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KGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

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Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 10,00 15,00
Fallender DAX-Kurs 5,00 10,00 14,99
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VM56JA9 , DE000VK1QDG5 , DE000VH8FCV9 , DE000VK4NG37 , DE000VJ3CS62 , DE000VJ64G84 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Lang & Schwarz . 23,60 € +0,00% Perf. seit Threadbeginn:   +912,88%
 
VerlustExperte:

EUWAX Report Januar 2020

 
18.02.20 18:02
Umsatz Lang & Schwarz insgesamt 49,3 Mio EUR (Dez 2019 23,7 Mio EUR)
Knock Out Produkte: 21,5 Mio EUR (Dez 2019 10 Mio EUR)
Wikifolio: 27,5 Mio EUR (Dez 2019 13,6 Mio EUR)

das sind ziemlich gute Zahlen und entsprechen dem Niveau von Jan/Feb 2018

www.boerse-stuttgart.de/de-de/...ort_date_s%20desc&query=
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SV34:

Top

 
18.02.20 21:49
Na dann sollte das Operative Ergebnis sehr gut ausfallen...

Der Kurs sollte am Freitag darauf anspringen :-)
Antworten
schrmp1978:

...

 
18.02.20 23:07
MAl sehen was das JAhr 2019 eingebracht hat. Der Ausblick wird in jedem Fall top ...
Antworten
börsetogo:

nur um sicher zu gehen..

 
19.02.20 10:29
die Steuerproblematik kann sich nicht wiederholen, oder? Ich meine, nachdem man das Steuerproblem erkannt hat, wurden Massnahmen getroffen, damit es wieder zu einer normalen Besteuerung kommt, richtig? Wenn also das aktuelle Geschäftsjahr gut läuft, haben wieder die Aktionäre etwas davon und nicht nur das Finanzamt.
Antworten
VerlustExperte:

@börsetogo

 
19.02.20 10:47
Nach meiner Einschätzung kann sich die Steuerproblematik nicht wiederholen, denn

die ergriffenen Maßnahmen sollten einen Gleichlauf von Handels- und zu versteuerndem Ergebnis bringen
selbst wenn sie das nicht tun, ist der Verlauf 2019 von steigenden Kursen geprägt,  sodass LUS wie in 2017 von der neuen Steuerregel profitiert

aber wenn der Vorstand nur halbwegs bei Trost ist, haben sie sich die o.g. mittlerweile vom FA absegnen lassen  
Antworten
dyandi:

Steuer

 
19.02.20 11:28
Gibt doch neue Steuerproblematik, diesmal für den Endkunden in DE...

Eine weitere (andere) Steuerproblematik, die höchstwahrscheinlich den Gewinn senkt, wurde schon beschlossen.  
Antworten
börsetogo:

@verlustexperte: danke!

 
19.02.20 11:42
Die Umsätze ziehen deutlich an. Die Zahlen scheinen gut zu werden. Aktuell sollte es ziemlich rund laufen.
Antworten
VerlustExperte:

@dyandi

 
19.02.20 11:46
ja, das ist bekannt - deshalb wies ich darauf hin, den EUWAX Report abzuwarten
der gibt aber noch keinen Anlass zur Sorge - im Gegenteil... nun ist das Jahr noch jung,
aber im Moment sind wir ja auf Kurs, eines der besten ersten Quartale zu sehen in der Firmengeschichte

ich habe wenig Zweifel, dass sich das auch im Aktienkurs niederschlagen wird

 
Antworten
Hermann08:

Eigentlich ist doch alles gesagt.

 
19.02.20 15:41
Eigentlich ist doch alles gesagt.

Der nächste Quartalsbericht soll morgen kommen. LuS hat eine verbindliche Steuerauskunft erfragt und offensichtlich noch nicht bekommen, weil wir Aktionäre sonst ein Recht auf eine ad hoc Mitteilung gehabt hätten. Das gleiche gilt für die Banklizenz.
Also können wir vom Quartalsbericht morgen höchstens ein paar erklärende Hinweise zur Steuerproblematik und natürlich die neuesten operativen Zahlen erhoffen.


Antworten
börsenfurz1:

Sieht wohl nicht so gut aus.....

 
19.02.20 18:25
User_X:

Divi gestrichen....

2
19.02.20 18:56

DGAP-Ad-hoc: Lang & Schwarz Aktiengesellschaft / Schlagwort(e):
Jahresergebnis/Dividende
Lang & Schwarz Aktiengesellschaft: Vorläufige Finanzzahlen 2019

2020-02-19 / 17:22 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung
(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

* Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit TEUR 2.068 im vierten Quartal
2019 (viertes Quartal 2018: TEUR 3.673)
* Keine Dividendenausschüttung für 2019 geplant

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Konzern der Lang &
Schwarz Aktiengesellschaft beträgt im vierten Quartal 2019 TEUR 2.068
(viertes Quartal 2018: TEUR 3.673). Für das Geschäftsjahr 2019 ergibt sich
hieraus ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 700 (Vorjahr: TEUR
275). Das Konzernergebnis je Aktie beträgt damit EUR 0,22 für das
Geschäftsjahr 2019 nach EUR 0,09 für das Geschäftsjahr 2018.

Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft verfügt zum 31. Dezember 2019 nach den
vorläufigen Zahlen über bilanzielle Konzerneigenmittel in Höhe von EUR 27,6
Mio. (Vorjahr: EUR 29,9 Mio.; vor Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr
2018).

Auf Basis der Einzelgesellschaft Lang & Schwarz Aktiengesellschaft ergibt
sich für das Geschäftsjahr 2019 ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis (Vorjahr:
TEUR -171). Eine erneute Finanzierung einer Dividendenzahlung aus den
Rücklagen ist trotz der operativ guten Entwicklung nicht vorgesehen. Es
besteht die Notwendigkeit das bestehende Eigenkapital für die weitere
erfolgreiche Umsetzung des Wachstumskurses im Konzern zu belassen. Daher

wird der Hauptversammlung vorschlagen werden, für das Geschäftsjahr 2019
keine Dividendenzahlung vorzunehmen. Seit Jahresbeginn 2020 hat sich die
gute geschäftliche Entwicklung dynamisch fortgesetzt.

Die Zahlen zum 31. Dezember 2019 sind ungeprüft und keiner prüferischen
Durchsicht unterzogen worden.

Über die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft: Lang & Schwarz wurde 1996
gegründet und ist seit dem Jahr 2006 an der Frankfurter Börse notiert. Die
Lang & Schwarz Aktiengesellschaft emittiert eigene Optionsscheine und
Zertifikate und fungiert als operative Konzernholding mit drei
100-prozentigen Konzerngesellschaften. Schwerpunkt der Lang & Schwarz
TradeCenter AG & Co. KG ist der börsliche und außerbörsliche Handel mit
Wertpapieren. Mit nahezu 30.000 quotierten Produkten ist die Gesellschaft in
Deutschland Marktführer im außerbörslichen Handel mit über 20
Handelspartnern und über 15 Millionen Kunden. Die Lang & Schwarz Broker GmbH
bietet neben dem klassischen Brokergeschäft aktienhandelsnahe
Dienstleistungen, die Beratung und Betreuung beim Going & Being Public an
und ist im Designated Sponsoring aktiv. Innerhalb des Lang & Schwarz
Konzerns ist sie zudem für die Entwicklung, den Betrieb und die Sicherheit
der Informations- und Kommunikationsstruktur aktiv. Weitere Informationen
sind im Internet unter www.LS-D.de verfügbar.
Antworten
schrmp1978:

...

 
19.02.20 19:13
Dividendenstreichung ist OK
Ausblick auf Q1/2020 wie erwartet sehr gut.
Das steuerthema wird sich wohl noch länger hinziehen ...
Antworten
Hermann08:

Steuerstreit kurz erwähnt und Dividenden ad hoc,

 
19.02.20 19:38
"Steuern vom Einkommen und Ertrag mindern das Ergebnis insgesamt um TEUR -4.513. Hiervon entfallen TEUR -1.490 auf das Geschäftsjahr 2019, der Restbetrag steht im Zusammenhang mit den bereits mitgeteilten offenen Rechtsfragen zu § 8b Abs. 7 KStG. Die Steuererklärungen zum Veranlagungszeitraum 2018 wurde bei der Finanzverwaltung eingereicht. Damit liegen jetzt die Voraussetzungen für die Beantragung von Billigkeitsmaßnahmen für die Jahre 2017 und 2018 vor. Ein entsprechender Antrag wird derzeit vorbereitet und voraussichtlich im laufenden Quartal bei den Finanzbehörden eingereicht werden."

...also gibt es in der Steuerfrage keine wichtigen guten Neuigkeiten.

Aus einer verbindlichen Steuerauskunft wurde jetzt ein Antrag auf Billigkeitsmaßnahmen.
Antworten
börsetogo:

ich bin froh, dass die Nachrichten nicht

 
20.02.20 09:25
schlechter aufgefasst werden, denn schön lesen sie sich (finde ich) nicht. Zum einen steht dort, dass es aktuell äusserst gut läuft. Für das aktuelle Geschäftsjahr sind damit gute Grundsteine gelegt.

Bezüglich der Steuerangelegenheit aber bin ich nun über Billigkeitsmassnahmen etwas überrascht. Und immer wenn man überrascht ist, werden eigene Erwartungen nicht erfüllt, was hier (finde ich) etwas an der Kommunikation lag. Ich habe nicht mehr jede Aussage von L&S im Kopf, aber wenn ich mich richtig erinnere, wollte man eigentlich eine Art Steuerruling (Vorabbescheid) einholen, dass L&S nicht unter einen bestimmten gesetzlichen Tatbestand subsumiert werden kann. Ein entsprechender Entscheid hätte nach meiner Erinnerung bereits vorliegen sollen. Statt dessen sagt man nun, als wäre das von Beginn an der Plan gewesen, dass man nun Billigkeitsmassnahmen, zusammen mit der Einreichung der Steuererklärungen, beantragt. Ich kenne mich mit deutschen Billigkeitsmassnahmen nicht aus, vermute aber, dass damit nicht mehr die falsche Subsumption kritisiert wird (a la "der gesetzliche Tatbestand passt nicht auf unser Geschäftsmodell"), sondern nur noch das "unbillige" Ergebnis der Subsumption (a la "die Subsumption ist zwar richtig, aber das Ergebnis ist unhaltbar, entsprechend unbillig"). Das klang mal anders......

Kurzum, ich hoffe stark, dass man die künftigen Steuern im Griff hat und freue mich, dass das Geschäft gut läuft. Von den Rückstellungen verabschiede ich mich langsam....
Antworten
VerlustExperte:

Dieses Steuerthema

 
20.02.20 09:56
ist einfach ermüdend und sollte bald gar nicht mehr erwähnt werden, so wie man auch nicht ewig VW nach dem Stand im Dieselskandal bewertet
wie früher hier schon einmal vorgerechnet, hat die Auflösung der Rückstellungen auch einen zu vernachlässigenden Effekt - entscheidend iat doch, dass sich so eine “Panne” im laufenden Betrieb nicht wiederholt und das ist ja in 2019 auch nicht passiert
schauen wir uns mal die Entwicklung im Kerngeschäft an, stellen wir erleichtert fest, dass es seit dem überraschend schwachen Q1/2019 einen erfreulichen Aufwärtstrend gibt, der sich nach aktueller Datenlage im laufenden Jahr noch einmal beschleunigt hat
sie werden zuversichtlich für 2020 die Dividendenzahlung wieder aufnehmen, sparen sich dafür den kuriosen Kursanstieg im Frühsommer, nur um nach der HV umso heftiger abverkauft zu werden...
vielmehr erleben wir heuer einen stetigen Anstieg, gleich einem thesaurierenden Fonds...
Antworten
börsenfurz1:

Schön malen lässt sich vieles

 
20.02.20 10:01
schauen wir mal was der Markt daraus macht.....Freude sieht jedenfalls anders aus.....sorry wenn ich das so sehe.....ich bin hier auch investiert ...zwar nur gering aber ich sehe es etwas anders......
Antworten
plusminusnull:

Bin erstmal raus

 
20.02.20 10:05
Zugegeben habe ich ein wenig den Überblick verloren, welchen Anteil an den Ergebnissen die Steuerproblematik hat, aber unterm Strich finde ich die Zahlen nicht wirklich überzeugend. Hinzu kommt, dass sich die Steuerproblematik wohl noch weiter ziehen wird. Man scheint auch nicht mehr so optimistisch zu sein, sonst könnte man ja weiterhin eine Dividende finanzieren. Diese war für mich eine Art Prämie für das Aussitzen der Steuergeschichte. Aber für mich scheint es zunehmend auf einen Münzwurf bei der Entscheidung hinauszulaufen. Und da ich auch nicht ins Casino gehe und mein Geld auf Rot setze, bin ich erstmal raus. Zumal sich der Kurs im letzten halben Jahr ja auch schon etwas erholt hat.

Ich bleibe aber aufmerksam an der Seitenlinie. Bei Klärung der Steuerproblematik oder einem deutlich Kursrückgang ist ein Einstieg wieder möglich.
Antworten
börsetogo:

das sehe ich nicht ganz so...

 
20.02.20 10:10
...zum einen stellen sich (wenn man schon den Dieselskandal erwähnt) bei einem für die Grösse der Gesellschaft doch erheblichen Betrag  Haftungsfragen....wäre der Schaden bei korrekter Amtsführung bzw. Auftragsausführung vermeidbar gewesen?

Natürlich schaut man aktuell in die Zukunft. Was anderes bleibt Vielen, welche nicht ahnen konnten, dass der komplette Gewinn für falsche Steuerplanung drauf gehen wird, auch gar nicht übrig, da sie auf Buchverlusten sitzen. Dass es aktuell aber gut läuft, ist ja nun nur teilweise dem Management von L&S geschuldet, sondern das Marktumfeld mit entsprechenden Volumina ist aktuell einfach sehr begünstigend. Es gibt ja kaum einen Mitbewerber, dem es aktuell schlecht geht (Tradegate, deutsche Börse etc.).

Also ja, das Thema verliert natürlich langsam an Bedeutung. Unerheblich ist es für mich deswegen nicht.
Antworten
börsetogo:

PS.: bezog sich auf 4590

 
20.02.20 10:13
Antworten
User_X:

Ich sehe es positiv

 
20.02.20 10:37
LS expandiert nicht unerheblich und finanziert es selber. Keine Verwässerung der Aktienanzahl. Die Steuerproblematik war so nicht vorhersehbar. Also kein Fehler vom Manegment. Im Moment sehe ich nur ein sehr stabiles Unternehmen das seine Aufgaben erledigt.  
Antworten
VerlustExperte:

@börsetogo

2
20.02.20 10:43
wir liegen in der Einschätzung des Managements nicht sehr weit auseinander
für den aktuellen allgemeinen Aufschwung können sie nichts
verantwortlich sind sie allerdings für das Steuer-Desaster, denn wenn ich den alten Berichten und Äußerungen auf der HV glauben schenke, dann hat man wohl in 2018 noch gehofft von der neuen Steuerregel profitieren zu können für das Geschäftsjahr 2017 und erst (zu) spät erkannt, dass es sich in Abwärtsmärkten um ein nach oben offenes Risiko handelt...
jetzt ist man schlau genug Derivate mit Derivaten zu hedgen. um einen Gleichlauf von Handelsergebnis zu Steuerergebnis zu erzielen und konzentriert sich wieder darauf, die Einnahmenseite zu verbreitern (LS Exchange, BX Swiss etc.)
Antworten
Hermann08:

20 000 Aktien, 15,560 auf XETRA

 
20.02.20 22:47
20 000 Aktien gehandelt, zuerst runter dann wieder rauf, mit Endstand 15,560 auf XETRA, an einem Tag in dem die Aktionäre schwarz auf weiß mitgeteilt bekommen, dass die Dividende ausfällt……….

…. da kann man eigentlich nicht meckern!

Da ist ein Investor aktiv geworden, der günstig Lang und Schwarz–Aktien horten will. Auch die Stückelung von Ihm hat mir gefallen.

Ich habe auf einen massiven Kursrutsch gehofft.
Aber so leicht machen die es mir leider nicht.


Antworten
VerlustExperte:

@Hermann08

 
21.02.20 06:26
sorry, aber solange mir das Geld nicht ausgeht, werde ich die Aktie weiter kaufen, denn ob sie ihre Überschüsse an die Aktionäre auszahlen oder in die Rückstellungen buchen mindert ja nicht deren Ertragskraft als solche...

manchmal kommt mir der Gedanke, dass wir in Deutschland keine "Aktienkultur" haben, weil wir auch keine "Unternehmerkultur" haben - viele scheinen einfach nicht zu verstehen, wie man ein Unternehmen solide und zukunftsfähig führt, und dass das eben mitunter bedeutet, die Eigenkapitalbasis zu stärken anstatt die Eigentümer direkt auszuzahlen...

Antworten
plusminusnull:

Dividende vs. Rückstellung

 
21.02.20 11:13
In den meisten Unternehmen ist es tatsächlich so, dass es mehr oder weniger egal ist, ob der erwirtschaftete Gewinn als Dividene audsgeschüttet wird oder als Rückstellung im Unternehmen verbleibt. Denn hier kann das Geld dann ja für weiteres Wachstum genutzt werden, was wiederum auch den Aktionären zugute kommt.
Bei Lang und Schwarz liegen die Dinge aber etwas anders. Denn es bleibt das nicht unerhebliche Risiko, dass die Rückstellungen eben nicht zum Wohle des Unternehmens und für weiteres Wachstum aufgelöst werden, sondern schlicht zum Bezahlen von Steuern. Das kann heute noch niemand sagen. Und vor diesem Hintergrund muss auch die Ertragskraft beurteilt werden. Wenn ein Großteil der Erträge durch Steuern aufgefressen wird, dann sind eben am Ende keine Erträge mehr vorhanden. Ob das passiert, kann heute niemand seriös beantworten...
Antworten
VerlustExperte:

@plusminusnull

2
21.02.20 12:32

entscheidend aus der jüngsten AdHoc ist folgender Satz:

"Steuern vom Einkommen und Ertrag mindern das Ergebnis insgesamt um TEUR -4.513. Hiervon entfallen TEUR -1.490 auf das Geschäftsjahr 2019, der Restbetrag steht im Zusammenhang mit den bereits mitgeteilten offenen Rechtsfragen zu § 8b Abs. 7 KStG"

für das Geschäftsjahr 2019 sind 1.490 TEUR an Steuern zu zahlen und zwar in üblicher Höhe (ca. 31%) und es findet sich KEIN HINWEIS mehr auf die Änderungen des KöStG wie in den Vorjahren üblich, sondern diese betreffen explizit den Restbetrag...

damit hat LUS in der eigenen IR-typischen Klarheit zum Ausdruck gebracht, dass die in 2018 ergriffenen Maßnahmen greifen und Handels- und Steuerergebnis wieder synchron laufen... die von Dir skizzierten Risiken gibt es folglich nicht mehr - nur noch die Frage, ob das Geld für 2017 und 2018 teilweise im Unternehmen bleibt oder eben nicht... aber selbst das würde die 27,6 Mio EUR "bilanzieller Eigenmittel" nicht mindern und die Ertragskraft nicht schwächen...
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