Also
1. Bringt das dem Endkunden überhaupt irgend etwas oder wird da nur verschlimmbessert? - Der Kunde hat doch während der XETRA-Zeiten mit L&S zu dem gleichen Spread wie an der Referenzbörse handeln können, oder nicht? ..und das zu günstigeren Konditionen
Ich meine, was kommt als nächstes? Merken die jetzt plötzlich, dass ne Börse am Spread verdient und verdienen bald auch noch nen Spread?? Und darf bald MediaMarkt bald keine höheren Preise mehr anbieten als Amazon, weil es nicht im Kundeninteresse ist und man mehr bezahlen könnte?
2. Ich bin immer noch nicht sicher, ob diese Artikel "Payment for Order Flow" falsch übersetzen mit "Rückvergütung" und es eher doch so ist wie share999 gesagt hat.
Hier steht doch nochmal klar was die Intention ist, das ist das Vorhaben:
www.esma.europa.eu/press-news/esma-news/...payment-order-flow
"PFOF causes a clear conflict of interest between the firm and its clients, because it incentivises the firm to choose the third party offering the highest payment, rather than the best possible outcome for its clients when executing their orders."
Also: es soll also verboten werden, dass eine Firma Anreize erhält die Drittpartei als Orderausführer zu wählen der am meisten zahlt anstatt den mit dem besten Ergebnis/ Resultat.
Was soll Trade Republic denn nun machen? Die bieten doch NUR EINEN an, nämlich Lang & Schwarz.... also sagen sie ihren Kunden in Zukunft: "hey kunde, gibt ne neue EU Verordnung. Anstatt über Lang & Schwarz routen wie zukünftig über DEN BESTEN bei uns angebundenen Handelsplatz, um es euch am günstigsten und besten zu machen, und das ist, AAHH WAIT FOR IT, Lang & Schwarz." Und weil die EU nicht will, dass es Rückvergütungen gibt, sagt Trade Republic: "HEY, lang und Schwarz, wir binden euch bei uns ein. Wie wäre es, wenn ihr dafür jährlich Anbindungsgebühren zahlen müsst? (nein, keine Rückvergütung, Anbindungsgebühren)? na?