Können wir in die Zukunft blicken ?(Teil 2)

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Passende Knock-Outs auf EUR/USD (Euro / US-Dollar)

Strategie Hebel
Steigender EUR/USD (Euro / US-Dollar)-Kurs 5,04 9,98 15,05
Fallender EUR/USD (Euro / US-Dollar)-Kurs 5,00 9,99 14,96
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VJ8MLS0 , DE000VH3AXH6 , DE000VH48A75 , DE000VJ4APH8 , DE000VH4TSL6 , DE000VZ4P781 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Bronco:

Tja, so sehe ich das auch. o.T.

 
11.01.01 17:56
Antworten
Speculator:

@Tetsuo Du hast vollkommned Recht...

 
11.01.01 20:29
...wenn der DOW einbricht dann wird dies nicht spurlos an der Nasdaq vorbei gehen im Gegenteil, daher der Put. Wenn jetzt aber die Nasdaq nach oben geht (Potential ist ja genug da) dann heißt das nicht, dass der DOW diese "Ralley" gleich mit machen müsste, denn er würde unter Mittelabflüsse leiden die in die Nasdaq (wegen grösseres Potential) investiert würden. Der Put würde in dem Falle nicht gleich einbrechen. Bestes Beispiel heute: Nasdaq +4,29%, Dow -0,28%!


mfG: Speculator
Antworten
liquid4s:

Aktueller Marktbericht

 
11.01.01 20:43
Liebe Leserinnen und Leser.

Der Markt reagiert auf negative Nachrichten nicht mehr überdurchschnittlich.  Trotz negativer Nachrichtenlage, - jeden Tag hagelt es nachbörslich Gewinn- und Umsatzwarnungen zahlreicher Unternehmen -, kann der Nasdaq sogar Terrain gutmachen

Es ist also wieder die Zeit gekommen unsere Einschätzung entsprechend den Marktbedingungen nachzujustieren und ein neues Marktkommentar zu verfassen.  Der heftige 14%ige Kursanstieg im Nasdaq an dem Tag als die US amerikanische Notenbank FED völlig überraschend den US Leitzins um 50 Basispunkte senkte, war uns noch kein extra Kommentar wert, da die Dynamik des Kursanstiegs lediglich massives Shortcovering vermuten ließ und von einem weiteren Nachgeben der Kurse auszugehen war.  In der US amerikanischen Wirtschaftspresse wurde über den scheinbar hektischen Aktionismus der FED geargwöhnt.  Man mutmaßte, daß die Situation von der FED als sehr ernst eingeschätzt werden müsse, wenn sie sich zu einem solch ungewöhnlichen Schritt entschlossen habe. Tatsächlich bauten sich die Kursgewinne vom Nasdaq in einigen wenigen Tagen fast komplett wieder ab.  Es erfolgte ein Retest des Bereiches von 2300 Punkten.   Die von uns mittelfristig erwartete Marke von 2000 Punkten wurde nicht erreicht.   Anbei der langfristige Chart vom Nasdaq seit 1991.   Es sind die Unterstützungszonen gekennzeichnet:  2260, 2000, 1740, 1400 Punkte.   Sehr schön ist der wie mit einem Lineal gezogene steile mittelfristige Abwärtstrendkanal zu erkennen, der seit 01.09.2000 besteht.

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Der folgende Chart zeigt den Kursverlauf des Nasdaq seit 1998.  Hier erkennt man, daß der Abwärtstrendkanal sauber intakt ist ! Die langfristige seit 1994 bestehende Aufwärtstrendlinie wurde nach unten durchbrochen.   Obwohl der Abwärtstrendkanal intakt ist, muß in diesem Marktkommentar festgestellt werden, daß sich kurzfristig eine Bodenbildung abzeichnet.
Können wir in die Zukunft blicken ?(Teil 2) 242764212.227.177.52/chart2/axe471.gif" style="max-width:560px" >

Die mittelfristige Charteinstellung mit dem Fokus auf den Abwärtstrendkanal zeigt, daß die angesprochene langfristige Aufwärtstrendlinie dreimal unterschritten wurde.   Bisher sind 2 Pullbacks zurück über die Trendlinie gescheitert. Wie der Kollege in der US Track Box richtet festgestellt hat, hat sich in der kurzfristigen Charteinstellung eine diamantenähnliche Formation ausgebildet.   Gestern am 10.01.2001 schloß der Kurs direkt unterhalb der Aufwärtstrendlinie, was in dem Chart sehr gut erkannt werden kann.  
Können wir in die Zukunft blicken ?(Teil 2) 242764212.227.177.52/chart2/axe472.gif" style="max-width:560px" >


Seit Tagen ist festzustellen, daß der seit Monaten herrschende massive Verkaufsdruck nachgelassen hat und zarte Versuche des Index sich zu stabilisieren nicht mehr sofort mit Verkäufen abgewürgt werden.  Und schon seit Wochen läßt sich feststellen, daß trotz täglich neuer Gewinn- und Umsatzwarnungen zahlreicher Unternehmen, der Markt nicht mehr in allen Fällen mit überheftigen Kursverfällen reagiert.  War es noch vor Monaten an der Tagesordnung, daß selbst qualitativ hochwertige Blue Chips mit höheren zweistelligen Kurseinbrüchen bestraft wurden und sich der Kursverlust anschließend sogar noch fortsetzte, so bleiben diese Kursverlust aktuell in einzelnen Fällen sogar ganz aus.  Kurseinbrüche nach Gewinnwarnungen führen nicht mehr zu Anschlußverkäufen, sondern zu Anschlußkäufen.   Aus unserer Erfahrung ist dies eines der untrüglichsten Zeichen einer Trendwende, wobei wir von einer solchen noch nicht eindeutig sprechen wollen.  Vorsichtigerweise sollte man den akuellen Zustand des Nasdaq als einen kurzfristigen Bodenbildungprozeß bezeichnen.   Von einer Trendwende zu sprechen wäre verfrüht.   Wichtig ist es für Anleger immer wieder von neuem die Marktbedingungen  einzuschätzen und nicht aus einer Art Gewöhnung einem bestehenden Trend hinterherzuhängen.   Wir halten eine Kursralley im Nasdaq in den nächsten Tagen durchaus für möglich.   Je schneller und heftiger die Kursanstiege sein werden, desto schneller wird die Ralley wieder zuende kommen.  Ein langsamer geordneter Kursanstieg, wäre bei weitem gesünder und v.a. nachhaltiger.  Aus dem Markt muß endlich diese unglaublich hohe Volatilität verschwinden.   Schnelle Kursanstiege sollten deshalb immer wieder dazu genutzt werden, Gewinne aus Long Positionen zu realisieren.  Was Internetwerte anbelangt, so war ein Kauf von langfristigen Positionen ausgewählter Big Player im Bereich von 3000 Punkten im Nasdaq kein Fehler.  Die US Amerikaner beherrschen mit ihren Unternehmen das Internet.   Daran wird sich auch in Zukunft nichts wesentlich ändern.  Wenn von Visionären und "Believern" darauf hingewiesen wird, daß das Internet immer noch am Anfang steht, dann ist dem nichts hinzuzufügen.   Tatsache ist, daß die fundamentalen Gesichtspunkte während der bisherigen Korrektur in den US Indizes stark in den Hintergrund getreten sind. Selbst fundamental starke Unternehmen wie Infospace wurden in den Bereich von Pennystocks heruntergefahren.  Es war allen Marktteilnehmern klar, daß die Zeit wieder kommen würde, da fundamentale Gesichtspunkte wieder an Bedeutung gewinnen würden.   Wenn wir jetzt von einer kurzfristigen Bodenbildung im Nasdaq sprechen, dann meinen wir damit, daß erstmals seit Monaten wieder die Möglichkeit besteht, daß dieser Zeitpunkt endlich gekommen sein könnte.  
Da der Abwärtstrendkanal wie geschildert aber noch immer intakt ist, rücken wir von unserem Kursziel von 1400 Punkten im Nasdaq noch nicht ab.


Anbei eine charttechnische Darstellung der aktuellen Situation im Amex Biotech Index.  Innerhalb von 2 Tagen hatte der Index stark korrigiert und nach Druchbrechen der ersten langfristigen Aufwärtstrendlinie die zweite nächsttiefer gelegene Aufwärtstrendlinie schon berührt.   Gestern kam es wie von uns skizziert zu einem Pullback von der zweiten Aufwärtstrendlinie.  Ob der Amex Biotech Index zurück in das alte aufsteigende Dreieck findet, läßt sich nicht sagen.   Die Erfahrung hat gezeigt, daß ein einmal gebrochener langfristiger Trend den Beginn einer umfassenden Korrektur einläutet.   Wir gehen aus diesem Grund davon aus, daß der Index in Richtung der 405 Punkte korrigieren wird.
Können wir in die Zukunft blicken ?(Teil 2) 242764212.227.177.52/chart2/axe473.gif" style="max-width:560px" >

Last but not least eine kurze Ansicht des Amex Internet Index.  Der Key Support bei 240 Punkten hat sich in den letzte Tagen als recht robust erwiesen.   Der Kursverfall ist zu einem Ende gekommen.   Ob es sich lediglich um einen klassischen Pullback handelt, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen.   Da der Abwärtstrend auch hier sauber intakt ist, muß das Kursziel von 145 Punkten beibehalten werden.   Erst wenn die Abwärtstrendlinie nach oben gebrochen werden sollte, kann von einer Trendwende gesprochen werden.
Können wir in die Zukunft blicken ?(Teil 2) 242764212.227.177.52/chart2/axe474.gif" style="max-width:560px" >

Alle Shortpositionen wurden übrigens gestern gecovert.
Antworten
Speculator:

@liquid4s, jetzt überrascht Du mich aber! o.T.

 
11.01.01 21:19
Antworten
Kleines Gehei.:

Toller Beitrag ! ! Zusammenfassung und Fazit ?? o.T.

 
11.01.01 21:48
Antworten
short-seller:

Fazit ???

 
11.01.01 22:35
Kaiser: Hast Du schon richtig erkannt, daß ich nicht mehr die Zinsen im Gedächtnis hatte. Nun gut, aber ich werte das nicht als tragischen Fehler. Entscheidend ist letztendlich Geduld, Geduld und nochmals Geduld. Denn mit Geduld kann sich die schlechteste Lage noch zum positiven wenden.

Diplomat:  Damit hast Du sicherlich Recht. Aber entscheidend ist an der Börse - wie auch im richtigen leben - die Ausgangssituation. Im Juni 1999 hatte der Markt schon ein wenig konsolidiert. Die Zinssenkungen wirkten erst verheerend als wir uns auf hohem Niveau befanden. Nun befinden wir uns auf sehr niedrigen Niveau und der Spielraum nach oben entsprechend groß. 9 Monate ? Nun, seit Mai wurden die Zinsen nicht mehr erhöht und wieviel Monate sind seitdem vergangen ? Knapp 8 Monate, wobei die Konsolidierung schon im März einsetzte.
Zinssenkungen gehe ich mal von einer ähnlichen Lage aus. Die Zinserhöhungen erfolgten nicht blind. Nein sie geschahen sehr gezielt. Ich denke schon daß wir bald weitere Zinssenkungen sehen werden.

Bronco: Ich kann meine Meinung leider nicht ändern, da ich mit dem Buch "Psycholgie der Masse" eine andere Sichtweise bekommen hatte. Es ist gar nicht die Frage ob etwas fair ist oder ob es angemessen bewertet ist. Es ist nur entscheident was die Masse denkt. Interessant ist immer wieder daß der einzelne in der Masse "seinen Verstand verliert". Insofern ist die Frage der vernünftigen Bewertung doch eher eine Frage der Einstellung eines Einzelnen. An einem KGV von 20 finde ich nicht anrüchiges. Wenn aber KGV's von 200 oder sogar 2000 üblich sind, dann - so gebe ich Dir Recht - ist das Spiel etwas außer Kontrolle geraten. Aber selbst in so einer Zeit läßt sich immer noch Geld verdienen.

Tetsuo: Stimmt schon daß sich Erfolg anhand einer Theorie oder anhand von Erfahrungen einer anderen Person nicht messen läßt. Schon Kostolany sagte "Den Erfolg eines Menschen werden erst seine Erben sehen". Auch der größte Moment des Erfolges kann sehr schnell in einer Depression oder Niederlage enden. Man muß nur immer wieder aufstehen und niemals aufgeben. Sicherlich ist eine Bewertung immer eine Sache der allgemeinen Betrachtungsweise. ABER: Während viele heute KGV's von 20 als hoch erachten, werden diese in ein paar Monaten sagen daß KGV`s von 40 oder 60 niedrig sind.

Um auf deinen Satz "Wer nur aufgrund der Zinsen argumentiert sieht nicht hinter die gesamten               zyklischen Wirtschaftsmechanismen."  zurückzukommen. Über diesen Satz sollten wir in spätestens 6 Monaten nochmals diskutieren. Ich vertraue hier auf Kosto, der in 70 Jahren Börsenerfahrung soviele Booms und Crashs gesehen wie kein anderer weit und breit. Die Situtation in Asien war erheblich anders. Dort war nicht nur wie in den USA eine Abschwächung der Wirtschaft zu beobachten, sondern eine tiefe Finanzkrise die durch die gesamte Wirtschaft ging.

Speculator: Eines hast Du dabei aber nicht berücksichtigt. Und zwar daß der DJ faktisch bereits seit 2 Jahren seitwärts konsolidiert. Ich glaube an keinen tiefen Einbruch. Gerade das würde der gute Al niemals zulassen. Denn gerade am DJ hänge weitaus mehr Existenzen als an den meisten Nasdaq-Werten.

liquid4s: Wenn man den Marktbericht liest, könnte man glatt meinen daß der von Kostolany beschriebene Moment der Beginn einer Rally gerade gekommen ist. Denn wie ich oben schrieb steigen die Kurse trotz weiterhin schlechter Nachrichten.

Kleines Geheimnis: Zusammenfassung ? Nun erstens glaube ich nicht daß man die vielen guten und unterschiedlichen Meinungen in wenigen Sätzen fassen kann. Vereinfacht kann man vielleicht sagen, daß scih Bullen und Bären derzeit in Waage befinden. Nun darf ich wieder Kosto zitieren: Nach seiner Auffassung ist es entscheident daß die Faktoren Psychologie und Liquidität positiv sind. Wenn einer der beiden Faktoren z.B. positiv ist steigen die Kurse. Wenn beide Faktoren positiv sind, explodieren die Kurse. Nun, derzeit ist der Faktor Psychologie wohl ausgeglichen, aber der Faktor Liquidität ist positiv und wird zunehmend (Zinssenkungen) positiver. Davon dürfte auch der andere Faktor beflügelt werden.

Grüße
Shorty
Antworten
Reila:

Hi tetsuo, da irrst Du aber gewaltig.

 
11.01.01 23:16
Von dieser Meinung könnten mich auch zwanzig grüne Sterne für Deinen Beitrag nicht abhalten.

Buffet ist der Buchhalter der Börse. Er findet unterbewertete solide Firmen. Er kauft ihre Papiere. Die Papiere steigen. Buffet braucht viele einzelne Informationen und den Rechenschieber. Weil er besser recherchiert und besser rechnet hat er bessere Ergebnisse als der, der nur auf seinen Bauch vertraut oder sich nach der Wetterfahne richtet, wenn der Wind schon lange weht. Buffet ist damit die Garantie auf solides Wachstum und wenig Verlust in der Krise. Er gibt einen Scheiß auf die Meinung der Massen.

Kostolany ist der Kosmopolit, der Intellektuelle, der Künstler. Er achtet auf die grundlegenden Wirtschaftsdaten in Ländern, Regionen und Bereichen. Das wichtigste in einem Markt ist ihm die Entwicklung der Liquidität. Den zweitstärksten Einfluß mißt er der Psychologie zu. Obwohl er vermutlich besser Kopfrechnen konnte als wir, ist ihm die Mathematik nicht alles. Er hört fein auf die Stimmungen der Menschen (Massen) und ahnt ihr Verhalten voraus. (Manche von uns werden bis heute nicht bemerkt haben, daß in Deutschland kaum noch jemand außer uns hier im Board über Aktien spricht.) Spekulation ist für ihn die Kombination aus Fakten und Psychologie. Außerdem ist er der Genießer, für den Spekulation Leidenschaft und Genuß ist - neben vielen anderen Genüssen - und nicht Arbeit.
Damit ist er mir menschlich viel näher als Buffet, der eher asketische Arbeiter. Außerdem mußte Buffet mit seiner Methode der größte Boom des Jahrhunderts, der der Internetwerte, verborgen bleiben. Pech für seine Anleger, bei denen er sich inzwischen entschuldigt hat.

R.
Antworten
tetsuo:

@reila

 
12.01.01 08:02
Vielleicht irre ich mich!
Nur glaube ich nicht, dass Buffets Methode eine ist, die in der breiten
Masse anwendbar ist, jedoch ist sie durchaus opportun für einen Fonds Manager!
Was Du meiner Meinung nach ausser Acht lässt sind Faktoren, die mit
der eigentlichen Methode nichts zu tun haben, zB Instinkt und Intuition,
wann man welche Firma kauft oder verkauft. Ich habe mir verschiedene
Berichte von erfolgreichen Geldmanagern durchgelesen, und
1) jeder reussiert mit seiner persönlich entwickelten Methode, d.h. abgestimmt auf seine Person,
2) es gab entscheidende Momente, wo sie zum rechten Zeitpunkt am rechten Ort
waren, oder zB den Riecher für eine Intel hatten, als sie noch echt günstig war.

Bei Buffet spielt zB die Kenntnis der Unternehmen und vor allem ihres Managements eine grosse Rolle, d.h. persönlcieh Kontakte, da haben aber viele andere keinen Zutritt.
Ich denke also mal, eine solche Methode ist nicht unbedingt kopierbar.
Allerdings stimme ich Dir insofern zu, dass solche Lektüre allemal
zum Nachdenken anregen sollte, und man kann sich das Passende für den
eigenen Gebrauch herausziehen.

Ausserdem möchte ich noch einen Gedanken anregen: nicht jede Methode ist für jeden Markt geeignet. ZB Kostolanys Ansatz wäre am NM so nicht durchführbar, da muss man seine Aktien derzeit überwachen.
Und Buffets Methode (d.h. sein Fonds) war ausgerechnet in Zeiten einer boomenden Nasdaq relativ erfolglos, erst wieder in 2000 glänzte er.
Buffet dürfte auch in einem überbewerteten Markt konsequenterweise nicht viel investieren, soweit ich mich erinnere, war dies auch in 1999 der Fall
und wurde zum Teil heftig kritisiert, aber im Licht der 2000 Korrektur
hat er richtig gehandelt.

Reila, es geht mir übrigends nicht darum Recht zu haben, und meine
Anmerkungen sollten auch keine Kritik an Buffet oder Kostolany darstellen
noch ihre Verdienste schmälern. Den Gedankenaustausch hier am Board und mit
Dir schätze ich sehr. Auf viele Gedanken kommt man allein überhaupt nicht.

:) Tetsuo
Antworten
short-seller:

Kostolany hatte wohl doch wieder Recht !

 
24.01.01 22:10
Es scheint sich herausgestellt zu haben, daß sinkende Zinsen in der Tat die Grundlage für steigende Kurse sind. Folglich dürften wir gerade erstmal den Beginn einer neuen Rally gesehen haben.

Grüße
Shorty
Antworten
Esprit:

@shorty: Ich liebe es, wenn Du Recht hast! :)

 
24.01.01 22:26
Sehr interessanter Thread, mit super Beiträgen von vielen verschiedenen Teilnehmern!!

Soetwas müßte es (noch) häufiger geben!

Antworten
short-seller:

Nicht ich habe Recht, sondern Kostolany!

 
26.01.01 21:32
Man sollte sich schließlich nicht mit fremden Federn schmücken. Ich habe lediglich den Text abgetippt und mit Kommentaren versehen. Und nun kann man sich auf eine rosige Börsenzukunft freuen.

Grüße
Shorty
Antworten
badluck:

A propos Massenpsychologie

 
26.01.01 22:13
Holsten - Bierabsatz wegen Sommer-Regen rückläufig (Reuters)

Sinken jetzt die Holsten-Kurse oder steigen sie weil alle nach dem vergeneten Sommer das Bier halt im Winter trinken..?
Antworten
Makelo:

wartet erst mal auf die nächste Zinsentscheidung..

 
26.01.01 22:41
wenn es nur 25 Pkt. werden geht es noch mal ein wenig runter. Allerdings ist dann das gestern bedrohlich erwähnte Nullwachstum bei den Amis aus dem Raum. Letzteres wäre mir wesentlich lieber als eine Senkung um 50 Pkt..
Antworten
short-seller:

So Zinsentscheidung ist da

 
01.02.01 02:20
Wenn ich mich nun an Kostolanys Worte vom Anfang dieses threads halte, so steht uns eine neue Rally ins Haus.

Auch wenn der Nasdaq heute stark fiel und der NM morgen auch fallen könnte, so glaube ich sicher daß dies nur ein kurzer Moment ist.

Grüße
Shorty
Antworten
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