtzten ins Bodenlose.
Der Februar 1637 ruinierte Tausende und beendet den holländischen Tulpenschwindel von einem Tag auf den anderen.

So bleibt festzuhalten, daß “oftmals den letzten die Hunde beißen”, und “der Schuster bei seinen Leisten bleiben soll”.
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Arbeiter:

@1st_baseman

 
06.09.01 09:20
Hallo, die Geschichte war schon oft hier im Board
www.invisible.de/lola/musik/TulpenausAmsterdam.mid Loop=1>
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1st_baseman:

@arbeiter

 
06.09.01 09:24
tut mir leid, ich hoffe du verzeihst!!!

habe leider nicht die zeit das board andauernd zu überwachen...

und doppelt hält besser, oder???

lust auf eine heisse hintergrundinfo????
aber ganz leise jetzt, ok??  jemand da?? ist die luft rein???

ok, also......

PixelNet AG kooperiert mit Adobe Systems GmbH


Die PixelNet AG - Multi-Channel- Anbieter in den Online- und Offline-Bereichen der Fotografie - und die Adobe Systems GmbH haben einen Letter of Intent unterzeichnet. Wie das Unternehmen vermeldet, beabsichtigen die Kooperationspartner eine intensive Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Einbindung von internetbasierenden, fotografischen Dienstleistungen. In verschiedenen Stufen soll eine direkte Anbindung als "preferred Destination" der PixelNet Dienste in diverse Adobe Produkte realisiert werden.


war aber sicher auch schon am board, oder???
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Arbeiter:

hahaha

 
06.09.01 09:29
Doppelt posten das passiert mir 3x am Tag :-))
Wie Du schon schreibst doppelt hält besser.

Gruß
Arbeiter
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