Kognitive Dissonanz - oder: wie die Dinge stehen


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Hiob:

Kognitive Dissonanz - oder: wie die Dinge stehen

 
12.03.01 15:41
Heute habe ich mich mal wieder gefragt, ob der Optimismus oder der Pessimismus am Markt überwiegt. Wenn man die Boards so beobachtet, könnte man leicht zu dem Urteil gelangen, daß es kaum noch Optimisten gibt, der Aufschwung daher quasi vor der Tür stehen müßte (wenn man mal etwas unrealistisch unterstellt, daß die Boardteilnehmer irgendeinen Einfluß auf die Marktentwicklung haben). Nun ist es aber so, daß zwischen Selbsteinschätzung und faktischem Handeln kein allzu enger Zusammenhang bestehen muß.

Um es abzukürzen: Momentan äußert sich ein Großteil der Leute pessimistisch zu den aktuellen Perspektiven. Allerdings, und da ist mein Problem, bin ich fast sicher, daß ein beträchtlicher Teil dieser erklärten Pessimisten in hohem Maße (noch oder schon wieder) investiert ist, daß wir also de facto eine Situation haben, in der "uneingestandener Optimismus" oder ein nur "vorgespiegelter bzw. Zweck-Pessimismus" herrscht. Und genau das würde erst mal nichts gutes ahnen lassen.

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mob1:

...

 
12.03.01 18:42
Ja Hiob, ist leider so.

Viele, die ich kenne, sind zum Großteil
investiert, (ich auch) und sind irgendwo
zwischen aggressivem Pessimisus und
Lethargie. Und diese Leutchen helfen
dem Markt überhaupt nicht, denn die
handeln momentan nicht. Zuviel verloren,
kein Verkauf, kein Geld für den Kauf,
also keine Handlung an sich. Von
einem Großteil der (Neu)Privaten
Aktionäre gibt's wohl nix positives
zu erwarten.

Gruesse
MOB
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tztz:

Das trifft es auf den Punkt. o.T.

 
12.03.01 18:45
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