Powell: Einsatz im Winter sehr viel schwieriger
US-Außenminister Colin Powell will den Krieg in Afghanistan vor Eintritt des Winters gewinnen. Auf die Frage, ob die USA vor Beginn des Winters strategische Orte wie Kabul und Kandahar einnehmen wollten, sagte Powell in einem Interview mit dem Fernsehsender Foxnews: „Ich glaube, es wäre in unserem und im Interesse der Koalition, diese Angelegenheit erledigt zu haben, bevor der Winter zuschlägt und unsere Einsätze sehr viel schwieriger macht.“
Ob dazu die Einnahme von Städten nötig sei, ließ Powell offen. „Die Nördliche Allianz marschiert aber bereits auf Masar-i-Scharif, und ich glaube, sie sammeln gerade ihre Kräfte, um aggressiver auf Kabul zuzumarschieren.“
US-Außenminister Colin Powell. (Reuters )
Die USA wollten den islamischen Fastenmonat Ramadan respektieren, könnten deshalb aber nicht ihre Militäroperationen einstellen, sagte Powell. „Alles hängt davon ab, wie weit wir mit der Militärkampagne zu dem Zeitpunkt sind.“ Der Ramadan beginnt Mitte November.
Die Nördliche Allianz soll nach den Worten von Powell in einer zukünftigen Regierung keine dominierende Rolle spielen. „Sie wäre aber ein wichtiger Bestandteil einer neuen Regierung“, sagte Powell. USA bemühten sich in intensiven Gesprächen mit den Vereinten Nationen und interessierten Gruppen um die künftige Regierungsbildung.
Powell weist Kritik an Bushs Koalitionsbildung zurück
Powell verteidigte den Kurs der USA, bei der Militärkampagne auf möglichst große Zustimmung von befreundeten, vor allem arabischen Staaten zu setzen. Manche Militärstrategen und Politiker in den USA kritisieren, die USA verbrächten mehr Zeit mit der Koalitionsbildung als mit dem Anti-Terror-Kampf. Dies behindere die US-Politik.
„Kein Aspekt dieser Koalition hält den Präsidenten von irgendetwas ab, das er für nötig hält“, sagte Powell. Die USA seien auf die Zusammenarbeit mit den Koalitionspartnern angewiesen.
aus der sueddeutschen kopiert
US-Außenminister Colin Powell will den Krieg in Afghanistan vor Eintritt des Winters gewinnen. Auf die Frage, ob die USA vor Beginn des Winters strategische Orte wie Kabul und Kandahar einnehmen wollten, sagte Powell in einem Interview mit dem Fernsehsender Foxnews: „Ich glaube, es wäre in unserem und im Interesse der Koalition, diese Angelegenheit erledigt zu haben, bevor der Winter zuschlägt und unsere Einsätze sehr viel schwieriger macht.“
Ob dazu die Einnahme von Städten nötig sei, ließ Powell offen. „Die Nördliche Allianz marschiert aber bereits auf Masar-i-Scharif, und ich glaube, sie sammeln gerade ihre Kräfte, um aggressiver auf Kabul zuzumarschieren.“
US-Außenminister Colin Powell. (Reuters )
Die USA wollten den islamischen Fastenmonat Ramadan respektieren, könnten deshalb aber nicht ihre Militäroperationen einstellen, sagte Powell. „Alles hängt davon ab, wie weit wir mit der Militärkampagne zu dem Zeitpunkt sind.“ Der Ramadan beginnt Mitte November.
Die Nördliche Allianz soll nach den Worten von Powell in einer zukünftigen Regierung keine dominierende Rolle spielen. „Sie wäre aber ein wichtiger Bestandteil einer neuen Regierung“, sagte Powell. USA bemühten sich in intensiven Gesprächen mit den Vereinten Nationen und interessierten Gruppen um die künftige Regierungsbildung.
Powell weist Kritik an Bushs Koalitionsbildung zurück
Powell verteidigte den Kurs der USA, bei der Militärkampagne auf möglichst große Zustimmung von befreundeten, vor allem arabischen Staaten zu setzen. Manche Militärstrategen und Politiker in den USA kritisieren, die USA verbrächten mehr Zeit mit der Koalitionsbildung als mit dem Anti-Terror-Kampf. Dies behindere die US-Politik.
„Kein Aspekt dieser Koalition hält den Präsidenten von irgendetwas ab, das er für nötig hält“, sagte Powell. Die USA seien auf die Zusammenarbeit mit den Koalitionspartnern angewiesen.
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