Strong Watch!
03.11.2003 / 15:30
Redback Networks beantragt Gläubigerschutz
Der angeschlagene US-Netzwerkausrüster Redback Networks (Nasdaq: RBAK, WKN: 922459) beantragt Gläubigerschutz nach US-Konkursgesetz Chapter 11. Gleichzeitig legt das Unternehmen einen Restrukturierungsplan vor, wie das Unternehmen saniert werden kann. Die Geschäfte sollen zunächst weiter laufen, wie gewohnt, heißt es.
Mit dieser Meldung vollzieht das Unternehmen dass bereits Juli 2003 angekündigte Vorhaben, eine finanzielle Restrukturierung vornehmen zu wollen. Sollten die US-Behörden dem Sanierungsplan des Netzwerkspezialisten zustimmen, würde Redback von Schulden von insgesamt 467 Mio. Dollar befreit. Gleichzeitig wäre es dem Netzwerkausrüster dann möglich, seine operativen Kosten um ein Drittel zu senken, heißt es. Damit wolle das Unternehmen auch Spekulationen, um eine möglichen finanziellen Engpass entgegenwirken, welcher zuletzt den Aktienkurs der Gesellschaft belastete.
Der Redback-Aktienkurs rutschte in den vergangenen Monaten deutlich unter die Marke von einem US-Dollar, wobei das Papier durch die jetzige Ankündigung erneut rund 25 Prozent im vorbörslichen Handel einbüßte. Falls dem Konkursantrag und anhängenden Sanierungsplan zugestimmt wird, dürften Aktionäre, wie auch andere Gläubiger voraussichtlich leer ausgehen. (ami)
03.11.2003 / 15:30
Redback Networks beantragt Gläubigerschutz
Der angeschlagene US-Netzwerkausrüster Redback Networks (Nasdaq: RBAK, WKN: 922459) beantragt Gläubigerschutz nach US-Konkursgesetz Chapter 11. Gleichzeitig legt das Unternehmen einen Restrukturierungsplan vor, wie das Unternehmen saniert werden kann. Die Geschäfte sollen zunächst weiter laufen, wie gewohnt, heißt es.
Mit dieser Meldung vollzieht das Unternehmen dass bereits Juli 2003 angekündigte Vorhaben, eine finanzielle Restrukturierung vornehmen zu wollen. Sollten die US-Behörden dem Sanierungsplan des Netzwerkspezialisten zustimmen, würde Redback von Schulden von insgesamt 467 Mio. Dollar befreit. Gleichzeitig wäre es dem Netzwerkausrüster dann möglich, seine operativen Kosten um ein Drittel zu senken, heißt es. Damit wolle das Unternehmen auch Spekulationen, um eine möglichen finanziellen Engpass entgegenwirken, welcher zuletzt den Aktienkurs der Gesellschaft belastete.
Der Redback-Aktienkurs rutschte in den vergangenen Monaten deutlich unter die Marke von einem US-Dollar, wobei das Papier durch die jetzige Ankündigung erneut rund 25 Prozent im vorbörslichen Handel einbüßte. Falls dem Konkursantrag und anhängenden Sanierungsplan zugestimmt wird, dürften Aktionäre, wie auch andere Gläubiger voraussichtlich leer ausgehen. (ami)