Kohl und kein Ende? Immer wieder das gleiche Spiel


Thema
abonnieren
Beiträge: 64
Zugriffe: 1.360 / Heute: 4
ReWolf:

du kannst das 200 seiten ding

 
07.03.02 10:56
mit nem virrus verpackt als email datei versenden, dann macht es seine runde.....ausser du willst dafür kohle
Antworten
hjw2:

@ribald..

 
07.03.02 10:58
dann wüsstest du, dass ich alles bin..nur kein Anhänger irgend einer Partei
auch nicht der PDS. Bin nicht mal Vereinsmitglied.

Aus taktischen Wählüberlegungen heraus macht es Sinn PDS zu wählen da sie "noch " die einzige Oppositionspartei im Parlament ist und so ein gewisser

Druck auf die etablierten Parteien erzeugt wird..die PDS knabbert an deren Pfründen.

Als Reg.-Partei natürlich auch nicht mehr wählbar.

Die zweite Möglichkeit die sich bietet ist sich zu verweigern und einen ungültigen Stimmzettel abzugeben..denn er wird gezählt und hat Auswirkung
auf die Wahlkostenrückerstattung der Parteien..

Antworten
flexo:

Schnorrer

 
07.03.02 10:58
wir sind doch deine Lebensversicherung; Also los sei kein Mädchen hähä
Antworten
ribald:

@schnorrer

 
07.03.02 10:59
Hoffentlich liest der Verfassungsschutz oder ähnlich nicht mit.
Vorsicht, aber hochinteressant.
Viele Grüße
Antworten
ribald:

@hjw

 
07.03.02 11:01
Verstanden, danke.
Viele Grüße
Antworten
hjw2:

@schnorrer ..vorsicht

 
07.03.02 11:03
siehe Herrhausen und Roweder...
aber das war ja die böse RAF....hehe
Antworten
erzengel:

Schnorrer, aber Zeit würde es werden.

 
07.03.02 11:11
Hehe - Mach doch Flugblätter draus.
Na und, werden halt die meisten demontiert, es ist Zeit für neue Dinge, da muß das Alte sterben.
Erzi
Antworten
ribald:

erzengel, das haben die Jünger vom

 
07.03.02 11:13
Neuen Markt auch immer gesagt.
Und alle haben es geglaubt und ihre Aktien gekauft...

Die alten Säcke haben nur gegrinst und gewartet.
Antworten
MaMoe:

Warum diese Erregungen und die Empörung ?? Die

 
07.03.02 11:16
Realität tut nunmal weh und weher tut es, sich gegen die Realität zu stemmen ... Mit dem Wissen "mit Geld bekommt man alles in Deutschland" lässt es sich doch prima leben ...

Es ist hart, wenn einem das "schöne Weltbild" entrissen wird, aber man gewöhnt sich dran ...

200 Seiten interessieren niemanden ... es gibt doch nicht einen, der mit dem Finger auf den anderen zeigen könnte ... die Öffentlichkeit schreit auf und beruhigt sich wieder ... und wenn sie sich nicht gleich beruhigt, gibts eben ein "Gutzchen" zum Lutschen und jeder ist zufrieden ...

Das Geschreie nützt nichts, außer sich Frust anzusammeln ... mit den Wölfen heulen bringt mehr ;-)  ... Genehmigungen zB. denkmalgeschütze Villen doch so umzubauen wie man will ... Zuschüsse für so vieles ...

Empfehlung mal nach Italien, Ostblock, Naher und Ferner Osten, China zu reisen und sich dort genau umzusehen ... Deutschland ist ein Weisenknabe unter Wölfen ...
wie so oft: mehr Realismus bitte  ;-)) oder ist es doch nur der Neid, weil man nicht der Begünstigte war ... ???

... MaMoe ... *gg*
Antworten
ReWolf:

mamoe....es ist ganz bestimmt nicht der neid!!!

 
07.03.02 11:20
es ist eher der frust...dass wenn sowas passiert es hinterher sowieso wieder von anderen gemacht wird...... daa wird halt ein beamter dann vorzeitig in rente geschickt....das ist es was einen stinkt

wo bleiben die strafen???
Antworten
ribald:

Wenn alle so denken würden wie MaMoe,

 
07.03.02 11:22
gäbe es hier bald nur Mafia-Verhältnisse.

Wollen wir das?

Zum Glück existiert ja noch die "4.Gewalt"
Antworten
RonMiller:

kein wunder, denn.....

 
07.03.02 11:22
...ein wunder wäre es gewesen,wenn dieses rote pack nicht auch
den gleichen dreck am stecken gehabt hätte
es ist eine schande, was sich diese herrschaften herausnehmen;
Antworten
MaMoe:

Strafen für was? Dafür dass man gehandelt hat wie

 
07.03.02 11:25
alle anderen auch ??

Die Frage sollte nicht lauten: "Wo bleiben die Strafen?" sonder ehr "wie mache ich es, selbst in so eine Position zu kommen ..."

Altruistische Lebensweisen der Spezies Homo sapiens sapiens sind schon vor Millionen von Jahren ausgestorben ... selbst Affen belügen sich gegenseitig wenns´ drum geht wer sich das Fresschen alleine einverleiben kann ...

;-))

MaMoe ...
Antworten
erzengel:

Das Problem ist, daß Soviele wie Mamoe denken,

 
07.03.02 11:27
Augen zu, Ohren zu und hinter mir die Sintflut. Eh wurscht, er verdient ein haufen Geld, da kümmerts ihn halt nicht.
Erzi
Antworten
ReWolf:

mein fressen kommt auf den tisch

 
07.03.02 11:28
ohne dass ich selbst in so einer position bin oder es will.....das wäre kein leben für mich. da kann ich deine einstellung nicht nachvollziehen, MaMoe
Antworten
MaMoe:

Erzengel: das hat doch damit nichts zu tun. Es

 
07.03.02 11:33
geht doch nur darum sich selbst eine Lebensphilosophie zu entwickeln mit der man im Leben irgendwie zurechtkommen kann ... Unsere heutige Jugend durchläuft in ihrem Sozialisationsprozess die momentane Realität, d.h. es kann nicht besser werden, ehr schlechter ...

Die Wahl liegt - wie du gesagt hast - zwischen "Augen-zu-und-durch", oder "ich gehe am Gram und Spott der anderen zu Grunde". Letzteres widerspricht aber der eigentlichen "evolutiven Daseinsberechtigung" des Menschen ...

MaMoe ...
Antworten
ribald:

Darwin und kein Ende? Mamoe-Darwin o.T.

 
07.03.02 11:39
Antworten
erzengel:

@Mamoe, ahhhja o.T.

 
07.03.02 11:41
Antworten
SchwarzerLor.:

Wahldebakel für die SPD.

 
07.03.02 15:38
Denen fliegt bei den kommenden Wahlen alles um die Ohren: PDS-Koalitionen, gigantische Spendenaffäre, den Wähler nach Strich und Faden 1998 belogen, sinkende Mitgliederzahlen, Grüne nahe dem Abgrund (siehe auch Bayern-KW), Politik der toten Hand.
Es wird ein schlimmes Jahr, und los geht es in S-Anhalt, wo die SPD dramatisch verlieren wird.  
Antworten
ruhrpott:

Wer zum Teufel hat den Rest von den 29 Mio bekomme

 
07.03.02 15:51
Ein sehr nachdenklicher

Kohl und kein Ende? Immer wieder das gleiche Spiel 601418

Ruhrpott
Antworten
ribald:

Razzia bei der Kölner SPD

 
07.03.02 15:55
SPIEGEL ONLINE - 07. März 2002, 15:10
URL: www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,185957,00.html
Spendenaffäre

Razzia bei der Kölner SPD

Beamte von Staatsanwaltschaft, Polizei und Steuerfahndung haben wegen des SPD-Spendenskandals Büros der Kölner SPD durchsucht. Bei der Aktion wurden nach Angaben der Justiz mehrere Kartons mit verfahrensrelevanten Unterlagen sichergestellt.

Köln - Die Beamten hätten auch die Wohn- und Geschäftsräume des Schatzmeisters der Kölner SPD- Fraktion, Manfred Biciste, durchsucht, teilte die Kölner Staatsanwaltschaft mit. Biciste gilt neben dem inzwischen zurückgetretenen Kölner SPD-Spitzenpolitiker Norbert Rüther als Schlüsselfigur im SPD-Spendenskandal. Auch er legte kürzlich sein Ratsmandat nieder. Die Polizei hat den Angaben zufolge inzwischen eine Sonderkommission eingerichtet.

Es gebe Anhaltspunkte, dass sich Verantwortliche mehrerer Firmen, darunter des Anlagenbauers Steinmüller und des Entsorgungsunternehmens Trienekens, bei der Errichtung einer Müllverbrennungsanlage der Vorteilsgewährung und Steuerhinterziehung schuldig gemacht hätten. Sie sollen Zahlungen an drei so genannte Schweizer Domizilfirmen geleistet haben, die bei den Finanzbehörden als steuermindernd geltend gemacht worden seien.

Der Beschuldigte Trienekens soll nach bisherigem Ermittlungsstand eine Großspende an die SPD Köln "zu Händen des damaligen Fraktionsvorsitzenden Rüther" geleistet haben. Im Einvernehmen mit dem ebenfalls Beschuldigten Biciste soll die Summe in Einzelspenden aufgeteilt worden sein mit der Absicht, die Großspende im Rechenschaftsbericht der Partei nicht offenbaren zu müssen.

Die Beamten seien bei der Durchsuchung am Mittwoch von den Bediensteten der SPD-Geschäftsstelle "in vollem Umfang" unterstützt worden, heißt es. Die erforderlichen Unterlagen seien freiwillig ausgehändigt worden.

Das in Viersen ansässige Müll-Entsorgungsunternehmen Trienekens hatte zuvor erklärt, zwischen 1994 und 1999 Spenden nicht nur an die SPD, sondern auch an Parteigliederungen von CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen in Nordrhein-Westfalen gegeben zu haben. Alle Spenden seien beim Unternehmen ordnungsgemäß als solche behandelt und verbucht worden, hieß es in der Firmenmitteilung.



Antworten
cap blaubär:

ohh ne Razzia damit hat ja keiner gerechnet o.T.

 
07.03.02 16:07
Antworten
ribald:

SPD-Skandal könnte eine der größten Affären werden

 
07.03.02 18:42
SPIEGEL ONLINE - 07. März 2002, 13:56
URL: www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,185923,00.html

Parteienforscher

SPD-Skandal könnte eine der größten Affären werden

Köln - Der Parteienforscher Erwin Scheuch glaubt, dass die Kölner Spendenaffäre zu einem der größten Skandale der Bundesrepublik werden könnte. Hauptübel sei die enge Verzahnung von Wirtschaft und Politik, sagte Scheuch im TV-Sender Phoenix.

Bei Politikern, die über Jahrzehnte an den Schalthebeln der Macht säßen, fehle irgendwann die Bodenhaftung und das Nachdenken, dass sie in erster Linie ihren Wählern verpflichtet seien. Die SPD war in Köln mehr als 40 Jahre ununterbrochen an der Macht.

Antworten
ribald:

Was weiß Müntefering vom Kölner Klüngel?

 
07.03.02 18:56
SPIEGEL ONLINE - 07. März 2002,
URL: www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,185880,00.html
SPD-Spendenaffäre

Was weiß Müntefering vom Kölner Klüngel?

In der SPD-Spendenaffäre geht die Union jetzt in die Offensive: CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer hat seinen sozialdemokratischen Gegenspieler aufgefordert, sich zu seiner Verantwortung für die "Kölner Korruptionsaffäre" zu bekennen.

 
DPA

Franz Müntefering: Verantwortlich für die Geschehnisse in Köln?


Köln/Berlin - Der CDU-Obmann im Ausschuss, Andreas Schmidt, sagte der "Hannoverschen Allgemeinen", er wolle neben SPD-Generalsekretär Franz Müntefering auch die Bundesschatzmeisterin Inge Wettig-Danielmeier und den Landeschef der nordrhein-westfälischen SPD, Harald Schartau, vor das Gremium laden. Ende März könnten bereits Zeugenvernehmungen beginnen. Müntefering war lange Jahre SPD-Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen.

CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer sagte am Donnerstag im ZDF, Müntefering müsse sich zu seiner Verantwortung bekennen, die er als ehemaliger SPD-Landeschef für die in den neunziger Jahren illegal eingenommenen Spenden trage. Meyer sprach von einer Korruptionsaffäre: "Das hat eine besondere Qualität, denn hier geht es um persönliche Bereicherung."

Bei der SPD stößt die Unionsforderung jedoch auf Ablehnung. Der SPD-Obmann im Untersuchungsausschuss, Frank Hofmann, sagte im Deutschlandfunk, er könne nicht erkennen, wie Müntefering zur Aufklärung der Affäre beitragen könne. Auch eine Befragung Schartaus sei überflüssig.

Die größte Wut auf die im Spendensumpf versunkenen SPD-Politiker herrscht jedoch bei der Kölner SPD selbst. "Klüngel hat in Köln ja eine gewisse Tradition", sagt ein junger Mann, der sich selbst als "einfaches Mitglied", als Vertreter der SPD-Parteibasis bezeichnet. Aber was jetzt passiert sei, sei "eine Katastrophe, eine große Schweinerei". Die Kölner SPD ist am Mittwochabend im Bürgerzentrum des nördlichen Stadtteils Chorweiler zusammengekommen. Eigentlich sollte es um Bildungspolitik gehen bei der Wahlkreisversammlung, doch der Tagesordnungspunkt ist dem Parteispendenskandal zum Opfer gefallen.

Es geht um mindestens 511.000 Mark (rund 261.000 Euro), die zwischen 1994 und 1998 als Großspende an die Kölner SPD geflossen sind. Empfänger war der Vorsitzende der Stadtratsfraktion und Landtagsabgeordnete Norbert Rüther. Der hat die stolze Summe aber nicht einfach an die Partei weitergeleitet, sondern, so viel ist inzwischen eingestanden, mit Hilfe des damaligen Schatzmeisters Manfred Biciste in Portionen unter 20.000 Mark aufgeteilt, um so der Offenlegungspflicht des Parteiengesetzes zu entgehen.

Für die vorgeblichen Kleinspenden erhielten Genossen, die nie etwas von dem Geld gesehen hatten, dann auch noch beim Finanzamt absetzbare Spendenquittungen. 42 Namen sollen auf einer Liste Bicistes stehen.

"Das war dann halt die alte Garde"

Noch heikler ist die Herkunft des Geldes. Vom Viersener Müll-Großunternehmer Hellmut Trienekens, der auch in Köln dick im Geschäft ist, soll das Geld stammen. Diesen Ermittlungsstand der Staatsanwaltschaft gab SPD-Schatzmeister Martin Börschel bekannt. Und die 511.000 Mark, wenn das denn alles ist, sind nur ein kleiner Teil in einem noch weit problematischeren Zusammenhang: 29 Millionen Mark (15 Millionen Euro) an Schmiergeldern sollen nach Kenntnis der Staatsanwälte beim Bau der damals nicht unumstrittenen Kölner Müllverbrennungsanlage insgesamt geflossen sein, komplett mit dem Umweg über Schweizer Briefkastenfirmen und fingierte Rechnungen. Offen ist noch, an wen sonst.

 
DDP

Will für Aufklärung sorgen: der Kölner SPD-Chef Jochen Ott


Das sei "drastisch gesagt beschissen", sagte eine Bezirksvertreterin aus Chorweiler. "Man macht und wühlt, man kommt langsam hoch, und dann so was." Marion Tillmann, ebenfalls Bezirksvertreterin, aber aus dem bürgerlichen südöstlichen Vorort Porz, zeigte dennoch Zuversicht. Die Gelder seien in den Jahren 1994 bis 1998 geflossen, "das war dann halt die alte Garde". Sie richtet ebenso wie viele andere in der Kölner SPD ihre Hoffnung auf den jungen, erst 27-jährigen Unterbezirksvorsitzenden Jochen Ott.

Der noch im besten Juso-Alter stehende Lehrer rückte erst vor einem Jahr an die Spitze der Stadtpartei. Sein Aufstieg ist Spätfolge der ersten großen SPD-Affäre in der Domstadt: Oberstadtdirektor Klaus Heugel musste kurz vor der Wahl im September 1999 auf die Kandidatur als Oberbürgermeister verzichten, weil er dienstliche Informationen für illegale Insidergeschäfte mit Aktien genutzt hatte. In der Folge übernahm die CDU erstmals seit 43 Jahren das Oberbürgermeisteramt in Köln.

Jetzt muss sich Ott mit, wie er selbst sagt, dem zweiten Akt der Affäre befassen. Es geht nicht nur um illegale Parteienfinanzierung und Steuerhinterziehung. Vielmehr stellt sich die Frage, ob politische Entscheidungen bei der bis 1999 in der Stadt regierenden SPD käuflich waren. Bei 29 Millionen Mark an Schmiergeldern könnte der Skandal noch weit größere Kreise ziehen. Ott versprach eisernes Durchgreifen. Wenn alle Fakten auf dem Tisch lägen, müssten Konsequenzen gezogen werden, "ohne Ansehen von Funktion und Person". Dankbarer Beifall der Genossen belohnte den von den alten Klüngeleien nicht belasteten Hoffnungsträger.



Antworten
cap blaubär:

Meyer iss Westphale der kann da nix für soll sich

 
07.03.02 19:17
mal mit Rüttgers+Co unterhalten bevor Er so rumpupt,Kommunen sind in NRW nicht zwingend bei der´SPD und auf Pöstchen iss das Pack egal aus welcher Partei scharf,nehmen wir mal Rheinbraun(auch RWE)wieviele Landräte von wegzubuddelnden Orten(meist CDU aufn platten Land)haben da im Aufsichtsrat oder wo auch immer Ihre Stimme abgekauft bekommen++++
Ne Leute das hat nix mit Partei XY zu tun nur mit mangel an Selbstachtung und wie unkritisch wir wählen
glashausgrüsse
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2 3 ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--