Heute habe ich mich mal wieder gefragt, ob der Optimismus oder der Pessimismus am Markt überwiegt. Wenn man die Boards so beobachtet, könnte man leicht zu dem Urteil gelangen, daß es kaum noch Optimisten gibt, der Aufschwung daher quasi vor der Tür stehen müßte (wenn man mal etwas unrealistisch unterstellt, daß die Boardteilnehmer irgendeinen Einfluß auf die Marktentwicklung haben). Nun ist es aber so, daß zwischen Selbsteinschätzung und faktischem Handeln kein allzu enger Zusammenhang bestehen muß.
Um es abzukürzen: Momentan äußert sich ein Großteil der Leute pessimistisch zu den aktuellen Perspektiven. Allerdings, und da ist mein Problem, bin ich fast sicher, daß ein beträchtlicher Teil dieser erklärten Pessimisten in hohem Maße (noch oder schon wieder) investiert ist, daß wir also de facto eine Situation haben, in der "uneingestandener Optimismus" oder ein nur "vorgespiegelter bzw. Zweck-Pessimismus" herrscht. Und genau das würde erst mal nichts gutes ahnen lassen.
Um es abzukürzen: Momentan äußert sich ein Großteil der Leute pessimistisch zu den aktuellen Perspektiven. Allerdings, und da ist mein Problem, bin ich fast sicher, daß ein beträchtlicher Teil dieser erklärten Pessimisten in hohem Maße (noch oder schon wieder) investiert ist, daß wir also de facto eine Situation haben, in der "uneingestandener Optimismus" oder ein nur "vorgespiegelter bzw. Zweck-Pessimismus" herrscht. Und genau das würde erst mal nichts gutes ahnen lassen.