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KGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar


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Lang & Schwarz . 17,50 € -1,69% Perf. seit Threadbeginn:   +684,75%
 
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KGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

51
28.09.06 09:38
Lang & Schwarz WPK: 645932 könnte der Highflyer in diesem Herbst werden (ähnlich wie damals VEM und Sino)

Es gibt 3.146.000 Aktien.

Gewinn 2005 – 1.933.000 Euro
Gewinn 1. Halbjahr 2006 –2.928.000 Euro
(wohlgemerkt nur in den ersten 6 Monaten bereits den Gewinn des gesamten Vorjahres um mehr als 50 % gesteigert)

Das bedeutet (wenn man das Ergebnis vom 1. Halbjahr auf das 2. Halbjahr übertragen würde einen Gewinn von 5.856.000 Euro ergeben) einen Gewinn/Aktie von 1,86 Euro und bei einem Kurs von jetzt 6,75 Euro ein KGV von sagenhaften 3,62 bedeuten.

Zudem handelt es sich nicht um ein unbekanntes Unternehmen. Jeder Börsianer dürfte wohl Lang & Schwarz kennen. Ich handle schon mehrere Jahre immer wieder bei denen.

Denke die Kaufempfehlungen der Börsenbriefe werden nicht lange auf sich warten lassen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Kaufentscheidung ob ja/nein liegt nun bei Euch.

Gruss

moneyholic


DGAP-News: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG

10:30 27.09.06

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG: Erstnotiz im Geregelten Markt voraussichtlich am 28. September 2006

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------

Die Erstnotiz der Aktien der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG im
Geregelten Markt (General Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse
erfolgt voraussichtlich am 28. September 2006. Insgesamt sollen 3.146.000
auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) jeweils
mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von € 3,00 je Stückaktie und

mit voller Gewinnanteilberechtigung ab dem 1. Januar 2006 (WKN: 645932;
ISIN: DE0006459324, Börsenkürzel: LUS, Reuters: LUSGn.DE) sowie bis zu
439.230 auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien)
aus dem bedingten Kapital zur Sicherung der Rechte der Inhaber der
Optionsscheine von 1999/2009 jeweils mit einem anteiligen Betrag am
Grundkapital von € 3,00 je Stückaktie und mit voller
Gewinnanteilberechtigung ab dem der Ausübung der Optionsrechte folgenden
Geschäftsjahr zugelassen werden.

Der Wertpapierprospekt zum Börsengang wurde am 26. September 2006 von der
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gebilligt und auf der
Website der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG unter www.ls-d.de
veröffentlicht.

Der Börsengang wird von der M.M.Warburg & CO begleitet, die im Nachgang
auch als Designated Sponsor fungiert. Der M.M.Warburg Konzern hält über 30%
der Anteile und sieht in Lang & Schwarz einen geeigneten strategischen
Partner. Es sei daher im Zusammenhang mit dem Börsengang keine Reduzierung
der Beteiligung geplant.

Allgemeine Informationen zur Gesellschaft

Lang & Schwarz AG vereinigt als einzige deutsche Wertpapierhandelsbank das
klassische Börsenmaklergeschäft, das Emissionsgeschäft, das außerbörsliche
Market-Making, sowie das Begeben von eigenen derivativen Produkten.

Lang & Schwarz ist seit Ende letzten Jahres Listing Partner der Deutschen
Börse AG. Zudem wurde dieses Jahr der Börsengang der 10tacle studios AG als
Leadmanager und sole bookrunner erfolgreich begleitet.

Im Bereich der derivativen Produkte plant Lang & Schwarz, neben der
bestehenden Notierung im Segment Smart Trading an der Frankfurter
Wertpapierbörse, zusätzlich bis zum Jahresende die Notierungsaufnahme ihrer
Produkte an der Börse Stuttgart. Die Gesellschaft erhofft sich von dieser
Maßnahme eine Steigerung des Geschäftsumfangs und damit einhergehend eine
Erhöhung der Ertragsmöglichkeiten.

Die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG hat nach dem Rekordergebnis des
letzten Geschäftsjahres (1.933 TEUR) im ersten Halbjahr eine Ergebnis von
2.928 TEUR erzielt. Hieraus ergibt sich ein Halbjahresgewinn pro Aktie
(unverwässert) von 0,94 Euro. Zu diesem Ergebnis konnten alle Bereich
beitragen.

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Duesseldorf



Ansprechpartner: André Bütow, Peter Zahn
Tel.: 0211-138 40 0
Fax: 0211-138 40 90
Email: investor-relations@ls-d.de



(c)DGAP 27.09.2006
--------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf Deutschland
Telefon: 0211-13840-254
Fax: 0211-13840-90
E-mail: andre.buetow@ls-d.de
WWW: www.ls-d.de
ISIN: DE0006459324
WKN: 645932
Indizes:
Ende der Mitteilung DGAP News-Service




Hier noch ein Interview von boerse.ard

27.09.2006 16:57
"Der Konkurrenz Mandate abjagen"
Vorstandsmitglied Peter Zahn sieht Lang&Schwarz gut gerüstet für die Börse. Mit neuen Mandaten im Designated Sponsoring und mit Zertifikaten soll das Unternehmen wachsen.

boerse.ARD.de: Warum machen Sie ein Listing und keinen echten Börsengang?

Zahn: Aus Rücksicht auf unsere Privataktionäre. 47 Prozent unserer Aktionäre sind Privatpersonen. Hätten wir einen Börsengang über eine Kapitalerhöhung durchgeführt, hätten wir deren Anteile verwässert. Außerdem brauchen wir keine Kapitalerhöhung aufgrund der guten Geschäftslage.

boerse.ARD.de: Weshalb haben Sie so lange mit dem Gang an die Börse gewartet?

Zahn: Wir mussten erst unsere Hausgaben machen. Jetzt sind wir gut positioniert und reif für die Börse.
boerse.ARD.de: Ihr Unternehmen steht und fällt mit der Börsenstimmung. Wie stark sind Sie gegen kommende Börsen-Krisen abgesichert?

Zahn: Ob die Kurse steigen oder fallen, ist für uns nicht so entscheidend. Bei uns kommt es auf den Umsatz an. Da verdienen wir Provisionen. Eine umsatzlose Zeit selbst bei steigenden Börsenkursen bringt uns nichts.

boerse.ARD.de: Nach Ihren Aussagen gibt es derzeit 730 Mandate an der Frankfurter Börse. Sie besitzen bisher lediglich 20 Mandate und befinden sich nicht unter den TopTen der Designated Sponsoren. Ist da noch Potenzial für neue Mandate?

Zahn: Ja, absolut. Wir wissen, dass wir nicht durch neue Mandate wachsen, sondern durch das Abjagen von Mandaten der Konkurrenz. Hier liegt noch ein großes Potenzial.

boerse.ARD.de: Ihr Kernbereich bleibt aber das TradeCenter. Was tun Sie, um noch mehr Trader anzulocken?

Zahn: Wir haben schon sehr trade-affine Kunden. Außerbörslich können bei Lang&Schwarz 700 Aktien aus Deutschland (Dax, MDax, TecDax), anderen Ländern Europas, USA und Asien gehandelt werden. Und das von acht bis 23 Uhr. Andere machen früher Schluss. Selbst am Samstag und Sonntag findet bei uns für ein paar Stunden außerbörslicher Handel statt. Um neues Wachstumspotenzial zu erschließen, erweitern wir nun unsere Produktpalette und bieten Zertifikate an. Diese sollen aber nicht zu kompliziert sein, sondern leicht überschaubar bleiben.

boerse.ARD.de: Wir erleben derzeit wieder ein Anziehen der Börsengänge. Trotzdem haben Sie sich skeptisch über den derzeitigen IPO-Markt geäußert. Warum?

Zahn: Der IPO-Markt ist derzeit ein Käufermarkt. Die Käufer diktieren den Preis und fordern Abschläge. Das wird nicht ewig so bleiben. Wir glauben, dass bald wieder bessere Zeiten für Small Caps kommen.

boerse.ARD.de: Mehrfach würde über eine Kapitalerhöhung spekuliert. Planen Sie so etwas?

Zahn: Vorerst nicht. Aber ausschließen will ich es nicht. Wenn irgendwann die Bewertung für Small Caps attraktiver wird, müssten wir vielleicht doch noch eines Tages eine Kapitalerhöhung vornehmen.

Das Interview führte Notker Blechner
Link:
boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_188486
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VerlustExperte:

Raymond

 
22.07.26 15:15
vollkommen richtig
Ich habe ja auch nichts anderes
behauptet. Und wie Du meinen vorherigen Beiträgen entnehmen kannst ist das Ergebnis aus Handelstätigkeit auch mein bevorzugter Referenzpunkt

Was interessiert mich denn ein KGV auf Basis eines Netto-Ergebnisses, das durch "Sondereffekte" den tatsächlichen Geschäftsverlauf (teilweise) verschleiert?

Für mich relevant ist: Wieviel kommt oben rein und welche Kosten fallen dabei an. Das heißt, bestenfalls kann ich mich noch mit dem "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" beschäftigen, aber darüber hat der Vorstand am 2. Juli keine Prognose getroffen. ;)
Antworten
Raymond_Ja.:

@voltaren (''Großaktionäre der L&S AG'')

 
22.07.26 15:22

Die Lang & Schwarz AG befindet sich zu 90,9 % im Streubesitz [Freefloat]. Größere Einzelaktionäre mit einem Stimmrechtsanteil von über 5% sind mir nicht namentlich bekannt. Die LLB Invest KAG soll eine kleinere Position von 3,9% halten. Die Krux des Börsenkurses (aktuell: €17,95) liegt an defekten HÄNDYs (siehe angehängte Gräfik).

 

KGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar 1523279
Antworten
VerlustExperte:

Bafin

 
22.07.26 20:42
BaFin hat eine Aufsichtsmitteilung veröffentlicht und erläutert die neuen Spielregeln mit Blick auf die Umsetzung/Umgehung des PFOF Verbots:

www.bafin.de/SharedDocs/Downloads/DE/...g_PFOF.html?nn=150446

Antworten
GaborPiscis1:

Gut gehalten

 
23.07.26 22:51
LuS hat sich heute angesichts des angeschlagenen (roten) Marktumfelds heute relativ gut gehalten. HV am 26.08. naht.  
Antworten
voltaren:

re: verlustexperte

 
24.07.26 00:43
gemäss bafinpapier wären pfof weiterhin erlaubt, sofern sie vollumfänglich dem kunden und nicht der werthandelsfirma zugute kommen.

komisch dass tr und co das nicht wollen...
Antworten
VerlustExperte:

Voltaren

 
24.07.26 08:47
ich denke, es ist an der Zeit,
sich gedanklich einfach vollständig
von PFOF zu lösen

ein modernes regulatorisch robustes
Handelsmodell zeichnet sich durch
Preiswettbewerb in den Orderbüchern aus und kostengünstiger Schnittstellen

attraktiv wird es für Marktteilnehmer,
wenn es best execution gewährleistet

man muss dann als Bank/Broker nicht ein Dutzend verschiedener Börsenplätze monitoren und Anschlüsse bereitstellen, sondern routet einfach an diesen einen Platz, solange dessen Preisqualität dokumentiert vorne liegt

optional kann man sich an dem Handelsplatz beteiligen und bekommt dann anteilig eine Gewinnauschüttung - aber unabhängig vom Orderflow, den man dort hingeroutet hat

ich bekomme ja von L&S auch 2 Euro Dividende, obwohl ich noch nie mit denen gehandelt habe - ein anderer, der ausschließlich L&S nutzt bekommt ebenfalls 2 Euro Dividende

wir sind halt an einem Eigenhändler beteiligt, der Handelsgewinne (u.a. aus Spreads) auskehrt - die BNP ist dem Vernehmen nach mit ihrer Beteiligung an der Tradegate AG auch nicht unglücklich  
Antworten
voltaren:

absolut

 
24.07.26 09:22
da geb ich dir völlig recht, das thema ist durch. mein post war eher humorvoll/ironisch gemeint.
Antworten
lerchengrund:

woher kommt der plötzliche Optimismus ?

 
24.07.26 10:10
... ich wollte gestern über meine Hausbank Wertpapiere verkaufen und wollte L+S bedienen - leider wurde mir diese Möglichkeit gar nicht geboten, sondern nur andere Handelsplätze angezeigt. das macht mich doch stutzig! Auf Platz 1 der Rangliste war Tradegate platziert. Wie geht es euch?
Antworten
VerlustExperte:

lerchengrund

 
24.07.26 10:16
interessant - kenne Deine Hausbank nicht, ist sie noch als Partner auf www.ls-tc.de oder www.ls-x.de ausgewiesen?

ohne Rückvergütung mag sich die ein oder andere Bank auch fragen, weshalb man an der Verbindung zu L&S festhalten sollte

die DADAT aus Österreich hat sich ja bspw auch bereits im April (?) abgenabelt - in Österreich gilt das PFOF Verbot bekanntlich seit Ende März 2024
Antworten
voltaren:

do ist etf-tag auf lsx

 
24.07.26 13:25
der gestrige donnerstag war der vierte seit pfof-ende, und wie die anderen drei war auch der gestrige donnerstag der mit abstand stärkste wochen-etf -tag auf lsx.

erstaunlich. experimentiert lsx am donnerstag mit den etf-spreads oder gibts es konkrete gründe für dieses phänomen?
Antworten
lerchengrund:

Hausbank

 
24.07.26 13:47
ist Sparkasse
Antworten
Torsten 250:

@Voltaren

 
24.07.26 13:56
ETF Sparpläne werden wohl von TR Seite noch über LSX abgewickelt. Wie lange noch,
wird man sehen.
Antworten
Torsten 250:

anderes Thema ...

 
24.07.26 13:59
Gegenanträge zur HV ist nun ein Zweiter eingegangen. Wird spannend.

www.ls-d.de/investor-relations/hauptversammlung
Antworten
Homeopath:

Wenn Tradegates "Best Execution"

 
24.07.26 15:56
funktionieren sollte, dann wäre es beinahe ein Perpetuum Mobile bzw. eine Gelddruckmaschine - oder eben das sofortige weltweite Ende jeglicher Arbitrage zwischen den Handelsplätzen.

Einfach einen Dauerauftrag erteilen, Titel abc "Best Executioon" kaufen und sofort wieder "best execution" verkaufen (das "Limit" so setzen, daß die Transatkionskosten mindestens wieder drin sind) und dann "Go To 10" ... 100x am Tag 5 Cent / Aktie einstreichen und morgen ist ein neuer Tag ...

Wenn man mit einer "Bank" oder "Sparkasse" arbeitet weist die gerne mal "Fremde Spesen" (z.B. im XETRA-Handel) oder auch mal "Courtage" (Börse Hamburg) aus (bei vinkulierten Namensaktien auch "Übertragungskosten"), das dürfte das Modell (also auch Tradegates Gebührenmodell, nicht nur mein Perpetuum Mobile) gefährden.
Antworten
Raymond_Ja.:

Week 30: LUS1 is up 6.8% this week

 
26.07.26 08:25

Name Last Price7D 1Y 
 LUS1  Lang & Schwarz AG  €18.00 +6.8%  -18.9%


31.6% UNDERVALUED



Antworten
voltaren:

lse24?

 
26.07.26 11:59
die londoner börse startet zum jahreswechsel ein multinationale elektronische börse namens lse24 mit praktisch durchgehender handelszeit und einem multi-market-maker modell. ist das vielleicht das neue geheimnisvolle projekt von l&s market making? oder will l&s gleichzeitig ein konkurrenzmodell starten?

zur erinnerung, an der kommenden hv sollen die statuten von l&s so geändert werden, dass neu beteiligung an ausländischen börsen explizit als unternehmsziel genannt wird (artikel 3, neuer absatz 5).
Antworten
VerlustExperte:

voltaren

 
26.07.26 13:54
die LSE24 wird wohl zunächst mit ETPs starten - das spricht dann eher für bspw Flow Traders als Teilnehmer

aber grundsätzlich zeigt die Nachricht, dass die Möglichkeiten
im WP-Handel weiter wachsen

simplywall.st/stocks/us/...xchange-shares-facing-the-lse-24-s
Antworten
urlauber26:

Gedanken zum Gegenantrag

 
28.07.26 16:44
Hi,
bei der Dividenden-Diskussion verstehe ich eigentlich beide Seiten gut. Vor allem das schwindende Vertrauen in das Management ist absolut nachvollziehbar. Den aktuellen Gegenantrag auf 4,25 Euro Dividende finde ich super begründet.
M.E. könnte man diesen Antrag jedoch um einen zweiten Beschluss ergänzen, um dem Vorstand das Argument des drohenden EK-Mangels zu nehmen, siehe unten.
Ich finde es erneut äußerst schwach, dass die Gesellschaft ihre Ablehnung des Gegenantrags nicht begründet hat. Argumente wie der Ausbau Strukturierter Produkte, das Vorhalten von EK für das kommende MMM-System oder eine zweijährige Durststrecke ohne TR-Orderflow hätten von L&S dort genannt und auch abstrakt erläutert werden können, auch wenn man die Zahlen noch nicht kennt. Haben sie aber nicht.

Fakt ist, dass zum Zeitpunkt der HV es weder an Liquidität noch an Substanz mangelt. Allein Q1/26 brachte ca. 32 Mio. EUR Gewinn, Q2 dürfte ebenfalls stark sein, Q3 und Q4 sind zwar black box, aber ein negatives EpS sehe ich da eigentlich nicht. Was nach einer 4-Euro-Ausschüttung kurzfristig entstehen könnte, wäre höchstens eine temporäre Delle beim festgestellten, regulatorischen Eigenkapital und das scheint das Hauptargument des Vorstands zu sein. Um diese Delle abzufedern, könnte der Gegenantrag um folgenden Beschluss erweitert werden, indem der Vorstand aufgefordert wird, unverzüglich einen Antrag nach Art. 26 (2) CRR bei der BaFin auf formale Anerkennung und unterjährige Thesaurierung von Teilgewinnen des ersten Halbjahres 2026 im Umfang von 21 Mio. EUR als hartes Kernkapital (CET1) auf konsolidierter Ebene der Wertpapierinstitutsgruppe zu stellen.

Das Verfahren dauert zwar 2–3 Monate (und kostet, weil ein WP zum 30.06. einen Zwischenabschluss testieren muss). Da das MMM aber frühestens erst Ende 2026 startet (ich glaube eher Q1-Q2/27), ist diese regulatorische Übergangsphase absolut verkraftbar. Und nach der Anerkennung ist das regulatorische EK (bei 21 Mio. Thesaurierung) gleich hoch wie bei der regulären 2-Euro-Divi (überschlägig: 191-19=172 Mio., ggü 191-40+21=172 Mio.).

Ja, damit ziehen wir im Prinzip die Dividende für das Gesamtjahr 2026 vor. Da ich aber nicht glaube, dass der Vorstand im nächsten Jahr freiwillig wieder 2 Euro vorschlägt, wären mir jetzt die 4 Euro lieber, vor allem, weil es mit dem Antrag nach Art. 26 (2) CRR eben auch einen Weg gibt, die regulatorische EK-Delle in angemessener und zur richtigen Zeit, d.h. vor dem Start des MMM, zu lösen. Und irgendwie ist das vielleicht auch zur richtigen Zeit der richtige Schuss vor den Bug für den Vorstand.

Die Alternative wäre, dieses Jahr die 2 Euro zu schlucken (die ehrlicherweise ja auch nicht schlecht sind), die Entwicklung des MMM (und des „Restgeschäfts+Ausbau“) abzuwarten und – sollte der Vorstand bis zur HV 2027 nicht geliefert haben – das überschüssige Geld dann im nächsten Jahr abzuziehen. Dann – so wie ich das aus dem w:o-Forum herauslese - vermutlich auch mit der Unterstützung von "DAX7003" mit seiner >5% Beteiligung und der damit deutlich besseren Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher Antrag durchgeht.

Wie wird das hier von Euch gesehen – 2 Euro oder Gegenantrag?
Antworten
VerlustExperte:

Team 2 Euro

 
28.07.26 18:25
einfach um der Chronologie willen.
Man kann über die Höhe der Quote diskutieren auf der einen Seite, aber unabhängig von den Geschehnissen des 2. Juli. Oberflächlich betrachtet gibt es da zwar den Zusammenhang zwischen Wachstumserzählung vom Februar und den nun deutlich geringeren Umsätzen an der LS-X, aber das bedeutet für mich nicht, dass man die ordentliche HV über das abgeschlossene Jahr 2025 gleichzeitig zu einer außerordentlichen HV über einen Zwischenstand 2026 macht.

In 12 Monaten gibt es eine ordentliche HV über alle Entscheidungen und Beschlüsse und Entwicklungen des Jahres 2026. Und vorgelagert einen Dividendenvorschlag, der sich am Gesamtjahresergebnis messen lassen muss. Das heißt bspw 5 EUR EPS sind bei 40% Quote wieder 2,- EUR, ohne "Sondereffekte" vorzuschieben oder einen schwachen Jahresstart. Das ist ein simpler Lackmus-Test, ob der neue Vorstand verlässlich kommuniziert. Gegenanträge, individuelle Entlastung etc. kann man dann ggf. zwischen März und HV Termin mit viel Vorlauf planen.  
Antworten
hobbytrader79:

@Urlauber

 
28.07.26 19:54
Bezüglich Dividende bin ich mir noch unschlüssig und entscheide eventuell spontan auf der HV.

Was im Worst Case auch passieren kann, dass erst der Dividendenvorschlag abgelehnt wird und dann nicht genügend Stimmen für den Gegenantrag zusammen kommen.
Antworten
hobbytrader79:

Dividende

 
28.07.26 19:59
grundsätzlich tendiere ich aber für eine höhere Dividende, weil die Aktionäre in den letzten Jahren weniger Dividende erhalten haben mit der Begründung den Bankenfonds zu füttern. Das nicht mehr benötigte Geld soll doch dann jetzt bitte ausgeschüttet werden.
Antworten
VerlustExperte:

hobbytrader79

 
28.07.26 20:20
das "augenscheinlich" nicht mehr benötigte Geld
diese Annahme basiert auf bislang 18 Handelstagen - vielleicht werden es 200 Handelstage, aber in der Aussage steckt möglicherweise zuviel Pessimismus
Zitat 16.7.:
"Einschnitt für das börsliche Market Making" nicht das außerbörsliche
Antworten
Torsten 250:

Interview

5
30.07.26 10:02
www.4investors.de/nachrichten/...?sektion=stock&ID=191279

Sollte man einmal langsam lesen.
Antworten
gofran:

wow, ein Interview von L&S!

4
30.07.26 13:53
Auf der einen seite natuerlich ein albernes, mit vorgeschrieben und zig mal gegengecheckten Antworten. Auf der anderen Seite bemueht man sich um so etwas wie "IR". Ich denke, L&S ist kein schlechtes Invest. Und mit einem hat er Recht - sie haben sich immer wieder neu erfunden.
Antworten
Obelisk:

Null neue Infos

 
14:06
durch das Interview.  
Antworten
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